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Beschrieb SWOT-Analyse

Beschreibung: Das Akronym SWOT steht für Strengths (Stärken), Weaknesses (Schwächen), Opportunities (Chancen) und Threats (Risiken). Das Analysewerkzeug gibt einen umfassenden Überblick über die Möglichkeiten und Gefahren bei strategischen Entscheidungen. SWOT-Analysen geben ein situatives Bild der gegenwärtigen Entscheidungsgrundlagen ab, bzw. in welchen Feldern es noch Entwicklungspotential gibt. Sie sind eine gute Basis für den Prozess der Strategieentwicklung.

Einsatz und Nutzen: Der Nutzen liegt in der transparenten Darstellung der internen Stärken und Schwächen einer Organisation, welche an den Chancen und Risiken des Marktes/des Umfeldes gespiegelt wird. Das erleichtert die Fokussierung auf konkrete Aktivitäten, die Identifikation von Handlungsbedarf und bietet eine Basis für eine strategische Planung. Eine der Stärken dieser Analyse liegt in der vielfältigen Einsatzmöglichkeit: Sie kann als Basis für die Diskussion von strategischen Entscheidungen eingesetzt werden, mögliche Entwicklungspfade einer Organisation , eines Geschäftsbereichs oder eines Produktes sein. Voraussetzung für die erfolgreiche Nutzung ist eine klare Abgrenzung des Untersuchungsobjekts und des relevanten Kontextes.

Ablauf: Vorgängig besteht die Analyse aus einer internen Analyse und einer externen Analyse. Die interne Analyse soll die Stärken und Schwächen einer Organisation sichtbar machen. Stärken von Städten können zum Beispiel eine grosse Anzahl an Arbeitsplätze, starke Industrie, technisches Know-How innerhalb der Verwaltung usw. sein.. Dem gegenüber stehen Schwächen wie hohe Lebenshaltungskosten, knapper Wohnraum, schlechte ÖV-Infrastruktur, überlastete Strassen zur Rush-Hour usw. Stärken und Schwächen sind nicht immer sofort ersichtlich, deswegen hilft ein Fragenkatalog, der mehrere Perspektiven abdeckt (Verwaltungsperspektive: worin glauben wir, gut zu sein; Wettbewerbsperspektive: was ist unser Vorteil gegenüber anderer Städte; Bevölkerungsperspektive: Warum sollen diese in unserer Stadt wohnen und arbeiten).

Die externe Analyse fokussiert das Umfeld und die sich ergebenden Chancen und Risiken, mit denen die Stadtkonfrontiert ist. Lassen sich die Chancen im Umfeld mit den Stärken der Stadt verbinden realisieren, ist das eine gute Ausgangsposition. Analytisch lassen sich SWOT-Analysen aufteilen in zu erwartende positive und negative Effekte und in interne und externe Herkunft. So entsteht eine Matrix wie in der zum Download bereitgestellten Grafik.