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Studium und Weiterbildung in Tourismus und Nachhaltige Entwicklung

Auf Exkursion von der Maiensässsiedlung Dumagns auf den Piz Beverin (Bild: ZHAW, Frank Brüderli)

Studium

Module

Die Forschungsgruppe Tourismus und Nachhaltige Entwicklung ist in die Gestaltung der folgenden Module involviert:

Modul Klimatologie Der Klimawandel ist eine der grössten Herausforderungen für die Menschheit. Nicht nur in den Datenreihen zeigt sich die Veränderung des Klimas, es sind bereits Auswirkungen in den Ökosystemen und auf die Gesellschaften zu erkennen

Modul Natur und Gesellschaft 1 Die Studierenden lernen die heutige Natur und Gesellschaft als dynamisches Abbild geschichtlicher Veränderungen zu verstehen. Sie erwerben Grundlagen, um raum- und landschaftsbildende Prozesse zu beschreiben und Auswirkungen menschlicher Tätigkeiten auf Natur und Landschaft zu interpretieren. Zudem entwickeln die Studierenden ein Verständnis für gesellschaftliche Herausforderungen, Konzepte, Akteure und Instrumente einer nachhaltigen Entwicklung.

Modul Natur und Gesellschaft 2 Megatrends verändern die Welt - langsam, aber erheblich und langfristig. Globalisierung, Urbanisierung und Digitalisierung, um nur einige der gegenwärtigen Entwicklungen zu nennen, zeigen Veränderungen auf, die bereits im Gange sind und auch in Zukunft die Lebens- und Wirtschaftsweise unserer Gesellschaft prägen. Im Rahmen des Moduls werden die zentralen Megatrends aufgezeigt und deren Einfluss auf die Mensch-Umwelt-Beziehung diskutiert. Zudem werden die Methoden der empirischen Sozialforschung vertieft und angewendet.

Grundlagenmodule Umweltsysteme und Nachhaltige Entwicklung (UNE) 1-3 Die konkrete Umsetzung von Nachhaltigkeit und der professionelle Ablauf eines Nachhaltigkeitsprozesses ste­hen im Fokus der Grundlagenmodule UNE. Die Studierenden begleiten eine Partnerregion in ihrer nachhaltigen Entwicklung und wenden die gelernte Theorie zu Analyseverfahren, Partizipation, Projektkonzeption, Wirkungsanalyse und Öffentlichkeitsarbeit laufend in der Praxis an. Dadurch erwerben sie bereits in den Grundlagenmodulen praktische Erfahrungen und bewirken Veränderungen. Weitere Informationen zur Vertiefung Umweltsysteme und Nachhaltige Entwicklung

Modul Tourismus und Regionalentwicklung Wie gestalte ich Tourismus, der einen verantwortungsvollen Umgang mit Mensch und Umwelt gewährleistet und einen Beitrag an die regionale Wertschöpfung leistet? Das Modul befasst sich mit nachhaltigem Tourismus in einer Destination und beleuchtet aus der Perspektive von touristische Leistungsträgern wie Bergbahnen, Hotels oder Events deren Umgang mit Nachhaltigkeitsherausforderungen. Anhand von konkreten Fallbeispiele werden theoretische Konzepte und praxisorientierte Methoden für eine nachhaltige Tourismusentwicklung angewendet und vertieft. Die Studierenden können Konzepte und Methoden praktisch anwenden, Nachhaltigkeitsherausforderungen erkennen, reflektieren sowie konkrete Lösungsansätze entwickeln.

Modul Nachhaltige Entwicklung im Alpenraum Im Modul wird der Blick über die Schweizer Grenzen hinaus geöffnet. Der Fokus liegt auf internationalen und innovativen Change-Modellprojekten für eine nachhaltige Entwicklung in Organisationen, Unternehmen, Regionen und Naturpärken. Zu den Schwerpunkten gehören die ökonomischen, sozialen und ökologischen Herausforderungen, Netzwerke und Kooperationen sowie Erfolgsfaktoren internationaler Modellprojekte in Gebirgsregionen wie dem Alpenraum. In Kooperation mit Praxispartnern werden auf einer Auslandsprojektwoche in ein Alpenland Modellprojekte und deren Umsetzungen für eine nachhaltige Entwicklung analysiert und kritisch reflektiert. Die Studierenden übertragen ihr Wissen auf internationale Kontexte und erwerben Handlungskompetenzen für ihre Arbeit als Change Maker Nachhaltigkeit.

Modul Lernende Region Im Modul wird der in den Grundlagenmodulen begonnene Nachhaltigkeitsprozess in der Partnerregion verankert. Die Studierenden konkretisieren die vielversprechendsten Projektideen aus UNE 3 bis zur Umsetzungsreife. Sie klären die Machbarkeit der Projektideen ab, erschliessen Finanzierungsmöglichkeiten und arbeiten ein überzeugendes Projektkonzept aus. Zum Abschluss wird der Partnerregion aufgezeigt, wie sie den Nachhaltigkeitsprozess selbständig weiterführen und dauerhaft eine nachhaltigkeitsorientierte Region werden kann. Die Studierenden lernen Projekte bis zur Umsetzung auszuarbeiten, sie lernen verschiedene Möglichkeiten eines langfristigen Change Managements kennen, vergleichen und beurteilen und sie analysieren die Wirkung von Projekten und Entwicklungen.

Mastermodul Natural Resource Management in Mountain Areas Im Modul liegt der Schwerpunkt auf dem natürlichen Ressourcenmanagement im Alpenraum im Kontext von soziokulturellen und regionalökonomischen Entwicklungen und Fragestellungen (historisch-aktuell-zukünftig). Es geht im Kern um die Zusammenhänge und Wechselwirkungen von Kultur, Gesellschaft und alpinen Topologien. Das Schwerpunktthema wechselt jährlich.

Weitere Informationen zu den Modulen

Bachelorarbeiten

Im Themenbereich der Forschungsgruppe Tourismus und Nachhaltige Entwicklung wurden zahlreiche Bachelorarbeiten abgeschlossen.

Masterarbeiten

Im Themenbereich der Forschungsgruppe Tourismus und Nachhaltige Entwicklung wurden bisher folgende Masterarbeiten abgeschlossen:

  • Bianca Svaizer (2015): Erwartungen und Bedürfnisse der Nutzer touristischer Angebote in UNESCO Welterbestätten
  • Tanja Bügler (2016): VIA STORIA – Kulturwege Schweiz. Potenzial, Möglichkeiten und Zukunftsaussichten
  • Christina Kappeler (2016): Das Bergsteigen in Nepal und was davon bleibt – Eine Ökobilanz
  • Nathalia Trüb (2018): Das Projekt Regionaler Entwicklung Beverin aus Sicht der Akteure
  • Sarah Zbinden (2018): AgriPark - Landwirtschaft und Naturpärke
  • Andrea Zeller (2018): Erlebnis Baudenkmal - Erfolgsfaktoren und Gästeerwartungen in der touristischen Angebotsentwicklung

Weiterbildung

Die Forschungsgruppe Tourismus und Nachhaltige Entwicklung ist in die Gestaltung der folgenden Weiterbildung involviert:

Tourismus ganz natürlich | Entwicklung von Angeboten

Das Bedürfnis nach authentischen Erlebnissen und Genuss, nach Ruhe und Entschleunigung in der Natur und intakten Landschaften wächst. Das Potenzial für nachhaltige und kulturelle Tourismusangebote ist bei Weitem nicht ausgeschöpft. Im Kurs «Tourismus ganz natürlich» werden die wichtigsten Schritte einer erfolgreichen Angebotsentwicklung am Beispiel eines eigenen Projekts im natur- und kulturnahen Tourismus vermittelt.