Eingabe löschen

Kopfbereich

Schnellnavigation

Hauptnavigation

Agro Food Project Cases

Alpenweitblick

Das Projekt AlpenWeitBlick, ein Projekt zur Regionalen Entwicklung (PRE) in der Region Surselva im Kanton Graubünden, hat zum Ziel, das Safiental als Vorbild für eine nachhaltige Bergentwicklung in den drei Kernbereichen (1) innovative Berglandwirtschaft, (2) nachhaltiger Tourismus und (3) inspirierende Kultur zu entwickeln. Unter anderem sollen in der Region ein nationales «Innovations- und Kompetenzzentrum für die Alp- und Berglandwirtschaft» (IKZABL) und ein «Alpine Food Lab» entstehen. Ziel ist es, das führende Zentrum für innovative Berglandwirtschaft und nachhaltige Lebensmittelproduktion in den Alpen zu werden, das sowohl als Informations- und Wissensaustauschplattform als auch als «Think-and-do-Tank» mit experimentellen Anbau- und Verarbeitungsräumen für Bergbauern und Unternehmer fungiert, die an der angewandten Forschung, Entwicklung, Prototypisierung und Umsetzung von widerstandsfähigen, innovativen, zukunftsorientierten und diversifizierten Lebensmittel- und Getränkewertschöpfungsketten in Berggebieten interessiert sind.

Awareness – Institut für Lebensmittel- und Getränkeinnovation

Das Projekt zielt darauf ab, gemeinsam mit Studierenden eine offene Plattform zu den Themen nachhaltiges Leben und Studieren in Wädenswil aufzubauen: nachhaltige Praktiken im Alltag, Ressourcenverbrauch, Ernährung, Wohnen, Gärtnern, Einkaufen, Leben...

Die Inhalte für die offene und interaktive Plattform sind zu entwickeln. Basierend auf den bisherigen Ergebnissen der bereits gesammelten Themen und Informationen der Studierenden wird die Plattform weiter ausgebaut und strukturiert. Hauptziel ist es, eine offene, interaktive Informationsplattform zu nachhaltigen Praktiken einzurichten. Sie ist eine Zusammenstellung von Wissen, Informationen, Links, Angeboten und Erfahrungen zum Thema nachhaltiges Handeln im Alltag in Wädenswil.

Basalt

Basalt bindet CO2 aus der Atmosphäre und schützt das Klima! Durch das Schleifen von Basalt entsteht ein CO2-Bindungseffekt und gleichzeitig wirkt Basalt als Dünger in der Bodenbewirtschaftung.

Die Strategie zur CO2 - Neutralität in der Schweiz bis 2050 (oder früher) erfordert unter anderem die Umsetzung von Projekten im Bereich «Carbon Removal», was bedeutet, dass es zusätzliche CO2-Bindung durch Technologien braucht. Viele landwirtschaftliche Böden in der Schweiz und weltweit sind übernutzt. Gemahlener Basalt kann als wertvoller Düngerersatz helfen, Böden wieder fruchtbarer zu machen. Die EU-Kommission will ein System einrichten, das Land- und Forstwirte für die Kohlenstoffbindung belohnt. Die CO2-Speicherung soll helfen, die Klimaziele der Europäischen Union zu erreichen.

Exploring Businessmodels for the Superfood Spirulina

Wir alle wollen gesund leben, und unsere Ernährung ist einer der wichtigsten Faktoren dafür. Heutzutage achten die Verbraucher auf die Herkunft ihrer Lebensmittel und sind sich der Problematik der Nachhaltigkeit bewusst.

Hier kommt Spirulina ins Spiel: eine nährstoffreiche Mikroalge, die als Supernahrungsmittel gepriesen wird. Dennoch wird Spirulina nie frisch verkauft, sondern nur als Kapseln, Pulver oder mit einem geringen Anteil in Snacks oder Getränken.

Wie kann der Verbrauch von Spirulina (z. B. in der westlichen Welt) gesteigert werden? Auf welche Weise kann Spirulina Teil einer nachhaltigen Ernährung sein? Was sind mögliche Geschäftsmodelle, die auf dem Regenerationspotenzial von Spirulina aufbauen? Könnte man frische Spirulina in der eigenen Küche anbauen?

In diesem Business Case wird ein Geschäftsplan entwickelt, um den Spirulina-Konsum auf einfache und wirtschaftliche Weise zu steigern.

Kündig Gruppe

Projektpartner: Kündig Gruppe

Die Kündig Gruppe ist ein 100-jähriges Familienunternehmen, das pflanzliche Lebensmittelzutaten produziert und handelt. Sie verfügt über eine Produktionsstätte für Tiefkühlfrüchte in Ungarn, ein Büro in Berlin, das ausschließlich mit Bio-Getreide handelt, einen Produktionsbetrieb für Trockengemüse in Deutschland und eine Handelszentrale in der Schweiz.

Patiswiss

  • Projektpartner: Patiswiss
  • Projekt: Regeneration bei Patiswiss

Die Patiswiss AG (früher: Genossenschaft EG-Confiseur) ist ein Unternehmen mit einer über 115-jährigen Geschichte. Das Unternehmen ist seit jeher der Tradition verpflichtet, hochwertige Produkte für alle seine Kunden herzustellen und zu liefern. Die Produkte von Patiswiss wurden um vegane und gewürzte pflanzliche Alternativen ergänzt, die bereits erfolgreich im Handel gelistet sind, z.B. die Parmesan-Alternative Neese Streu'mal sowie das vegane Fondue Neese Schmelz'mal. Weitere Entwicklungen sind in der Pipeline, um echten Alternativen gerecht zu werden.

Der Nachhaltigkeitsgedanke wird bei Patiswiss mit konkreten Projekten belebt, wie die Umstellung des gesamten Haselnussimports 2020/2021 auf das UTZ-Label und weitere technische Optimierungen im Bereich der Drucklufterzeugung, um deutliche Energieeinsparungen zu erzielen. Im Rahmen der strategischen Entwicklung von Patiswiss ist das Thema Regeneration als Ziel definiert.

Smiling Gecko

  • Projektpartner: Smiling Gecko
  • Projekt 1: Tilapia4U, Nose to Tail
  • Projekt 2: Organic Vanilla

Smiling Gecko verfolgt mit seinem Clusterprojekt einen ganzheitlichen Ansatz, der zu einer nachhaltigen Verbesserung der Lebensumstände in einer Gesellschaft führt. Schon beim Start 2014 war die Vision, Smiling Gecko als holistisches Clusterprojekt auszubauen. Seitdem konnten in den Bereichen Landwirtschaft, Tourismus, Handwerk und Schule viele Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen werden. Bis 2025 werden viele weitere Projekte im Bereich von Industrie und Handwerk folgen. Durch die ökonomische Ausrichtung der Clusterprojekte gibt es überall Schnittstellen. Die einzelnen Projekte sollen sich selbst tragen und nach einer Anlaufzeit die Schule und damit auch die Ausbildung der Kinder finanzieren. Dadurch entsteht das exemplarische Modell einer funktionierenden, ländlichen Community, die den Menschen Bildung, menschenwürdige Arbeit und nachhaltige Einkommen sichert.

Urban Health Farms

  • Projektpartner: Urban Health Farms
  • Projekt 1: How to design a circular economy model for indoor vertical farming?
  • Projekt 2: Definition of business models for allegorical market contexts in the Indoor Vertical Farming market

Urban Health Farms hat sich zum Ziel gesetzt, die Art und Weise der Lebensmittelproduktion und -verteilung durch «Indoor Vertical Farming» an der Schnittstelle zwischen Landwirtschaft und Technologie zu revolutionieren. Im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft verbraucht die «Indoor Vertical Farms» 90 % weniger Land, 95 % weniger Wasser und 100 % weniger Chemikalien. Die Optimierung der Anbaubedingungen ermöglicht höhere Erträge, während die Nähe zu den Verbrauchern den Transportaufwand verringert. Ein zentraler Bestandteil der Urban Health Farm-Vision ist eine Vertriebsstrategie, die den Kohlendioxidausstoß, die Kilometer auf der Strasse, die Transportkosten und die Entfernung vom Landwirtschaftlichen Betrieb zum Markt reduziert. Die gesamte Kette wird durch das Modell von Urban Health Farms vereinfacht, das in städtischen Gebieten entwickelt wird, um Produkte so nah wie möglich an den Orten anzubauen, an denen die Menschen leben und konsumieren. Urban Health Farms hat allein in Europa in den nächsten zwei Jahren mindestens 10 größere vertikale Indoor-Farmen in der Umsetzung, und in den folgenden anderthalb Jahren sind weitere 10 in Planung. «Indoor Vertical Farming» ist die wirkungsvollste Kategorie der urbanen Landwirtschaft. Sie ermöglicht die Produktion von frischen, nährstoffreichen und schmackhaften Lebensmitteln in großem Maßstab und reduziert gleichzeitig den Verbrauch von Land, Wasser und Chemikalien erheblich. Durch die Zusammenlegung der landwirtschaftlichen Aktivitäten mit städtischen Wohngebieten verkürzt sich die Transportdistanz von durchschnittlich 2400 km auf wenige Kilometer vom Produktionsort zum Verbrauchsort.

 

Wheycation

  • Projektpartner: Wheycation 
  • Projekt: Upcycling von Schweizer Molke: vom Abfall- zum Premiumprodukt. Entwicklung eines «Waste Value» Businessmodells

Jährlich fallen in der Schweiz 2.8 Millionen Tonnen vermeidbare Lebensmittelverluste an. Molke, der Nebenstrom der Käseproduktion, stellt einen Spitzenreiter bezüglich Verlustmenge und resultierender Umweltbelastung dar. Sie enthält ernährungsphysiologisch wertvolle Inhaltsstoffe wie hochwertige Molkenproteine, Vitamine und Mineralstoffe. Und doch wird sie nur zu rund 25 Prozent für die Lebensmittelproduktion genutzt.

Dieser geringen Nutzung für Lebensmittel liegt die Problematik zugrunde, dass aufgrund der dezentralen Produktion von vielfältigen Käsetypen in vielen kleinen Käsereien eine wirtschaftliche lohnenswerte zentrale Weiterverarbeitung, beispielsweise zu Molkenproteinkonzentraten für die Sporternährung, meist nicht möglich ist. Die Dezentralität und Vielfältigkeit resultiert in hohen Logistikkosten sowie in uneinheitlichen Molkenqualitäten. Weiter verhindert eine geringe Kundenakzeptanz von Molkenprodukten sowie fehlende personelle und finanzielle Ressourcen eine Vermarktung von grösseren Mengen an Molke durch die kleinen Käsereien bzw. Molkereien selbst.

Wheycation hat sich zum Ziel gesetzt, ein «Waste Value» Businessmodell zu entwickeln und Schweizer Molke als aufgewertetes Produkt in die menschliche Ernährung zurück zu bringen.

2018 wurde Wheycation als wood & field GmbH gegründet und es konnten zwei Produkte aus Schweizer Molke auf den Markt gebracht werden.