Eingabe löschen
Zum Inhalt

Hauptnavigation

School of Management and Law

ZHAW International Business Podium

«Beim International Business Podium bringen wir unser internationales Expertennetzwerk zusammen, ordnen geopolitische Entwicklungen ein und zeigen ihre Bedeutung für Wirtschaft und Gesellschaft auf.»

Prof. Dr. Florian Keller, Leiter Center for Geopolitics and Competitiveness

Aktuelle Veranstaltung

Iran in the Bigger Picture

5. März 2026

Was bedeutet der Krieg gegen den Iran für geopolitische Entwicklungen und die Zukunft der internationalen Beziehungen?

Der Krieg im Nahen Osten hat sich in den letzten Tagen dramatisch ausgeweitet: Nach koordinierten Luftangriffen der USA und Israels auf Ziele im Iran, bei denen unter anderem der iranische Oberste Führer Ali Chamenei getötet wurde, reagierte Teheran mit massiven Raketen- und Drohnenangriffen auf israelisches Gebiet und US-Stützpunkte in der Golfregion. Gleichzeitig weitete sich der Konflikt auf den Libanon aus, wo die Hisbollah Raketen auf Israel abfeuerte und Israel mit Gegenangriffen antwortete.

Diese militärischen Auseinandersetzungen haben nicht nur weiträumige regionale Auswirkungen, darunter Angriffe auf Stützpunkte in Bahrain und Zypern, Spannungen mit weiteren Golfstaaten, sondern verursachen erhebliche wirtschaftliche Folgen wie stark steigende Ölpreise sowie die faktische Schliessung der Strasse von Hormus, einem zentralen Knotenpunkt des globalen Energiehandels. International wächst die Sorge vor einer weiteren Destabilisierung der Region.

Es handelt sich um eine massive Eskalation einer ohnehin schon angespannten Lage. In der nächsten Online-Ausgabe des International Business Podium analysieren unsere Experten Khaldoun Dia-Eddine, Prof. Dr. Christopher Hartwell und Michael Walsh (ein US-amerikanischer nationaler Sicherheitsexperte, der ausländische Dienste schult und als Verteidigungspolitikberater in einem US-Präsidentschaftswahlkampf tätig war) die sicherheitspolitischen Folgen und die Konsequenzen für die Region und die Welt: 

  • Was bedeutet der Angriff auf den Iran für den geopolitischen Machtkampf?
  • Welche Auswirkungen hat er auf grosse Akteure wie die USA, China, Russland oder Europa?
  • Was bedeutet er für wichtige Akteure in der Region – Saudi-Arabien, die Türkei und Israel?
  • Was sagt dieser Krieg über die Zukunft der Diplomatie aus?

Konzept der Podiumsreihe

Diese Veranstaltungsreihe bringt die Expertise des ZHAW International Management Institute einem breiteren Publikum näher. Gemeinsam mit internationalen Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis ordnen wir aktuelle politische, wirtschaftliche und geopolitische Entwicklungen ein.

Das IBP richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit, an Praktiker:innen, ehemalige Studierende unserer Weiterbildungsprogramme (DAS, CAS, WBK) sowie an Studierende auf Bachelor- und Masterstufe.

Die Anlässe finden vor Ort in Zürich oder Winterthur statt sowie online in Form von Webinaren.

Bisherige Veranstaltungen

Vier Jahre seit Russlands Invasion der Ukraine: Wie hat sich die Welt verändert?

20. Februar 2026

Im Februar 2026 jährt sich Russlands grossangelegte Invasion der Ukraine zum vierten Mal. Im Rahmen des ZHAW International Business Podium haben wir gemeinsam mit renommierten Expert:innen zurückgeschaut und zugleich den Blick auf die aktuelle Lage geschärft.

Die Panzer, die im Februar 2022 die ukrainische Grenze überquerten, brachten den grossflächigen Krieg nach Europa zurück – auf eine Weise, die nach dem Zweiten Weltkrieg nur wenige für möglich gehalten hätten, trotz des vermeintlichen Bekenntnisses des Kontinents zum Prinzip «Nie wieder». Zugleich haben der Widerstand der Ukraine und die gesellschaftliche Resilienz des Landes viele Beobachter:innen überrascht: Die Ukraine hält weiterhin militärischem Druck, ständigen Angriffen auf zivile Infrastruktur sowie den enormen wirtschaftlichen und sozialen Kosten des Krieges stand.

Das geopolitische Umfeld des Krieges befindet sich im Wandel. Im vergangenen Jahr hat die neue US-Regierung unter Präsident Donald Trump nach Wegen gesucht, den Krieg durch Annäherung an Russland zu beenden, und dabei zugleich neue Unsicherheiten für die Ukraine und ihre europäischen Partner geschaffen. Die Trump-Administration agierte dabei noch erratischer als diejenige von Präsident Biden: Sie setzte die US-Unterstützung für die Ukraine zeitweise aus, umwarb Länder wie Belarus für ein «Board of Peace» und geriet mit NATO-Verbündeten aneinander – etwa durch die langanhaltende Drohung, Grönland von Dänemark zu annektieren.

Diese Kehrtwende in den USA hat die Europäische Union dazu veranlasst, ihre geopolitische Rolle zu stärken und mehr Verantwortung für die Sicherheit des Kontinents zu übernehmen. Die EU hat ein klares Interesse an einem gerechten und dauerhaften Frieden in der Ukraine; zugleich bleiben Fragen offen zu den Instrumenten und zum Einfluss, über die Europa verfügt, um den Ausgang zu prägen.

In all diesen geopolitischen Positionskämpfen geraten die Ukrainer:innen selbst oft aus dem Blick. Nach vier Jahren Bombardierung und Angriffen – und angesichts von Versuchen, die Bevölkerung in diesem Winter «einzufrieren» – bleibt die Ukraine in ihrem Widerstand unbeugsam.

Die Expert:innen des ZHAW International Business Podium untersuchen in der kommenden Sitzung die strategischen, politischen und sicherheitspolitischen Folgen von vier Jahren Krieg und wie sich die Welt dadurch verändert hat. Zentrale Fragen an unsere geschätzten Podiumsgäste sind unter anderem:

  • Wie nachhaltig ist die ukrainische Wirtschaft, und welche Reformen stehen noch an?
  • Wie können die EU und Europa gemeinsam auf langfristige sicherheitspolitische Herausforderungen reagieren?
  • Wie sieht die Zukunft der transatlantischen Beziehungen aus?
  • Welche möglichen Wege führen zu Frieden und Stabilität in Europa?

Europe in 2026: On the Edge of Peace or Major Conflict with Russia?

12. Dezember 2025

In dieser Ausgabe des International Business Podiums haben wir mit renommierten Expertinnen und Experten mögliche geopolitische Entwicklungen im kommenden Jahr beleuchtet und deren wirtschaftliche Auswirkungen auf die Schweiz analysiert. Diskutiert wurden Risiken globaler Konflikte, potenzielle Wendepunkte im Verhältnis zwischen Russland und Europa und vor allem die Frage, wie sich das Jahr 2026 konkret auf die Schweiz und ihre Unternehmen auswirken könnte.

Europa geht mit einer geopolitischen Unsicherheit ins Jahr 2026, wie sie seit Jahren nicht mehr zu beobachten war: Seit den Meldungen über russische Drohnen in NATO-Luftraum, wie unter anderem Polen, Dänemark und Deutschland sowie Drohungen gegen Finnland ist Europa in Aufruhr. Auch vor direkter Konfrontation mit NATO-Gebiet scheint der Kreml nicht mehr zurückzuschrecken.

Russische Provokationen dominieren den Alltag und dies nun erstmals auch in nächster Nähe zur Schweiz. Gleichzeitig drängt Präsident Trump auf einen schnellen Frieden mit der Ukraine und auf eine Rückkehr zu «business as ususal» mit Russland. Ist ein Friede zwischen Russland und Ukraine im Jahr 2026 möglich? Wenn ja, wird dies ein gerechter Frieden sein? Wenn nein, steht Europa vor einer nie dagewesenen Eskalation – und was bedeutet das für die Schweiz?

Im Raum steht nicht nur eine grössere militärische Konfrontation, auch die Gefahr neuer Sanktionen, Handelsrisiken oder Lieferketten unter Druck machen Sorgen. Müssen sich Schweizer Unternehmen bereits 2026 auf spürbare Veränderungen einstellen?

Es diskutieren Dr. Igor Gretskiy, Senior Researcher am International Center for Defence and Security in Estland (Experte für Russland und russische Aussenpolitik), Dr. Alina Nychyk, Senior Researcher an der ZHAW School of Management and Law (Expertin für ukrainische Aussenpolitik sowie EU-Ukraine-Russland Beziehungen) und Prof. Dr. Florian Keller, Leiter des Center for Geopolitics and Competitiveness an der ZHAW School of Management and Law (Experte für die Schweiz und Schweiz-EU Beziehungen).

EU-Botschafter zu Besuch bei der ZHAW

29. Oktober 2025

In dieser Ausgabe des International Business Podiums durften wir den neuen EU-Botschafter in der Schweiz, Andreas Künne, zu einem seiner ersten öffentlichen Auftritte in der Schweiz an der ZHAW School of Management and Law begrüssen.

Erfahren Sie mehr über die Veranstaltung

 

Der neue CAS Geopolitics and Business Strategy

24. Oktober 2025

In dieser Spezialausgabe des International Business Podiums anlässlich der Einführung eines innovativen ZHAW-Weiterbildungskurses konnten Sie exklusive Einblicke in den CAS zum Thema Geopolitics and Business Strategy erhalten.

Erfahren Sie mehr über die Veranstaltung

 

Playing Russian Roulette with Donald Trump: The Consequences for Ukraine, Europe and the World

13. März 2025

Die Rückkehr von Donald Trump ins Weiße Haus und seine Bereitschaft, langjährige Normen zu brechen, hat die geopolitische Unsicherheit massiv erhöht. Sein außenpolitischer Ansatz - geprägt von Unberechenbarkeit, transaktionaler Diplomatie und der Ablehnung traditioneller Bündnisse - hat bereits begonnen, die globale Ordnung umzugestalten. Nirgendwo wird dies deutlicher als in der Ukraine, wo die Unterstützung der USA auf der Kippe steht, und in Europa, wo die Staats- und Regierungschefs ohne die Führung der USA, auf die sie sich so lange verlassen haben, durch eine zunehmend unbeständige Sicherheitslandschaft navigieren müssen.

Erfahren Sie mehr über die Veranstaltung

 

Syrien – Wie weiter?

9. Dezember 2024

In atemberaubender Geschwindigkeit haben die Rebellen Anfang Dezember 2024 den langjährigen Machthaber Bashar al-Assad gestürzt. Auf den Strassen von Damaskus feiern die Leute, in Moskau landet der entthronte Machthaber und im Westen staunt die Öffentlichkeit. Das ZHAW International Business Podium widmete sich den aktuellen Entwicklungen und wagte einen Ausblick.

Erfahren Sie mehr über die Veranstaltung

 

US-Wahlen 2024: Ein Gespräch mit dem neuen AmCham-Präsidenten

30. Oktober 2024

Wer gewinnt das Rennen ums Weisse Haus und wird im Jahr 2025 US-Präsident oder -Präsidentin? Wird Doland Trump wieder an die Macht kommen oder gelingt es der derzeitigen Vizepräsidentin Kamala Harris, das Electoral College zu gewinnen? In der aktuellen Ausgabe des ZHAW International Business Podiums tauschen wir uns mit Rahul Sahgal aus, dem neuen CEO der Swiss-American Chamber of Commerce.

Erfahren Sie mehr über die Veranstaltung

Moderne Diplomatie in der Krise? Eine Diskussion über den Zustand der digitalen Diplomatie im Jahr 2023

23. November 2023

Sind moderne Diplomat:innen besonders gut gerüstet, um mit den Auswirkungen der digitalen Technologien auf die internationalen Beziehungen umzugehen, oder sind sie eher von der Geschwindigkeit und Komplexität dieser Entwicklungen überfordert? Das ZHAW International Business Podium lieferte Antworten.

Erfahren Sie mehr über die Veranstaltung

10 Jahre chinesisch-schweizerisches Freihandelsabkommen: Umsetzung, Erfolgsgeschichten und Herausforderungen

26. Oktober 2023

Im Jahr 2014 leistete die Schweiz Pionierarbeit bei den präferenziellen Handelsabkommen mit China in Europa. Heute ist das chinesisch-schweizerische Freihandelsabkommen bald zehn Jahre in Kraft. Das ist ein guter Zeitpunkt, um zu prüfen, wie dieses Abkommen umgesetzt wurde, wer am meisten davon profitiert und welche Herausforderungen noch zu bewältigen sind.

Erfahren Sie mehr über die Veranstaltung

Zu Ehren unseres Dozenten Khaldoun Dia-Eddine: Warum ist der Nahe Osten zu einem globalen Hotspot der Mediation geworden?

05. Oktober 2023

In den letzten Jahrzehnten hat sich der Nahe Osten auf unterschiedliche Weise zunehmend an Vermittlungsaktivitäten im Zusammenhang mit internationalen Konflikten beteiligt. Die Ergebnisse sind interessant und divers und sie können mitunter auch mit jenen traditioneller globaler Vermittler konkurrieren.

Diese Beobachtung diskutiert Khaldoun Dia-Eddine, der die Arbeit des ZHAW Center for Geopolitics and Competitiveness nach seiner offiziellen Versetzung in den Ruhestand am 1. August mit reduziertem Pensum weiter bereichert, im Rahmen des ZHAW International Business Podiums zu Ehren seiner langjährigen Arbeit mit spannenden Gästen. Gemeinsam werfen sie Fragen auf und finden teils überraschende Antworten: Entwickelt die Region ihre Diplomatie- und Vermittlungskapazitäten bewusst? Wie lassen sich ihre kulturellen Hintergründe beurteilen? Und welche Auswirkungen haben diese Entwicklungen auf traditionelle Mediationszentren wie die Schweiz?

Erfahren Sie mehr über die Veranstaltung

 

How is Digital Diplomacy Shaping the War in Ukraine?

16. Juni 2022
Wie nutzt die Ukraine digitale Technologien im Krieg? Dr. Ilan Manor erforschte digitale Diplomatie an der Universität Oxford und wird in Winterthur seine aktuelle Analyse vorstellen und dabei aufzeigen, wie die Digitalisierung der Diplomatie auch bedeutende politische Veränderungen herbeiführen konnte.

Über den Gastredner
Ilan Manor ist Assistenzprofessor an der Ben-Gurion-Universität in Israel. Er promovierte an der Universität Oxford mit einer Arbeit, in der er untersuchte, wie die Nationen ihre Gegner auf offiziellen Kanälen der digitalen Diplomatie in Krisenzeiten darstellen.

Manor ist Mitherausgeber des Buches Public Diplomacy and the Politics of Uncertainty (2021) und Autor von The Digitalization of Public Diplomacy (2019), beide erschienen bei Palgrave Macmillan. In einer kürzlich erschienenen Veröffentlichung von International Affairs argumentiert Manor, dass «die Diplomatie in eine neue Phase eintritt, die wir als hybride Diplomatie bezeichnen, in der physische und virtuelle Engagements sich gegenseitig integrieren, ergänzen und befähigen sollen.»

Mehr Informationen: https://digdipblog.com/

Die Veranstaltung bietet auch Gelegenheit, das Programm des neu entwickelten DAS in Applied Diplomacy (30 ECTS) und die neuen Absolventen des 6. CAS Foreign Affairs & Applied Diplomacy kennenzulernen.

 

Round Table aus aktuellem Anlass: Russische Invasion in die Ukraine – Krieg in Europa

25. Februar 2022
Experten aus dem International Management Institute der ZHAW School of Management and Law diskutieren über den Konflikt in der Ukraine.

Prof. Dr. Christopher Hartwell (Experte für Osteuropa), Prof. Dr. Petra Barthelmess und Dr. Florian Keller diskutieren aus aktuellem Anlass über die Russische Invasion in die Ukraine:

  • Diplomatische Aktionen
  • Die Position der Schweiz
  • Wie wirken sich die historischen Wurzeln auf die aktuellen Probleme aus?
  • Was sind die Konsequenzen?

Hier gehts zur Aufzeichung des Round Tables: Russische Invasion in die Ukraine – Krieg in Europa

 

Norwegens Erfahrungen mit dem Europäischen Wirtschaftsraum

6. Dezember 2021
Gastredner: S.E. Erik Førner, norwegischer Botschafter in der Schweiz

Am 6. Dezember 1992 stimmten 50,3 % der Schweizer Bevölkerung gegen eine vom Bundesrat erzielte Einigung über den Beitritt zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR). Stattdessen richtete die Schweiz ihre Europapolitik neu aus und entwickelte erfolgreich zwei Pakete bilateraler Abkommen mit der Europäischen Union (EU), die von der Bevölkerung in mehreren Volksabstimmungen angenommen wurden. Seit 2008 suchen die EU und die Schweiz jedoch nach neuen Wegen, um ihre bereits engen Wirtschaftsbeziehungen durch einen dynamischeren Ansatz zu verbessern. Bisher sind alle Versuche, im Bundesrat einen Konsens über ein solches Rahmenabkommen zu finden, gescheitert. Folglich sind nun andere Optionen für die europäische Integration der Schweiz wieder auf dem Tisch: Während der EU-Beitritt nach wie vor nur von einer kleinen Minderheit unterstützt wird, hat der Beitritt zum EWR - der für Island, Liechtenstein und Norwegen recht erfolgreich war - heute so viel Unterstützung wie schon lange nicht mehr.

Diese Veranstaltung bietet die Gelegenheit, Botschafter Erik Førner an zu hören, der über die Erfahrungen Norwegens mit dem EWR berichtet. In seinem Vortrag wird er auf die politischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Auswirkungen der EWR-Mitgliedschaft sowie auf die Reaktionen der norwegischen Bevölkerung eingehen. Sein Beitrag wird sich zweifellos als nützlich erweisen, wenn es um die Frage geht, ob die Befürchtungen der Schweiz, der EWR-Beitritt könnte ihre Souveränität untergraben, berechtigt sind.

Polen - die dynamischste Wirtschaft Europas?

10. Mai 2021
Polens Geschichte, Wirtschaft oder Warschau als Studienort sind hierzulande wenig bekannt. Diese Veranstaltung gibt einen Einblick, was drei Jahrzehnte mit aussergewöhnlichem Wirtschaftswachstum aus dem bevölkerungsmässig fünftgrössten EU-Mitgliedstaat gemacht haben.

2021 feiern die Schweiz und Polen das 100-jährige Bestehen der diplomatischen Präsenz der Schweiz in Warschau. Der Schweizerische Botschafter in Polen, Jürg Burri, wird seine Erkenntnisse über die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen teilen, denn diese sind bedeutend: Schweizer Unternehmen haben in Polen gemäss jüngsten Studien mehr als 65 000 Arbeitsplätze geschaffen. Prof. Hartwell, Leiter des International Management Institute an der ZHAW, wird Polens Transformationserfahrung vom kommunistischen Staat zur wachstumsstärksten Region Europas vorstellen.

Die ZHAW School of Management and Law hat mit der Warsaw School of Economics (SGH) einen starken Partner in Polen: Studierende des MSc in International Business können von einem Double Degree profitieren.

Gast-Referenten sind Jürg Burri (Schweizer Botschafter in Polen), Prof. Christopher Hartwell (Leitung ZHAW International Management Institute) und Aneta Kocemba-Muchowicz (Geschäftsführerin und Leiterin des Standortes Warschau der Credit-Suisse in Polen).

 

Webcast mit dem neuen EU-Botschafter in der Schweiz

23. November 2020
Stand und Perspektiven der Beziehungen zwischen der EU und der Schweiz

Das International Management Institute der ZHAW, welches für den Bereich Foreign Affairs and Applied Diplomacy zuständig ist, freut sich S.E. Petros Mavromichalis, Botschafter der Europäischen Union in der Schweiz und in Liechtenstein für einen Webcast willkommen zu heissen.
Botschafter Mavromichalis war zuvor im Europäischen Auswärtigen Dienst (EAD) als Abteilungsleiter des Open Source Intelligence der EU sowie des Situation Room der EU tätig. Seit September 2020 vertritt der griechische und belgische Staatsbürger die EU-Kommission in Bern.

Seit der Gründung einer EU-Delegation in der Schweiz im Jahr 2007 ist es Tradition an der ZHAW School of Management and Law, den neuen EU-Botschafter stets zu einem Austausch mit Studierenden, Dozierenden und Freunden der Hochschule einzuladen. Dies begann mit Botschafter Michael Reiterer, Botschafter Richard Jones, Botschafter Michael Matthiessen und nun S.E. Petros Mavromichalis.
Sprache: Englisch

«Ich möchte, dass die Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU gedeihen»

 

Analyse der Reaktion der EU auf COVID-19. Erfolgreiches Krisenmanagement?

04. Mai 2020
Krisen haben in der Entwicklung der EU und des europäischen Integrationsprozesses eine bedeutende Rolle gespielt. Der Umgang mit dem Coronavirus stellt nun eine grosse Herausforderung für das neue Führungsteam in Brüssel dar, während gleichzeitig auch andere Krisen zu bewältigen sind. Unsere Gäste analysieren die aktuelle Lage und vergleichen sie mit ähnlichen Situationen, die die EU bisher meistern musste.

Das International Management Institute der ZHAW, welches für den Bereich Foreign Affairs and Applied Diplomacy zuständig ist, freut sich folgende Gäste für eine Debatte live im Webcast begrüssen zu dürfen:

Herr Sebastian Ramspeck, Brüssel Korrespondent, Schweizer Fernsehen (SRF)
Frau Franziska Vogel, Co-Programmleiterin Programm Europa, foraus
Herr Dominique Ursprung, Stv. Leitung Center for Geopolitics and Competitiveness, ZHAW
Sprache: Englisch

Die Podiumsdiskussion wurde aufgenommen: Zum Video

 

Die wirtschaftliche und politische Rolle der Visegrad-Staaten in Europa

30. September 2019
Am ersten Podium wurde zum Thema «Die Visegrad-Staaten - ihre wirtschaftliche und politische Rolle in Europa» mit den vier Botschafter/Innen und Repräsentanten/Innen der Visegrad-Staaten diskutiert.

30 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs, 20 Jahre NATO-Mitgliedschaft und 15 Jahre in der EU. In diesen Jahren hat sich viel verändert, die ehemals kommunistischen Länder Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn sind zu freien Marktwirtschaften geworden, leisten einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit des Kontinents und gewinnen politische Stärke in der Europäischen Union - es wurde zum Beispiel gesagt, dass Ursula van der Leyen nur dank der Unterstützung der Visegrad-Stimmen ins Amt gekommen ist.

Zeit für einen genaueren Blick auf die vier Länder:

Das International Management Institute der ZHAW, welches für den Bereich Foreign Affairs & Applied Diplomacy zuständig ist, freut sich die Diplomatinnen und Diplomaten der vier Visegrad-Staaten in Winterthur zu begrüssen.

Folgende Diplomatinnen und Diplomaten werden anwesend sein: