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Public Performance Management and Digital Transformation

Die Fachstelle Public Performance Management and Digital Transformation wendet Instrumente an, um öffentlich-rechtliche oder nicht gewinnorientierte Organisationen in die Lage zu versetzen, Leistungen und Wirkungen ihrer Tätigkeiten zu erfassen und als Entscheidungsgrundlage zu nutzen.

Neuer Sammelband zur digitalen Transformation in der öffentlichen Verwaltung in der Schweiz

Digitale Transformation in der öffentlichen Verwaltung in der Schweiz − Stand, Entwicklungslinien und Praxisbeispiele

Lyn Pleger und Alexander Mertes vom Institut für Verwaltungs-Management (IVM) haben als Herausgeber ein Sammelband veröffentlicht. Das Buch zeichnet aktuelle Entwicklungen der digitalen Transformation in der Verwaltung im Schweizer Kontext nach. Thematisch setzen sich die Beiträge mit der digitalen Transformation im Hinblick auf die Ausgestaltung der Verwaltung, die demokratische Mitbestimmung, die digitale Leistungserbringung sowie mit regulatorischen Rahmenbedingungen auseinander. Verwaltungswissenschaftliche Theorien werden auf aktuelle Entwicklungen angewendet. Neben empirischen Studien werden Beispiele aus der Praxis vorgestellt und vor dem Hintergrund möglicher Herausforderungen, Chancen und Risiken diskutiert und verortet. Die Buchbeiträge stammen zum grossen Teil von Dozierenden aus dem CAS Digitale Verwaltung und Mitarbeitenden aus dem IVM. Zukünftig werden die Inhalte aus dem Buch in unsere Weiterbildung und Lehre einfliessen. Das Buch steht über die Hochschulbibliothek der ZHAW zum Download zur Verfügung.

 

Neueste Aktivitäten

"Digital und Divers: Das Bewerbungsverfahren an der ZHAW neu denken" (gefördert durch ZHAW Digital Futures Fund)

Dank der Digitalisierung können Bewerbungsprozesse nicht nur effizienter, sondern auch diverser gestaltet werden. Ziel des Projektes ist eine Potential- und Machbarkeitsabklärung zur Einführung von Blind Hiring an der ZHAW. Unter Blind Hiring wird ein Bewerbungsverfahren verstanden, bei dem im ersten Prozessschritt keine Informationen zu Name, Geschlecht und Alter von kandidat:innen sichtbar sind. Dadurch können Biases im Rekrutierungsverfahren minimiert werden.

Innosuisse - Innovationsprojekt: «Beyond Public Management» # E-Partizipation auf Basis kollektiver Intelligenz

Die ZHAW School of Management and Law und die ZHAW School of Engineering sowie die Fachhochschule OST haben zusammen mit dem Tech-Startup Crowdcoach AG eine Innosuisse-Förderzusage für die Weiterentwicklung der e-Partizipations-App «CitizenTalk» erhalten. Innovative Unternehmen, Städte und Gemeinden setzen für Meinungsfindung und Innovationsprozesse verstärkt auf die Partizipation von Mitarbeitenden, Bevölkerung oder Kundinnen und Kunden. Das Forschungsteam setzt die App «CitizenTalk» bei verschiedenen Partizipationsprojekten (bspw. Quartierentwicklungen, Wirtschaftsförderungen, interne Mitwirkung etc.) ein. In den Projekten wird die App evaluiert und effiziente Prozesse für die unterschiedlichen Partizipationsszenarien abgeleitet.

Innosuisse - Innovationsscheck: Befragung von Schweizer Städten und Gemeinden zur digitalen Mitwirkung

Die Ergebnisse zeigen, dass die Mehrheit der befragten Städte und Gemeinden bereits Erfahrung mit der Teilnahme an digitalen Mitwirkungsprozessen hat, jedoch nicht mit deren Durchführung. Der Grossteil der Befragten empfand die Teilnahme oder Durchführung als zufriedenstellend und die überwiegende Mehrheit von 92 Prozent würde die digitale Mitwirkung anderen Verwaltungen weiterempfehlen. Weitere Erkenntnisse sind im Ergebnisbericht(PDF 256,4 KB) abrufbar.

Den Wert von digitalen Verwaltungsdienstleistungen mithilfe von Chatbots erhöhen (gefördert durch ZHAW Digital Futures Fund)

Chatbots werden in der Verwaltung eingesetzt, in der Praxis aber kaum genutzt. Das Projekt erarbeitet Prozesse, die mit Chatbots einen nachweisbaren Nutzen erzielen. Diese Erkenntnisse erlauben eine gewinnbringende Transformation von Dienstleistungsbereichen, die sich schwer digitalisieren lassen.

Zukunftsbild und Smart City

Der Gemeinderat der Gemeinde Regensdorf hat einen Strategieprozess mit Beschluss vom 18. Mai 2021 angestossen. Ziel ist, unter Einbezug der Bevölkerung und der Gemeindeverwaltung, ein digitales Zukunftsbild für die Gemeinde mit Unterstützung der ZHAW Fachstelle Public Performance Management & Digitale Transformation zu erarbeiten. Der Projektablauf kann hier entnommen werden.

Digitaler Städtemonitor Schweiz

Die digitale Transformation der Verwaltung in der Schweiz schreitet voran. Ein zentraler Aspekt der "Digitalen Verwaltung" ist der Zugang zu digitalen Dienstleistungen über das Internet. Im Zentrum stehen dabei oftmals die Behördenwebseiten, da verschiedene Anspruchsgruppen darüber Informationen und Dienstleistungen beziehen. Die Webseite kann somit als ein zentrales Aushängeschild für den Stand der Digitalisierung einer Behörde gesehen werden. Im «Digitalen Städtemonitor Schweiz(PDF 290,4 KB)» wird der Stand der Schweizer Städte-Websites aufgezeigt. Die Erhebung bezieht alle Schweizer Städte und städtische Gemeinden im Jahr 2021 ein. Die Analyse zeigt, welche Inhalte auf Städte-Websites angeboten werden, ob es einen Zusammenhang zwischen Städtegrösse und Angebotsvielfalt gibt und stellt ausgewählte Best Practices vor. Die Ergebnisse ist hier kurz zusammengefasst.

Interreg-Projekt Grenzüberschreitende Kapazitäten zur Krisenbewältigung

In Zusammenarbeit mit der Universität der Bundeswehr München entsteht in einem länderübergreifenden Projekt ein gemeinsames Evaluationsinstrument zur standardisierten Leistungsbewertung grenzübergreifender Maßnahmen zur Krisenbewältigung zwischen verschiedenen Behörden (z.B. Bundesländer, Kantone, Regierungsbezirke, Kreis- und Stadtverwaltungen) und Einsatzorganisationen (z.B. Feuerwehr, Polizei, Technisches Hilfswerk, Zivilschutz) in der Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein-Region.
Weitere Informationen auf der Projektseite.

Digitaler Wandel in der Verwaltung

Im Rahmen unseres Forschungsschwerpunkts «Digitale Verwaltung» wollen wir Seite an Seite mit Partnern aus Wissenschaft und Praxis wissenschaftlich fundierte und praxisrelevante Erkenntnisse zur digitalen Transformation des öffentlichen Sektors gewinnen und diese mittels wissenschaftlichen Publikationen, Lehre und Weiterbildung einer breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Im Interview(PDF 342,0 KB) mit der Schweizer Gemeinde spricht Alexander Mertes über den digitalen Wandel in der Verwaltung.
Aktuelle Erkenntnisse zusammengefasst bei DeFacto.

Comunitas - Planspiel für den öffentlichen Sektor

Das auf Gemeinden ausgerichtete Managementspiel soll auf spielerische Weise die Entwicklung einer Gemeinde simulieren. Das Spiel soll Politikern und Verwaltungsmitarbeitenden – unabhängig vom individuellen Wissensstand – den Umgang mit verschiedenen Kapitalarten näherbringen. Vorgängige Kenntnisse ökonomischer Zusammenhänge sind für das Spiel nicht notwendig. Die Teilnehmenden lernen im Laufe des Spiels selbständig, Kapitalbestände zu überwachen, Strategien abzuleiten und damit die eigene Gemeinde weiterzuentwickeln. Die Inhalte des Spiels wurden über ein Innosuisse-Projekt zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern von Verwaltungen und öffentlicher Organisationen sowie der game solution AG entwickelt.
Weitere Informationen in der Begleitbroschüre(PDF 330,3 KB).

Evaluierung der Schweizer eID+

Der Kanton Schaffhausen hat eine Vorreiterrolle bei der digitalen Transformation der öffentlichen Verwaltung in der Schweiz übernommen. KSD, das IT-Unternehmen des Kantons und der Stadt Schaffhausen, hat das ZHAW Institut für Verwaltungs-Management beauftragt, eine Kurzstudie über den neuen elektronischen Personalausweis eID+ durchzuführen.

Forschung & Expertise

Die digitale Transformation stellt die Gesellschaft vor neue Herausforderungen. Nicht nur die Wirtschaft, auch die Verwaltungen müssen die Digitalisierung gezielt einsetzen. Verschiedene Hürden erschweren die Umstellung auf eine «Digitale Verwaltung». Zum einen stossen entsprechende Projekte aus Kostengründen häufig auf Widerstand, weil sie zunächst mit hohen Investitionen verbunden sind, während der daraus erzielte Nutzen und die allfälligen Kosteneinsparungen erst später realisiert werden können. Zum anderen fordert das Nebeneinander von analogen und digitalen Dienstleistungen die Verwaltungen heraus – schliesslich darf niemand von staatlichen Leistungen ausgeschlossen werden, der nicht in der Lage ist, auf digitalem Weg mit der Verwaltung in Kontakt zu treten.

Die Fachstelle für Public Performance Management und Digitale Transformation fokussiert in diesem Umfeld die Themenbereiche:

Referenzen

Digitaler Wandel in der öffentlichen Verwaltung

Die Fachstelle Public Performance Management & Digital Transformation unterstützt Gemeinden und Kantone (Zürich, Thurgau) bei der digitalen Transformation. Wir fokussieren uns auf die partizipative Einbindung von NutzerInnen (interne/externe) bei Transformationprojekten (bspw. partizipative Plattformentwicklung) und Strategieentwicklungen (Strategische Stossrichtungen, Smart Regensdorf). Dabei nutzen wir auch unser Kooperationsnetzwerk um unterschiedliche digitale und nicht-digitale Formate anzubieten. Die KSD, das Informatikunternehmen von Kanton und Stadt Schaffhausen, beauftragte eine Kurzevaluation der eID+. Eine Veröffentlichung zum Projekt findet sich hier

Evaluationen

Evaluationen stellen eine systematische Untersuchung und Bewertung verschiedener Sachverhalte dar. Im öffentlichen Sektor werden oftmals Politikevaluationen durchgeführt, mit deren Hilfe unter Anwendung wissenschaftlicher Methoden Erkenntnisse über die Zielerreichung staatlicher Programme, Instrumente oder Massnahmen gewonnen werden sollen. Das übergeordnete Ziel von Politikevaluationen besteht folglich in der Beurteilung, wie wirksam ein staatlicher Eingriff ist, um dessen zugrunde liegendes Ziel zu erreichen.

Bibliotheken-Benchmarking

Das IVM führt in Kooperation mit dem Bundesamt für Statistik jährlich ein Benchmarking durch, an dem derzeit 16 Schweizer Bibliotheken beteiligt sind. Ausgewertet werden Kennzahlen bezogen auf Angebot zur Infrastruktur, Marktdurchdringung und Angebotsakzeptanz, Finanzen und personelle Ressourcen. Das Benchmarking gibt den Beteiligten einen Überblick über Ihr Stärken- und Schwächenprofil. Die Kennzahlen bilden die Grundlage für eine Analyse der Gründe, die für die Unterschiede in den Kennzahlen verantwortlich sind. Um die Vergleichbarkeit zu gewährleisten, wird jede Bibliothek einer der folgenden Vergleichsgruppen zugeordnet: wissenschaftliche Bibliotheken, Fachhochschulbibliotheken, Studien- und Bildungsbibliotheken, Regional- und Stadtbibliotheken, Filialbibliotheken. 

Evaluation der Gründe und Hintergründe zur Ablehnung des Projektes "Parc Adula"

Im Rahmen der Studie zum Parc Adula-Projekt wurde die direktdemokratische Akzeptanz der Ablehnung des Projekts gegenübergestellt und mit Hilfe quantitativer und qualitativer Analysen ausgewertet, um Empfehlungen für zukünftige Projekte in der Schweiz abzuleiten. Das zentrale Anliegen der Studie war es, die Beweggründe, die zur Annahme oder Ablehnung des Projekts Parc Adula geführt haben, zu ergründen. Mittels einer Befragung unter der Bevölkerung derjenigen Gemeinden, in denen über das Projekt abgestimmt wurde, wurden die Wahrnehmungen, Einstellungen und potenziellen Determinanten der Akzeptanz respektive Ablehnung der direkt betroffenen Bevölkerung im Hinblick auf das Projekt Parc Adula quantitativ untersucht. Parc Adula, Gründe und Hintergründe der Ablehnung in den Gemeindeabstimmungen(PDF 9,4 MB)

Sicherheitsbefragungen in Städten und Gemeinden

Sicherheit gehört zu den Grundbedürfnissen des Menschen und bildet ein wesentliches Element der Lebensqualität in Städten und Gemeinden. Um die Sicherheitslage in einem Gemeinwesen einschätzen zu können, reichen die Zahlen der örtlichen Kriminalitätsstatistik nicht aus. Ebenso wichtig ist es, das subjektive Sicherheitsempfinden der Einwohnerinnen und Einwohnern einzubeziehen. Mit Hilfe eines erprobten schriftlichen Fragebogens, der an eine Stichprobe der Bevölkerung versendet wird, erheben wir das Sicherheitsempfinden von Einwohnerinnen und Einwohnern. Die Auswertungen hierzu enthalten verständliche Interpretationen und Häufigkeitsverteilungen, aber auch vertiefende Analysen wie bspw. Vergleiche des Sicherheitsempfindens von verschiedenen Altersgruppen, von Männern und Frauen oder in verschiedenen Quartieren. Darüber hinaus bieten wir auch Vergleiche zwischen mehreren Städten/Gemeinden an. 

Berichte und Publikationen:

Kundenzentrierung im öffentlichen Sektor

Kundenzentrierung und Steuerung zu vereinen ist das Ziel des Projekts "Steuerungsinstrument für Bibliotheken". Zur klassischen Steuerung werden oftmals eine Vielzahl an vornehmlich output-orientierten Kennzahlen gesammelt. Diese liefern wichtige Hinweise, sind für ein effektive Steuerung jedoch oft nicht gut nutzbar. Kundenzentrierte Steuerungskennzahlen hingegen weisen eine direkte Verbindung zur Strategie auf - sind also steuerungsrelevant - und weisen gleichzeitig einen ausgesprochenen Praxisbezug aus. Es wird dort angesetzt, wo ein direkt spürbarer Mehrwert für die Kundschaft geschaffen werden kann und schlussendlich Kundenzufriedenheit und organisatorische Leistungsfähigkeit gesteigert werden kann.

Kundenzentrierte Steuerung: Eine Anwendung für öffentliche Organisationen

Jetzt mehr erfahren(PDF 96,0 KB)

Partner

Wir verfügen über ein breites Netzwerk an verlässlichen und erfahrenen Partnern im Bereich des Public Performance Managements und der digitalen Transformation. Insbesondere verfügen wir über strategische Partnerschaften mit:

Team

Unser Team, von links nach rechts

Publikationen

Unsere aktuellen Publikationen

Pleger, L.E. und Mertes, A. (Hrsg.) (2022). Digitale Transformation in der öffentlichen Verwaltung in der Schweiz − Stand, Entwicklungslinien und Praxisbeispiele. Springer Gabler: Wiesbaden. Diese Publikation finden Sie hier.

Baldenweg-Bölle, U., Meierhofer, J., Mertes, A. (2022). Co-Creating Service Value from Data in a Public Administration Context. Jahrbuch der Schweizerischen Verwaltungswissenschaften, 13(1): S. 35–50. Diese Publikation finden Sie hier.

Pleger, L.E., Mertes, A., Brüesch, C., Menzi, C. (2022). Ergebnisbericht: Befragung von Städten und Gemeinden in der Deutschschweiz zur digitalen Mitwirkung. Studienbericht des Instituts für Verwaltungs-Management. Winterthur: ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Diese Publikation finden Sie hier.

Neumann, O., Guirguis, K., & Steiner, R. (2022). Exploring artificial intelligence adoption in public organizations: A comparative case study. Public Management Review, S. 1–27. Diese Publikation finden Sie hier

Fischer, D., Mertes, A. & Hänni, S. (2021). #getintouch! Eine vergleichende Analyse der digitalen Points of Contact in Zürcher Gemeinden. HMD. Diese Publikation finden Sie hier

Guirguis, K., Pleger, Lyn E., Dietrich, S., Mertes, A., & Brüesch, C. (2021). Datenschutz in der Schweiz – eine quantitative Analyse der gesellschaftlichen Bedenken und Erwartungen an den Staat. Swiss Yearbook of Administrative Sciences, 12(1): S. 16–30. Diese Publikation finden Sie hier.

Pleger, L.E., Guirguis, K., Mertes, A. (2021). Making public concerns tangible: an empirical study of German and UK citizens’ perception of data protection and data security. Computers in Human Behavior. 122(106830). Diese Publikation finden Sie hier.

Fischer, D., Brändle, F., Pleger, L.E., Rhyner, A., Winzer, C. & Wulf, B. (2021). Auswirkungen digitaler und analoger Partizipationsverfahren auf die Entscheidungsfindung: Ergebnisse einer quasi-experimentellen Fallstudie. In: Peter, Marc K. (Hrsg). Neues Wissen zur Digitalen Transformation Forschungsbeiträge zu E-Government, zur Smart City und der digitalen Ökonomie. S. 23–33. Diese Publikation finden Sie hier(PDF 8,8 MB).

 

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