Eingabe löschen

Kopfbereich

Schnellnavigation

Hauptnavigation

Planning and Operation of Transport Systems

In diesem Forschungsthema werden die Grundlagen für die Automatisierung in unterschiedlichen Transportsystemen erarbeitet. Hierbei wird von der bereits am weitesten standardisierten Wertschöpfungskette im Schienenverkehr ausgegangen.

Übersicht

Bild 1: Wertschöpfungskette im Schienenverkehr aus: Liebchen, C. and Möhring, R. (2007). The Modeling Power of the Periodic Event Scheduling Problem: Railway Timetables - and Beyond. In Geraets, F. et al., editors, Algorithmic Methods for Railway Optimization, LNCS 4359, pages 3–40. Springer

Einen Überblick über die quantitativen Methoden der Wertschöpfungskette im Transportverkehr findet man in G. Desaulniers, M. Hickman: Public transit. In: G. Laporte, C. Barnhart (eds): Transportation. Handbooks in Operations Research and Management Science 14: 2007.

Bei der Erarbeitung der Grundlagen für die Automatisierung in unterschiedlichen Transportsystemen versuchen wir, die universell verwendbaren Methoden der Wertschöpfungskette im Schienenverkehr (siehe Bild 1) auf andere Verkehrsträger zu übertragen. Ausgehend von der Schätzung des Transportbedarfs für einen bestimmten Realisierungszeitpunkt werden nacheinander, aber in Iterationen, die Schritte der Infrastruktur- (Network), Angebots- (Lines), Verkehrsplan (Timetable), Flottenplan (Vehicle), und Personaleinsatzplan (Crew) –entwicklung durchlaufen. Hierbei kommen, wo immer möglich, Standardmethoden (Z.B. ‚PESP model‘ für Verkehrspläne mit Periodizität) zum Einsatz.

Bild 2: Die verschiedenen Aufgaben der Wertschöpfungskette werden in der Regel von verschiedenen Aufgabenträgern wie Infrastrukturbetreiber, TDL (Transport-Dienstleister), Branchenverbund (z.B. ZVV) oder Behörde (z.B. BAV), die miteinander eine Leistungsvereinbarungen treffen, übernommen.

Die Wertschöpfungskette ‘Transport und Mobilität’ wird in der Regel von vielen verschiedenen Aufgabenträgern mit unterschiedlichen Geschäftsmodellen durchgeführt. Damit bei der Umsetzung des Verkehrsplans für die Mobilitätskunden ein befriedigendes Ergebnis resultiert, müssen die Aufgaben über Leistungsvereinbarungen zwischen den Aufgabenträgern geregelt und überwacht werden. Auch dies soll auf der Grundlage von standardisierten, qualitativen und quantitativen Methoden geschehen (siehe Bild 2).

Ausgewählte Projekte

  • RTSE (Rail Transport Service Environment)
    Selbstfahrende Autos sind die Zukunft. Doch auch im Schienenverkehr sollen innovative Methoden mehr Effizienz schaffen. An der Weiterentwicklung des Bahnbetriebs wird mit verschiedenen Forschungspartnern zusammengearbeitet. So sollen mit algorithmischen Methoden Wege zur besseren Regelung des Zugverkehrs gefunden werden.
  • SBB-Forschungsfonds 'Automatisierte Fahrplanplanung'
    Mit ‚Bahn 2000‘ wurde das schweizerische ÖV-Angebot international zum Vorbild. In Zusammenarbeit mit dem Projekt SmartRail 4.0 entwickelt das IDP Algorithmen zur Automatisierung der zugrundeliegenden Planungsmethoden.
  • cleverpendeln – Individuelle Reiseempfehlung für optimierte Auslastung & Verkehrssteuerung
    Steigende Pendlerströme im Bahnverkehr bedürfen optimaler Steuerung der Passagierflüsse. In diesem Projekt wurde auf ein System hingearbeitet, welches wagengenaue Information über die Zugauslastungen liefern soll.

Ausgewählte Wirtschaftspartner

Ausgewählte Forschungspartner

Netzwerkzugehörigkeiten und Engagements

Beteiligte Personen des IDP