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Innovation Systems

Erfahren Sie hier mehr über die Fachstelle Innovation Systems.

Im Fachbereich Innovation Systems machen wir anspruchsvolle Forschung in Zusammenarbeit mit Partnern aus anderen Hochschulen, Industrie und öffentlicher Hand. Inhaltliche Schwerpunkte sind die Themen Energie, Dekarbonisierung, Konsum und Kreislaufwirtschaft. Mit unseren Forschungsprojekten begleiten wir verschiedene gesellschaftliche Institutionen (Start-ups, Communities, etablierte Unternehmen, Behörden) in Transformationsprozessen. Im Fokus stehen Innovationsvorhaben hin zu mehr Nachhaltigkeit und akteursübergreifende Zusammenarbeitsformen (Ecosystem Development, Co-Creation, Intervention Design).

Aktuelle Referenzprojekte

WISER: Digitales Ökosystem für Umweltdaten & Treibhausgasbilanzierungen

Bei der Treibhausgasbilanzierung sind private und öffentliche Akteure mit zwei systemischen Herausforderungen konfrontiert. Einerseits besteht ein anhaltender Mangel an methodisch fundierten Ansätzen. Dies führt dazu, dass verschiedene Treibhausgasbilanzierungen zum gleichen Thema auf unterschiedliche Ergebnisse kommen (fehlende Konsistenz). Andererseits ist die Beschaffung zuverlässiger Daten für die Treibhausgasbilanzierung nach wie vor teuer und zeitaufwändig, sodass meistens nur Umweltexpertinnen und -experten solche Informationen individuell zur Verfügung stellen können (fehlende Transparenz).

Beide systemischen Herausforderungen führen dazu, dass private wie auch öffentliche Akteure heute nur bedingt in der Lage sind, fundierte Treibhausgasbilanzierungen und damit auch Nachhaltigkeitsbewertungen eigenständig durchzuführen, was zur Folge haben kann, dass Nachhaltigkeits- und Dekarbonisierungsstrategien auf einer unzulänglichen Datengrundlage entwickelt werden.

Die ZHAW versucht zusammen mit vier weiteren Forschungspartnern (Empa, HSG, HES-SO Valais-Wallis und PSI) hier einen Beitrag zu leisten, in dem ein digitales Ökosystem für Umweltdaten und Treibhausgasbilanzierung entwickelt wird – dies mit dem Ziel, mehr Konsistenz und Transparenz bei der Treibhausgasbilanzierung zu ermöglichen.

Laufzeit: 2022 – 2025

UNLOCK PV

Die Photovoltaik (PV) ist eine Schlüsseltechnologie für die Energiewende. Vermehrt stammen Finanzmittel für erneuerbare Energieprojekte von Privatpersonen, wobei dezentrale PV-Installationen zunehmen. Dies führt dazu, dass sich die Rolle der Bürger*innen innerhalb des Energiesystems verändert.

Gemeinschaftlich finanzierte PV-Anlagen (CiFi PV) sind neue und innovative Investitionsmodelle bei denen Privatpersonen die Möglichkeit haben in Solarmodule zu investieren, die Teil einer grösseren Anlage sind und sich generell nicht auf dem Dach der einzelnen beteiligten Privatperson befinden. Es handelt sich dabei um verschiedene Formen von Crowdfunding. Als Gegenleistung erhalten beteiligte Privatpersonen über eine definierte Projektlaufzeit ihr Geld zurück, inklusive einer allfälligen Rendite.

CiFi PV birgt das Potenzial, Solarstrom für alle Bürger*innen, egal ob Hauseigentümer*in oder Mieter*in, zugänglich zu machen und damit den Ausbau der erneuerbaren Energien zu beschleunigen. Um dieses Potenzial jedoch freizusetzen, ist es notwendig die Beweggründe für die Teilnahme an CiFi PV zu verstehen. In Zusammenarbeit mit Econcept geht dieses Forschungsprojekt diese Frage anhand der Perspektiven der Anbietenden, der Early-Adopters und potenziellen Teilnehmenden an.

Laufzeit: 2021-2023

ProdUse

Modellbasierte Energieszenarien sind prädestiniert dafür, Entscheidungsfindungsprozesse zu unterstützen, indem sie verschiedene Optionen bewerten und die damit verbundenen Konsequenzen aufzeigen. Doch obwohl die Energiewende von verschiedenen Akteursgruppen langfristige und ressourcenintensive Entscheidungen mit geringen Fehlermargen verlangt, gibt es kaum empirische Belege dafür, ob und wie Energieszenarien solche Entscheidungsprozesse aktuell unterstützen.

Dieses Forschungsprojekt zielt darauf ab eine ganzheitliche Bewertung der Faktoren durchzuführen, welche die wahrgenommene Glaubwürdigkeit, Legitimität und Bedeutung von Energieszenarien beeinflussen. Ziel ist es, praktikable und skalierbare Wege zu finden, um die Sichtbarkeit und Nutzbarkeit von Energieszenarien zu verbessern und so die Energiewende durch robuste, integrative und evidenzbasierte Entscheidungsprozesse zu beschleunigen.

Laufzeit: 2021-2023

Innovation Monitor

Der Swiss Environment & Energy Innovation Monitor bietet Informationen über neue Unternehmen und innovative Projekte in den Bereichen Umwelt und Energie. Er wurde entwickelt um die Sichtbarkeit von Schweizer Umwelt- und Energie-Startups zu erhöhen, Kooperationen zu fördern und die Zusammenarbeit zwischen Startups, etablierten Unternehmen, Behörden und der Forschung zu verbessern. Zusätzlich sollen Kenntnisse über die Entwicklung von Startups und Innovations Ökosysteme gewonnen werden. Das Projekt startete im Jahr 2015 und dauert an. Die Zusammenarbeit mit Forschungspartnern und der Industrie ist wertvoll, deshalb freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Laufzeit: 2017 - laufend

Energy Startup Day

Der Energy Startup Day ist eine jährliche Veranstaltung, die bahnbrechende Schweizer Energie- und Cleantech-Startups mit etablierten Unternehmen, öffentlichen Institutionen und Investoren zusammenbringt, um Beziehungen, Zusammenarbeit und Investitionen zu fördern. Der Energy Startup Day findet seit 2015 jährlich statt und konnte in den letzten Jahren stetig wachsen.

Laufzeit: 2015 - laufend

DeCIRRA: DEcarbonisation of Cities and Regions with Renewable GAses

In einem inter- und transdisziplinären Rahmen befasst sich das Innosuisse Flagship DeCIRRA mit den folgenden Fragen: Wie können wir Städte und Regionen dekarbonisieren? Wie können wir die lokalen Ressourcen und die bestehende Infrastruktur optimal nutzen? Welche Rolle können Energieverteiler und erneuerbare Gase beim Übergang zu einem Energiesystem ohne Nettoemissionen von CO2 spielen? DeCIRRa ist eine Plattform, die Praktiker aus vielen Sektoren zusammenbringt und sich auf kritische Aspekte der Sektorkopplung und relevante Optionen der Produktion von erneuerbaren Gasen, einschliesslich Power-to-Gas, konzentrieren wird.

Laufzeit: 2022 – 2026

Abgeschlossene Referenzprojekte

SCCER CREST: Swiss Competence Center for Energy Research

Das Competence Center für Research in Energy, Society und Transition (CREST) trägt zur Energiewende in der Schweiz bei, indem es detaillierte, evidenzbasierte Empfehlungen für politische Massnahmen bereitstellt, die darauf abzielen, den Energiebedarf zu senken, Innovationen zu fördern und den Anteil der erneuerbaren Energien kosteneffizient zu erhöhen. Anhand vier Forschungslinien wird der gesamten Aktionsbereich "Wirtschaft, Umwelt, Recht und Verhalten" abgedeckt.

Laufzeit: abgeschlossen

Sonnet: Soziale Innovationen in der Energiewende

Innerhalb des H2020 Projektes Social Innovation in Energy Transitions (kurz: SONNET) sollen die Voraussetzungen und Bedingungen untersucht werden, die dazu beitragen, dass soziale Innovationen im Energiesektor die Ziele der Energy Union Strategy wie Energieeffizienz und Investitionen in saubere Energie unterstützen. Die zentrale Hypothese lautet: «Soziale Innovationen im Energiesektor induzieren neue Formen von sozialer Interaktion, Governance-Vereinbarungen und Geschäftsmodelle, die ein stärkeres Engagement und durch die Einbindung der Bürger auch eine höhere soziale Akzeptanz ermöglichen». Dadurch helfen sie den Ausbau regenerativer Energien voranzutreiben und das Energiesystem sicherer, nachhaltiger und kosteneffizienter zu machen». Der empirische Schwerpunkt von SONNET liegt dabei auf sozialen Innovationen in städtischen Gebieten und es sind neben sechs akademischen Institutionen, ICLEI und sechs Städte (DE, PL, FR, BE, UK, CH) im Konsortium beteiligt.

Laufzeit: abgeschlossen

Lifesaving

Negative Umweltauswirkungen von Smartphones & co fallen zu einem überwiegenden Teil bei ihrer Herstellung an. Aus Sicht einer ressourceneffizienten Wirtschaft ist es darum zentral, dass solche Geräte möglichst lange genutzt werden, bevor ein neues Gerät gekauft wird.

Um das Themenfeld ganzheitlich zu verstehen, analysieren Forschende aus 5 Instituten der ZHAW und Universität Zürich Massnahmen die zu einer längeren Nutzung von Mobilgeräten beitragen können aus verschiedenen Perspektiven (Attraktivität für Individuen, Wirtschaftlichkeit, direkte und indirekte Umweltauswirkungen).

Laufzeit: abgeschlossen

Potenzialanalyse Agro-Food Innovations Cluster

Der Bereich «Agro-Food» verspricht in der Transition hin zu alternativen Nahrungsquellen und sich verändernden Konsumgewohnheiten ein grosses Potenzial für Innovationen und neue Firmengründungen. Das Projekt hat zum Ziel, das Potenzial zum Aufbau eines regionalen Innovationsclusters in einer Schweizer Region zu evaluieren und den beteiligten Akteuren mögliche Massnahmen für die Entwicklung gemeinsamer Unterstützungsangebote für Start-ups und innovative Unternehmen aufzuzeigen.

Laufzeit: abgeschlossen