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Process Simulation Specialization & Capstone Project

Führen Sie unter Betreuung von Experten ein Simulationsprojekt von A bis Z durch. Dabei setzen sie ihre neuen Fähigkeiten aus den vorhergehenden Modulen in der Praxis ein und erarbeiten sich Spezialkenntnisse wo nötig. Im besten Fall bringen sie gleich eine Fragestellung aus ihrem aktuellen Arbeitsumfeld mit, so dass Sie doppelt profitieren.

Auf einen Blick

Abschluss : Kursbestätigung "Process Simulation Specialization & Capstone Project" (4 ECTS)

Start : auf Anfrage

Dauer : 30 Stunden Coaching

Kosten : CHF 2'300.00

Durchführungsort : 

ZHAW Life Sciences and Facility Management, Zürich, Campus Zentrum, Lagerstrasse 41 (PDF 729KB) oder online.

Unterrichtssprache : Deutsch

Ziele und Inhalt

Zielpublikum

Sie möchten Prozesse für sich und ihre Kunden verbessern, optimal an die Anforderungen anpassen oder diverse Szenarien vergleichen und animieren. Sie fragen sich oft, wie Sie vom kollektiven Bauchgefühl im Betrieb zu einem quantitativ abgestützten Entscheid kommen. Oder sie haben von Digital Twins gehört und möchten damit die Digitalisierung als strategischen Faktor in das Unternehmen bringen.

Handlungsempfehlungen mithilfe von Prozesssimulationen abzuleiten ist in vielen Bereichen nützlich:

  • Produktion, Logistik, Supply-Chain, Operations
  • Facility Management und Planung
  • Geschäftsprozesse, Dienstleistungen, Qualitätsmanagement

Für die Module der Vertiefung Simulation of Complex Processes benötigen Sie keine spezifischen Vorkenntnisse in Programmierung. Ihr Hintergrund in Technik, Planung oder Management reicht aus, damit Sie Schritt für Schritt die Simulationsmethode erlernen können.

Ziele

Die Teilnehmenden sind in der Lage ein überschaubares Simulationsprojekt von Offerte bis Abschluss durchzuführen. Dies beinhaltet:

  • Offerte formulieren und Aufwand schätzen auf Basis einer unscharfen Problem- und Zielbeschreibung
  • Unklarheiten und Inkonsistenzen in der Problembeschreibung identifizieren und klären
  • ein Simulationsmodell spezifizieren, mithilfe dessen die Fragestellungen beantwortet werden können
  • die Verifikations- und Validierungskriterien definieren
  • die Experimentplanungsmatrix festlegen
  • das Modell in Simio (oder in einer anderen angemessenen Simulationsumgebung) implementieren
  • die Implementation verifizieren und das Modell validieren
  • die Experimente durchführen und analysieren
  • die Resultate und Handlungsempfehlungen zusammenstellen, visualisieren und den Auftraggebern präsentieren

Inhalt

  • Fallstudie definiert durch den Teilnehmer (ideal direkt aus dem eigenen Arbeitsumfeld) oder definiert durch Lehrperson (müssen im Zusammenhang mit den Lernzielen stehen)
  • Spezialisierungen zu Themen in Bezug auf die Fallstudie, z.B. Prozessoptimierung, Entscheidungsunterstützungssystem, Sensitivitätsanalyse, Robustheit/Resilienz, etc.
  • Anwendung von Projektmanagement in Simulationsprojekten

CAS in Digital Life Sciences

Dieses Modul ist Teil der Spezialisierung "Simulation of Complex Processes" des Weiterbildungsprogramms CAS in Digital Life Sciences. Der Kurs kann unabhängig davon besucht werden. Die Creditpunkte können unter Einhaltung der entsprechenden Rahmenbedingungen auch zu einem späteren Zeitpunkt für den CAS-Lehrgang angerechnet werden.

Mehr dazu hier: CAS in Digital Life Sciences

Methodik

Coaching

Unterricht

Fachliteratur, Unterrichtsunterlagen

Beratung und Kontakt

  • Dr. Lukas Hollenstein

    Dr. Lukas Hollenstein studierte theoretische Physik an der Universität Zürich und promovierte 2009 in Kosmologie an der Universität Portsmouth (UK). Als Postdoc an der Universität Genf und am CEA Saclay (F) forschte er weiter an der Modellierung und Detektion dynamischer Dunkler Energie und der Erzeugung kohärenter Magnetfelder im frühen Universum.

    Als Dozent für Mathematik, Modellierung und Simulation ist Lukas Hollenstein seit 2013 am IAS Institut für Angewandte Simulation der ZHAW in Wädenswil tätig. Seit 2019 leitet er die Forschungsgruppe Simulation & Optimierung, die sich mit simulationsbasierter Optimierung in Produktion, Logistik, Operations, Supply-Chain, u.v.m. befasst. In etlichen Projekten hat das erfahrene Team mithilfe von Prozesssimulationen individuelle und innovative Lösungen für KMUs und Grossunternehmen gefunden. Unter den bisherigen Wirtschaftspartnern finden sich Firmen wie Bühler AG (Uzwil), e. Luterbach AG (Hildisrieden), Emmi AG (Suhr, Ostermundigen), Gilgen Logistics (Oberwangen), Hochbauamt Kanton Zürich, Jowa AG (Volketswil), Lindt & Sprüngli (Kilchberg), MIFA AG (Frenkendorf), Roche Diagnostics Ltd. (Rotkreuz), Schweizerische Post, SBB, USM U. Schärer Söhne AG (Münsingen), Universitätsspital Zürich und V-Zug AG (Zug).

     

  • Prof. Dr. Andreas Rinkel

    Prof. Dr.-Ing. Andreas Rinkel ist Mitglied des INS (Institute for Network Solution) der OST am Standort Rapperswil und ist seit über 30 Jahren im Bereich Modellbildung und Simulation tätig. Seine gegenwärtigen Hauptinteressen gelten den Themen Modellbildung und diskrete Ereignissimulation sowie der Prozessoptimierung durch Simulation. Neben Projekten und Beratungstätigkeiten bei internationalen und nationalen Wirtschaftspartnern, hält er regelmässig Gastvorlesungen an der Hochschule Offenburg im Masterprogramm "International Master of Business Consultants" (IBC).  Am Standort der Hochschule Ost in  Rapperswil ist er unter anderem für die Veranstaltung "Modellbildung und Simulation" für Informatiker und Wirtschaftsingenieure verantwortlich.

    Ferner ist er aktuell im Programmkomitee der GI/ASIM Fachtagung "Simulation in Produktion und Logistik" aktiv. Hier ist er auch Sprecher der interdisziplinär besetzten Forschungsgruppe "Einsatz formaler Methoden in der Simulation", in der neue formale Vorgehensmodelle der Simulation entwickelt werden.

    Darüber hinaus unterhält er Vereinbarungen mit mehreren Universitäten zur Durchführung von Forschungs- und Doktorarbeiten. Für seine Arbeiten mit Simio hat er 2014 den Simio Awards gewonnen.

Veranstalter

Anmeldung

Zulassung

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