Fachstelle für Information Systems & Technologies

Endbenutzer befähigen

Die Fachstelle für Informationssysteme im Institut für Wirtschaftsinformatik befasst sich mit Software, mit der Information aufgenommen, verwaltet, aufbereitet, analysiert und präsentiert wird. Zudem bietet solche Software Möglichkeiten zur Interaktion, typischerweise visuell und mit Eingebehilfen für Benutzer, und oft auch programmatisch für andere Software.

Solche Software ist mittlerweile auf viele Geräte wie z.B. Smartwatch, Smartphone, Tablet, Laptop, Desktop, Auto und Fernseher verfügbar und kommt in vielen geschäftlichen und privaten Lebensbereichen sowie Branchen zur Anwendung. Folglich dient die obige Definition weniger einer Einteilung von Software, sondern stellt eher eine Sichtweise auf Software dar. Diese Sichtweise unterstützt Softwareentwicklungsprozesse wie die Anforderungserhebung und -Analyse, Lösungsfindung und -Entwurf, sowie die Herangehensweise und Art der Umsetzung.

Ein wichtiger Aspekt von Informationssysteme ist der Grad an Unterstützung, den sie ihren Nutzern bieten. Eine fundamentale Anforderung verlangt, die Nutzer zu befähigen, die unterstützte Tätigkeiten effektiv und effizient auszuführen. In der Fachstelle werden in der Anforderungsanalyse zentrale Anwendungsfälle identifiziert und verallgemeinert. In der Lösungsfindung werden Teillösungen entworfen, die ein nützliches Spektrum an Varianten abdecken. Solche Teillösungen gestalten ein System entlang wirksamer Veränderlichkeiten im richtigen Ausmass flexibel. Idealerweise können Endnutzer befähigt werden, ihr Informationssystem auf neue oder sich weiter entwickelnde Anforderungen anzupassen.