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Open Day zur Digitalen Transformation

Am 25. November 2021 fand in Zürich der 2. Open Day zur Digitalen Transformation am ZHAW Departement Life Sciences und Facility Management statt.

Trotz Abschluss war Aufbruchstimmung spürbar

Der Open Day war ein Abschlussevent und doch war eine Aufbruchstimmung spürbar. Alle Projektbeteiligten konnten dank dieser Initiative in den letzten Jahren  viel neues Wissen, wertvolle Kompetenzen und neue Kontakte aufbauen. Die Lust, weiter an den Themen zu arbeiten und das Wissen zu teilen, war bei allen spürbar. Die strategische Initiative hat spannende Diskussionen hervorgebracht und es geschafft, das diffuse und komplexe Thema der Digitalen Transformation in Lehre und Weiterbildung für das Departement auf konkrete Handlungsfelder herunterzubrechen. In Projekten konnten erste neue Ansätze getestet werden. Damit hat das Departement eine wertvolle Navigationskarte für die Entwicklungen in den nächsten Jahren erhalten. 

Hintergründe zur strategischen Initiative DigitalTransformation@LSFM

Die Initiative wurde von der Departementsleitung initiiert und von einem interdisziplinären Kernteam bestehend aus Beatrice Dättwyler, Jos Hehli, Daniela Lozza und Thomas Ott geleitet. Das Team hat strategische Inhalte erarbeitet und während der drei Jahre verschiedene Förderinstrumente eingesetzt, um die Zusammenarbeit an interdisziplinären Zukunftsthemen zu fördern.

In einem ersten Schritt wurde im 2019 der Fokus auf die Future Skills gesetzt, um zu verstehen, welche Kompetenzen Studierende in einer digitalisierten Welt benötigen. Im Rahmen von Interviews und Workshops mit Studierenden, Alumni, Arbeitgebenden und Lehrpersonen wurde ein Set von 7 Future Skills evaluiert und 13 Projekte zur Förderung von zukunftsrelevanten Fähigkeiten und Kompetenzen umgesetzt. Am 1. Open Day im Herbst 2019 wurden die damaligen Ergebnisse zusammengetragen und die Grundlagen erarbeitet, um erste Veränderungsprozesse bei den Menschen, Prozessen und Orten der Hochschule anzustossen.

Hierzu wurde in einem zweiten Schritt erneut Interviews mit Lehrpersonen, Studierenden, Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Industrie und anderen Hochschulen sowie sog. Thought Leaders geführt, um zu verstehen, wie Menschen, Prozesse und Orte verändert werden müssen, um diese zukunftsrelevanten Kompetenzen und Fähigkeiten fördern zu können.

Sowohl bei den Future Skills wie auch bei den Veränderungen im Bereich der Menschen, Prozessen und Orte zeigte sich, dass nicht immer die Technologien im Fokus stehen. Diese treiben den Wandel zwar an und können Lösungen bieten, sie sind aber oft Auslöser für tiefergreifendere, strukturelle Veränderungen. So zeigte sich z.B., dass Studierende, wenn sie vermehrt online und individualisiert lernen, nicht nur Digital Literacy, sondern auch neue Kompetenzen im Bereich Self-Leadership benötigen. Um das individualisierte Lernen und Self-Leadership zu stärken, braucht es wiederum neue Coaching Kompetenzen bei den Lehrpersonen. Dieser Kulturwandel stellt auch neue Anforderungen an administrative und organisatorische Prozesse sowie an die physischen und virtuellen Räume der Hochschule.

Im 2020 hat das Virus die Digitalisierung in Lichtgeschwindigkeit gleich selbst vorangetrieben. Während dieser Zeit hat das Team den Fokus im Frühjahr auf die Studierenden und die Herausforderungen des Home Studying gerichtet, daraus ist eine Serie von Blogbeiträgen entstanden ist.

Im 2021 wurde trotz Pandemie die strategische Arbeit wieder aufgenommen und es wurden neue Förderinstrumente getestet, um die interdisziplinäre Zusammenarbeit über die Institutsgrenzen hinaus zu fördern. Die Methoden reichten von Braindates und Mikrokrediten bis hin zur Ausschreibung von Themen, auf welche sich Mitarbeitende bewerben konnten. Die Ergebnisse aus dieser letzten kollaborativen Phase wurden am Open Day vom 25. November 2021 präsentiert und zusammengeführt, um mögliche nächste Schritte aufzuzeigen.