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Forschungsgruppe Stadtökologie

Natur im urbanen Raum

Unsere Ziele

Die Arbeit der Forschungsgruppe Stadtökologie fokussiert auf die Ökologie der Fauna, der Flora und der Lebensräume des Siedlungsgebiets. Dabei werden Projekte zur Förderung der Biodiversität im Siedlungsraum in verschiedenen Themenbereichen umgesetzt. Die Natur erobert sich dank steigender Sensibilität der Bevölkerung verloren geglaubte Nischen zurück. Chancen und Grenzen dieses Potenzials werden durch ökofaunistische sowie vegetationsökologische Untersuchungen der Forschungsgruppe Stadtökologie eruiert und aufgezeigt.

Die Forschungsgruppe Stadtökologie der ZHAW entwickelt zusammen mit der Praxis Lösungen. Partner und Auftraggeber sind Generalunternehmungen, Naturschutzorganisationen und Behörden.

Themenfelder

Biodiversitätsförderung im Siedlungsgebiet

Städte wurden von ihren Bewohnern und deren Nutzungsansprüchen zu einem vielfältigen Lebensraummosaik geformt, welches eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten beherbergt. Nachverdichtung, klimatische Veränderungen und neue Bauweisen setzen der städtischen Flora und Fauna zu. Ökologische Infrastruktur, klimaangepasste Grünräume und ökologischer Ausgleich können dieser negativen Entwicklung entgegenwirken. Die Forschungsgruppe Stadtökologie erarbeitet raumrelevante Lösungsansätze zur Förderung der Biodiversität im Siedlungsgebiet.

Ökologische Dachbegrünungen

Vermehrt rückt die Dachbegrünung als ökologischer Ausgleich in den Fokus von Planern und Bauherrschaften. Soll eine Dachbegrünung ihr volles ökologisches Potenzial ausschöpfen, so sind bei der Planung und Ausführung entscheidende Steuergrössen zu berücksichtigen. Die Forschungsgruppe Stadtökologie entwickelt und untersucht Dachbegrünungen mit hohem ökologischem Wert und anhand ökofaunistischer und vegetationsökologischer Untersuchungen werden Dachbegrünungen bewertet und optimiert.

⇒ Referenzprojekte

Amphibien in urbanen Räumen

Amphibien bewegen sich auch in dicht besiedelten Räumen zwischen Laichgewässer und Überwinterungsquartier. Zahlreiche Hindernisse erschweren oder verunmöglichen das Wandern der Amphibien. Die Forschungsgruppe Stadtökologie eruiert die Wirkung von Amphibienleitsystemen und erhebt Amphibienbestände im urbanen Raum.

Ökologie einheimischer Orchideen

Die Schweiz beherbergt 70 Orchideenarten, wovon viele selten oder gar bedroht sind. Orchideen besiedeln verschiedenste Lebensräume wie Trockenwiesen, lichte Wälder oder Moore. Unabhängig vom Lebensraum haben die Orchideen gemein, dass sie auf einen Pilz als Symbiosepartner angewiesen sind. Die Forschungsgruppe Stadtökologie forscht zur symbiotischen in Vitro-Vermehrung von Orchideen und zur Ansiedlung von Orchideen auf begrünten Dächern, welche für einige Orchideenarten als Ersatzlebensraum fungieren können.

⇒ Referenzprojekte

Einheimische Käferfauna

Die Käfer sind als ökologische Indikatoren in ihrer Diversität und in der Vielseitigkeit ihrer ökologischen Ansprüche kaum zu übertreffen. Deshalb erhebt und untersucht die Forschungsgruppe Stadtökologie die heimische Käferfauna. Im Zuge diverser Projekte werden Sammlungen zur Dokumentation und zu Vergleichszwecken angelegt. Gearbeitet wird mit allen Käfergruppen, insbesondere mit Totholzkäfern, Käfern von Auen, Käfern der alpinen Hochlagen und Käfern der Dachbegrünungen.

Photovoltaik und Dachbegrünung

Fachgerecht geplant schliessen sich Flachdachbegrünungen und Photovoltaikanlagen nicht aus. Energiegewinnung und Biodiversitätsförderung können mit aufgeständerten Paneelen und punktuellen Strukturelementen harmonisiert werden. Die Forschungsgruppe Stadtökologie prüft Machbarkeit und Qualität von mit Solaranlagen kombinierten Dachbegrünungen. Dabei werden entscheidende Faktoren wie Anordnung und Ausrichtung der Paneele oder Substratwahl und Substratstärke untersucht.