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Datenspezialistin in internationalem Umfeld

Nina Andersen hat Wirtschaftsingenieurwesen an der ZHAW School of Engineering studiert. Während ihres Auslandssemesters in Norwegen lernte sie viel über verschiedene kulturelle Eigenheiten und profitiert von diesen Erfahrungen bei ihrem derzeitigen Arbeitgeber, Canon Schweiz.

Innerhalb weniger Jahre konnte sich die Absolventin bei Canon Schweiz eine verantwortungsvolle Position erarbeiten. Als Business Intelligence Specialist ist ihr Arbeitsalltag massgeblich von Daten geprägt. Diese bereitet sie aus verschiedensten Quellen auf und visualisiert sie für unterschiedliche Stakeholder. Mit ihren Analysen unterstützt sie das Management bei strategischen Entscheidungen. In ihrer Arbeit hat Nina Andersen die Chance, sich fortlaufend weiterzuentwickeln. «Die ganze Thematik der Prozessoptimierung hat mich schon im Studium sehr interessiert», sagt sie. «Die wichtigste Grundlage dafür ist das Verständnis von Daten.» Die ZHAW-Absolventin ist überzeugt, mit dem Studium in Wirtschaftsingenieurwesen den richtigen Weg gegangen zu sein. Ursprünglich absolvierte sie eine Lehre als Augenoptikerin, hängte aber gleich die Berufsmaturität an. «Ich wusste, dass ich mich in eine andere Richtung weiterentwickeln wollte. Aber ich wusste nicht, wohin», erinnert sie sich. «Durch die Laufbahnberatung bin ich auf das Wirtschaftsingenieurwesen gestossen, worauf ich selbst nie gekommen wäre.»

«Das Studium im Internationalen Profil hilft auch dabei, sicher durch kulturelle Unterschiede zu navigieren.»

Nina Andersen, Absolventin Wirtschaftsingenieurwesen, Business Intelligence Specialist bei Canon Schweiz

Auslandssemester in der zweiten Heimat

Ihren Studienschwerpunkt legte Nina Andersen auf Service Engineering and Marketing, da sie die Optimierung mittels technischer Ansätze im Dienstleistungsbereich spannend fand, das Thema immer wichtiger in der Wirtschaft wird und somit Potenzial für die Zukunft bietet. Das Studium absolvierte sie im sogenannten Internationalen Profil. Im Internationalen Profil belegen die Studierenden einen Teil ihrer Module in Englisch und absolvieren entweder ein Auslandssemester oder -praktikum. Nina Andersen entschied sich für ein Semester an der Universität Agder in Kristiansand, Norwegen. «Da das die Heimat meiner Eltern ist, kannte ich Land und Sprache schon gut», erklärt sie diese Entscheidung. «Aber anstatt immer nur Ferien dort zu machen, ermöglichte mir das Auslandsemester mit wenig Bürokratie für einige Monate dort zu leben und so meine zweite Heimat von einer anderen Seite noch besser kennenzulernen.»

Geduld im kulturellen Austausch

In Kristiansand wohnte Nina Andersen zusammen mit Norwegern und Studierenden aus aller Welt in einem Wohnheim. So konnte sie sowohl ihre Englisch- als auch ihre Norwegischkenntnisse verbessern. «Man lernt vor allem, auch einfach mal ohne Hemmungen draufloszureden», sagt sie. Nicht nur ihre sprachlichen Fähigkeiten konnte die Absolventin während des Auslandssemesters ausbauen. «In Projektarbeiten mit den anderen internationalen Studierenden lernt man Geduld», meint sie. «Man muss durch viele kulturelle Unterschiede navigieren.» Diese Fähigkeit hilft ihr nun als Business Intelligence Specialist bei Canon Schweiz. Ob mit der Westschweiz, dem europäischen Hauptsitz in London oder anderen europäischen Standorten – im Austausch mit internationalen Kolleginnen und Kollegen fühlt sie sich wohl.