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Studienaufbau Masterstudium

Verbindung von Theorie und Praxis

Der Master of Science in Engineering umfasst total 90 ECTS-Punkte, was einem Aufwand von insgesamt 2'700 Stunden entspricht. 33 Credits erarbeiten Sie sich durch den Besuch von Theoriemodulen. Rund zwei Drittel der Studienleistung beruhen auf der konkreten Anwendung des erworbenen Wissens an den Instituten und Zentren, denen die Masterstudierenden zugeordnet sind. Weitere 27 Credits erhalten Sie mit dem Bestehen der Masterarbeit. Damit bietet der Master of Science in Engineering einen besonders starken Praxisbezug.

Semesterstruktur

Theoriemodule

Die theoretische Ausbildung umfasst mit 33 Credits rund ein Drittel des Masterstudiums. Dafür stehen zurzeit mehr als 80 verschiedene Module zur Auswahl, die mit je drei Credits vergütet werden. 

Aus dem Gesamtangebot wählen Sie mindestens zehn Module aus, davon wenigstens drei Grundlagen-, zwei Vertiefungs- und zwei Kontextmodule. Die Auswahl erfolgt in Absprache mit Ihrem Studienbetreuer (Advisor). So entsteht ein auf Ihr individuelles Studienziel optimierter Ausbildungsplan. Die Planungssoftware MSE-Tools dient dabei als Hilfsmittel.

 

 

Erweiterte theoretische Grundlagen

Grundlagenmodule ergänzen Ihr mathematisch-naturwissenschaftliches Basiswissen. Je nach Fachgebiet und gewähltem Kompetenzfeld wird ein Musterstudienplan empfohlen. Für jedes Kompetenzfeld sind drei Pflichtmodule definiert, die Sie in jedem Fall belegen müssen. Abweichungen im Studienprogramm sind zulässig.

Technisch-wissenschaftliche Vertiefung

Die Module der fachlichen Vertiefung fördern die Spezialisierung. Sie müssen mindestens zwei Module belegen. Je nach Fachgebiet bestehen Empfehlungen der Fachgebietskommission, welche die Auswahl erleichtern. Die Institute und Zentren können einzelne Module zur Pflicht erklären.

Kontextmodule

Kontextmodule dienen der interdisziplinären Vertiefung des Wissens. Vermittelt werden hier wichtige nicht-technische Themen aus den Bereichen Management, Qualitätswesen oder Rechtswissenschaft. Davon müssen Sie mindestens zwei Module belegen.

Ebenfalls zu den Kontextmodulen zählt das während der unterrichtsfreien Zeit im Sommer stattfindende einwöchige Blockmodul. Der Besuch ist für alle Masterstudierenden obligatorisch. Den Schwerpunkt in der Blockwoche bildet eine Unternehmenssimulation. Zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus der ganzen Schweiz treffen Sie als Geschäftsleitung unternehmerische Entscheidungen und erarbeiten einen Businessplan für ein neues Produkt.

Praxisorientierte fachliche Vertiefung

Die praxisorientierte fachliche Vertiefung umfasst ein Drittel des Studiums. Hier erarbeiten Sie sich im Rahmen von industriellen Forschungs- und Entwicklungsprojekten gezielt praktisches Know-how. In der Regel bearbeiten Sie zwei Projekte. Im ersten sind Sie Teammitglied einer Entwicklungsgruppe. Sie werden mit einer konkreten Aufgabe betraut und von Dozierenden oder erfahrenen wissenschaftlichen Mitarbeitenden fachkundig betreut. Im zweiten Projekt übernehmen Sie zusätzlich konzeptionelle Aufgaben und mehr Entwicklungsverantwortung.

Zu der fachlichen Vertiefung zählen ausserdem die ergänzenden Veranstaltungen (EVA), aus denen Sie mindestens 6 Credits erwerben. EVA sind spezielle Theoriemodule, die Sie in der fachlichen Entwicklung ihres Spezialgebietes weiterbringen. Diese Module werden grundsätzlich vom Institut / Zentrum organisiert, an dem Sie tätig sind. Sie können aber auch passende Module anderer Hochschulen belegen.

Übersicht ergänzende Veranstaltungen:

Ergänzende Veranstaltungen für externe MSE-Studierende

Wenn Sie als externe/r MSE-Studentin/Student (nicht ZHAW) eine Ergänzende Veranstaltung (EVA) der School of Engineering besuchen möchten, muss dies von Ihrer Heim-Hochschule bestätigt werden.

Bitten Sie Ihren Studiengangleiter oder das Studiengangsekretariat Ihre Anmeldung in einer E-Mail an mse.engineering@zhaw.ch zu bestätigen.

Bei Fragen zu den Ergänzende Veranstaltungen oder wenn Sie eine Vorreservation wünschen, wenden Sie sich an den MSE-Studiengangleiter der School of Engineering Reto Knaack.

Masterarbeit

Mit der Masterarbeit beweisen Sie, dass sie eine umfangreiche Arbeit, die hohen methodischen sowie konzeptionellen und wissenschaftlichen Ansprüchen gerecht wird, selbständig durchführen können. Ebenso sind Sie fähig, die Ergebnisse in schriftlicher und mündlicher Form zu präsentieren.

Die Masterarbeit wird nach Möglichkeit als von der KTI, dem SNF oder der EU drittfinanziertes Projekt in Zusammenarbeit mit einem Industriepartner durchgeführt. Sie übernehmen dabei idealerweise die Rolle eines Projektleiters und sind in hohem Masse für die konzeptionelle Ausgestaltung des Projektes zuständig. Oft führen Sie in diesem Rahmen ein kleines Team – in der Regel als Co-Betreuer einer Projekt- oder Bachelorarbeit – welches Teilaufgaben Ihres Masterprojekts bearbeitet.

Infoveranstaltungen und Anmeldung

Infoveranstaltungen

Anmeldung

  • Anmeldungen für das HS 2018 sind bis Ende Juli 2018 noch in Einzelfällen möglich. Bitte kontaktieren Sie dafür das Studiengangsekretariat. Anmeldungen für das FS 2019 sind ab dem 15. August 2018 möglich.