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Lehrgang Pflanzenverwendung

Im urbanen Raum erhöht sich der Druck auf die Grünräume stetig. Umso mehr sind qualifizierte Fördermassnahmen gefordert. Dieser Lehrgang vermittelt Ihnen vertiefte Kenntnisse zur Erfassung des Potenzials bis hin zur Umsetzung und Pflege von langlebigen Vegetationssystemen.

Auf einen Blick

Abschluss: Fachfrau/Fachmann in Pflanzenverwendung

Start: auf Anfrage

Dauer: 28 Tage

Kosten: CHF 4'995.00

Bemerkung zu den Kosten: 

Rechnen Sie mit zusätzlichen Kosten für individuelle Verpflegung, Reisekosten, Unterkunft und Literatur.

Je nach verfügbarem Platz haben Sie die Möglichkeit die Module zum Preis von CHF 1'765.00 einzeln zu buchen.

Durchführungsort: 

ZHAW Life Sciences und Facility Management, Wädenswil, Campus Grüental (PDF 1,2MB)

Unterrichtssprache: Deutsch

Ziele und Inhalt

Zielpublikum

Ein Weiterbildungsangebot für Fachpersonen mit abgeschlossener Berufslehre:

  • Garten- und Landschaftsbautechniker in HF
  • Obergärtner, Obergärtnerinnen
  • Gärtnerinnen und Gärtner Fachrichtung Stauden oder Garten- und Landschaftsbau, Baumschulisten und Baumschulistinnen
  • Stadtgärtner und Stadtgärtnerinnen
  • Fachfrau/Fachmann in Gartengestaltung

oder mit einem Studienabschluss in den Sparten:

  • Umweltingenieurwesen Vertiefung Urbaner Gartenbau oder Urbane Ökosysteme
  • Landschaftsarchitekten und Landschaftsarchitektinnen

Ziele

Nach Abschluss dieses Lehrgangs sind Sie in der Lage:

  • Techniken und Methoden zur Entwicklung von langlebigen Vegetationssystemen anzuwenden;
  • bestehende Bepflanzungen zu analysieren, zu bewerten und weiterzuentwickeln;
  • neue Bepflanzungskonzepte selbständig zu planen und umzusetzen;
  • Systemabhängigkeiten zwischen Pflanze, Substrat und Pflege zu erkennen und durch gezielte Massnahmen zu lenken.

Inhalt

Modul 1: Pflanzen und Substrat (9 Präsenztage / CHF 1'765.00)

Einführung:

  • Begriffe und Definitionen
  • Angebot auf dem Markt sowie aktuelle Forschungen

Ist-Aufnahme / Analyse:

  • Analysemethoden, visuell und im Labor: Zeigerpflanzen, ph-Wert, etc.
  • Beurteilung der Substrat-(Boden)Qualität als Grundlage für die Pflanzenzusammenstellung
  • Parameter zur Entscheidung über Bodenaustausch

Planung

  • Substratzusammensetzungen, Aufbaumodelle
  • Vor- und Nachteile der verschiedenen Zuschlagsstoffe
  • Mulchmaterialien und Mulchmethoden
  • Umgang mit gewachsenem Boden: Bodenvorbereitung und Bodenverbesserung
  • Humusqualität (Rotte und Reife von Humus)
  • Risiken und Möglichkeiten der verschiedenen Substrattypen

Umsetzung:

  • Systemabhängigkeit Substrat und Pflanze
  • Best Practice Beispiele

Weiterentwicklung:

  • Möglichkeiten von nachträglichen Eingriffen

Spezielle Themen:

  • Potential der Pflanzen zur Bodenverbesserung (Einsatz von Strategietypen)
  • Besuch eines Humuswerkes
  • Schutz von Erddeponien
  • Regenwassermanagement durch gezielten Substrateinsatz

Erfahrungsaustausch: mit Fokus Substrat

Modul 2: Pflanzen und Pflege (9 Präsenztage / CHF 1'765.00)

Einführung:

  • Begriffe, Unterschiede Entwicklungs- und Unterhaltspflege, Qualitätsmanagement in der Pflege (Zusammenspiel von finanziellen Mittel, Ökologie, Funktionalität und gestalterischen Zielen)

Ist-Aufnahme / Analyse: 

  • Zustandsbewertung, Analyse der Pflegeeingriffe, Massnahmen zur Wiederherstellung

Planung:

  • Pflegemassnahmen festlegen (Zusammenspiel von Pflegezielen, Massnahmen und Pflegedynamik – Eingriffe in die Sukzession)
  • Pflegekonzepte/-pläne erstellen
  • Wechselspiel zwischen Stress und Störung - Pflege nach Strategietypen
  • Zusammenspiel Pflanzenauswahl und Pflege (Pflege nach Bepflanzungstyp / Strategietypen)

Umsetzung:

  • Praxistag Pflege

Weiterentwicklung:

  • Planung der Kurz- mittel und langfristigen Moderation
  • Pflege als Steuerungsmittel
  • Moderationsgärtner

Spezielle Themen:

  • Gehölzpflege
  • Laurophyllisation
  • Umgang mit Neophyten, laurophylen Arten

Erfahrungsaustausch: mit Fokus Pflege

Modul 3: Pflanzen und Verwendung (9 Präsenztage / CHF 1'765.00)

Einführung:

  • Begriffe, Pflanzenverwendung heute, Definition urbane Standorte

Ist-Situation / Analyse:

  • Vegetationsaufnahmen, Lesen vom Naturstandort
  • Beurteilung von Bepflanzungen
  • Gegenüberstellung Neuanlage und Bestehende Pflanzungen

Planung:

  • Konzipierung von Vegetationssystemen
  • Kundenbedürfnisse und Nutzungsanforderungen mit Substrat, Pflege und Pflanze in Einklang bringen: Möglichkeiten und Grenzen

Umsetzung:

  • Praxistag: Umsetzung einer Pflanzung und der Konzipierung bis zum Auslegen und Setzen der Pflanzen

Spezielle Themen:

  • Extremstandorte planen (Gebäudeschatten, Kübel, Dach, Terrasse etc.)
  • Was braucht ein Hausgarten?
  • Insekten und Gärten

Erfahrungsaustausch: einheimisch vs. Neophyten

 

Abschlussarbeit – Vegetationssystem

Selbständige Analyse, Beurteilung und Weiterentwicklung eines bestehenden Vegetationssystems

  • Bestandesaufnahme
  • Umfassende Analyse der Ist-Situation
  • Interpretation der Erkenntnisse
  • Erkennen von Schwachstellen oder Potential für die Weiterentwicklung
  • Planung und Durchführung der Weiterentwicklung der Bepflanzung
  • Pflanzenauswahl mit Begründungen
  • Pflegemassnahmen mit Begründungen
  • Visulisierung der Analyse und Pflanzenauswahl
  • Umsetzung

Erfahrungsaustausch

Methodik

Das Ausbildungsprogramm umfasst verschiedene Lernformate wie Inputreferate, vertiefende Diskussionen mit Fachleuten und in der Gruppe, praxisorientierte Fallbeispiele, Präsentationen und Exkursionen. Im Lehrgang wird der Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmenden und Fachleuten aus der grünen Branche gezielt gefördert. In jedem Modul steht Ihnen dazu ein moderierter Tag zur Verfügung.

Planen Sie genügend Zeit für die Vertiefung der Lerninhalte im Selbststudium ein.

Unterricht

Der Lehrgang dauert 12 Monate (inkl. Abschlussarbeit).
Die 28 Präsenztage fallen in der Regel auf den Mittwoch. Das erlaubt, die Module berufsbegleitend zu besuchen.

Lehrgang Pflanzenverwendung
Lehrgang Pflanzenverwendung / © Céline Derman-Baumgartner

Beratung und Kontakt

Veranstalter

Anmeldung

Zulassung

Bei anderer Ausbildung sind praktische Erfahrungen von mindestens sechs Monaten in einer unter dem Zielpublikum aufgeführten Fachrichtungen nachzuweisen.

Personen mit vergleichbarer beruflicher Kompetenz können zugelassen werden. Die Lehrgangsleitung prüft eine mögliche Aufnahme.

Mit allen Teilnehmenden werden Aufnahmegespräche geführt.

 

Anmeldeinformationen

Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Wer sich für den vollständigen Lehrgang anmeldet, hat Vorrang gegenüber jenen, die einzelne Module buchen.

Wir empfehlen Ihnen den Abschluss einer Annullationskostenversicherung (siehe AGB, Abschnitt 11 und 12).

Lassen Sie sich beim Start-Status «auf Anfrage» bzw. «laufend» auf die unverbindliche Interessentenliste setzen. Wir Informieren Sie umgehend über den nächsten Durchführungsstart, sobald dieser feststeht.

Startdaten und Anmeldung

Start Anmeldeschluss Anmeldelink
auf Anfrage auf Anfrage Anmeldung

Downloads und Broschüre

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