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Archiv 2018

24. Oktober 2018 — Saisonale Schwankung von erneuerbaren Energien – Lösungen für eine allzeitbereite Energieversorgung

Erneuerbare Energien wie Photovoltaik und Windkraft werden zukünftig global und in der Schweiz einen viel grösseren Anteil an der Energieversorgung einnehmen als bisher. So gab Kalifornien erst kürzlich bekannt, dass die Energieversorgung bis zum Jahr 2045 zu 100 Prozent erneuerbar sein soll. Einige aktuelle Studien gehen sogar davon aus, dass die Photovoltaik im Jahr 2050 weltweit den grössten Anteil an der Energieversorgung ausmachen wird. Es liegt in der Natur von erneuerbaren Energien, dass sie wetterabhängig sind und daher zeitlich nicht kontinuierlich zur Verfügung stehen. Die Frage ist, ob eine Energieversorgung mit erneuerbaren Energien zu einer verbrauchergerechten Energiebereitstellung führen kann und welche Lösungen heute und zukünftig zur Verfügung stehen.

Leitung: Dr. Hartmut Nussbaumer

Power-to-Gas – Technologien und Potential

Referent: Dr. Tilmann Schildhauer, Paul Scherrer Institut

23. Mai 2018 — Abfall: Aufkommen, Vermeidung und Zukunftskonzepte

Die Vermeidung, Verwertung und das Recycling von Abfall gehören zu den am dringendsten zu lösenden Aufgaben der Menschheit. Jeden Tag produziert die Weltbevölkerung nach Schätzungen rund 3,5 Millionen Tonnen Müll. Wenn sich am Verhalten der Menschen nichts ändert, werden es im Jahr 2100 täglich mehr als elf Millionen Tonnen feste Abfälle sein, schreiben Forscher um Daniel Hoornweg im Fachjournal «Nature». Schon jetzt sind die Auswirkungen auf den Planeten Erde immens, wie die gewaltigen Müllstrudel in den Ozeanen zeigen. Wie sehen die Strategien der Zukunft global und insbesondere in der Schweiz aus? So hat sich San Francisco beispielsweise das Ziel «Zero Waste» gesetzt. Und welche Ziele haben die Städte und Gemeinden in der Schweiz?

Leitung: Dr. Hartmut Nussbaumer

Abfälle in der Schweiz – heute und morgen

Referent: Bruno Weilenmann, Meier und Partner AG

Die Kreislaufwirtschaft als Abfallwirtschaft 4.0

Referent: Andreas Gössnitzer, Bundesamt für Umwelt BAFU 

7. März 2018: Sharing Economy – Auswirkungen auf Umwelt- und Energiebilanz

Unter Sharing Economy, werden beispielsweise Firmen, Geschäftsmodelle oder Online-Plattformen verstanden, die eine geteilte Nutzung von Ressourcen ermöglichen. Durch die zunehmende Nutzung von Netzwerken, durch ein verändertes Konsumentenverhalten und durch die veränderte Wertschätzung von Eigentum nimmt das Interesse an der Sharing Economy immer mehr zu. Welche Geschäftsmodelle gibt es bereits und sind diese Modelle erfolgreich? Welche neuen Modelle sind in der Zukunft denkbar? Ist die Sharing Economy für die Umwelt Fluch oder Segen? Das sind die Fragen, auf die wir beim kommenden Energie und Umweltforum eingehen wollen. Ich freue mich auf interessante Vorträge und eine spannende Diskussion!

Leitung: Dr. Hartmut Nussbaumer

Sharing Economy – Altruismus oder Geschäftsmodell

René Lisi, Präsident Sharecon

carvelo2go – wie geteilte elektrische Lastenvelos die Schweizer Alltagsmobilität verändern

Jonas Schmid, Projektleiter carvelo2g