Eingabe löschen

Kopfbereich

Schnellnavigation

Hauptnavigation

Fachstelle Interprofessionelle Lehre und Praxis

«Ein effizientes und effektives Gesundheitswesen erfordert Interprofessionalität. Wir untersuchen, wie interprofessionelle Zusammenarbeit gestärkt werden kann und setzen uns dafür ein, dass in Aus- und Weiterbildungen Kompetenzen hierfür sowie das Denken über Professionsgrenzen hinweg gefördert werden.»

Emanuel Feusi, Leiter Fachstelle Interprofessionelle Lehre und Praxis

Die Bachelorstudiengänge am Departement Gesundheit sind praxisnah, wissenschaftlich fundiert und interprofessionell.

Die Gesundheitsversorgung der Zukunft bringt grosse Herausforderungen mit sich: Mit dem demographischen Wandel steigen die chronischen Leiden und damit auch die Nachfrage nach Gesundheitsleistungen. Therapeutisch-technologische Innovationen entwickeln sich laufend weiter, die Ökonomisierung des Gesundheitswesens verstärkt sich, die Individualisierung der Gesellschaft nimmt zu und das Selbstverständnis der Leistungsnachfrager verändert sich. Gleichzeitig zeichnet sich ab, dass der Bedarf an qualifizierten Gesundheitsfachpersonen zukünftig schwer zu decken ist.

Ein wirkungsvolles, bedarfsorientiertes und effizientes Gesundheitswesen trägt diesen Herausforderungen Rechnung und erfordert eine gelebte Interprofessionalität, Interdisziplinarität und intersektorielles Wirken. Zudem sind die Aufgaben- und Kompetenzverteilung zwischen den Gesundheitsberufen zu optimieren.

Interprofessionelle Bildung

Die Fachstelle Interprofessionelle Lehre und Praxis widmet sich Fragen, die Transformationsprozesse in der Berufspraxis sowie in Aus-, Fort- und Weiterbildung betreffen. Sie ist verantwortlich dafür, dass Studierende der verschiedenen Bachelorstudiengänge am Departement Gesundheit von-, mit- und übereinander lernen sowie interprofessionelle Kompetenzen erwerben.

Interprofessionell Lernen in der Praxis: ZIPAS – Zürcher interprofessionelle klinische Ausbildungsstation

Am Universitätsspital Zürich und später weiteren Ausbildungsspitälern sollen Lernende und Studierende verschiedener Professionen die Gelegenheit erhalten, in gemeinsamer Verantwortung und unter Supervision «echte» Klienten und Klientinnen zu betreuen. Am Aufbau der interinstitutionellen und interprofessionellen ZIPAS nach skandinavischem Vorbild beteiligen sich sechs Institutionen: Careum Stiftung, Universität Zürich (Medizinische Fakultät, UZH), UniversitätsSpital Zürich, Careum Bildungszentrum, Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (Department Gesundheit, ZHAW) sowie das Zentrum für Ausbildung im Gesundheitswesen. Mit diesem Kooperationsprojekt werden Grenzen überwunden und neue Wege für Bildungskonzepte von morgen gesucht.

Forschung und Entwicklung

Ein Team von Mitarbeitenden der Fachstelle Interprofessionelle Lehre und Praxis (FS IPLP) unter der Leitung von Prof. Dr. Marion Huber, stellvertretende Leiterin FS IPLP und Research Group Leader beschäftigt sich mit Fragen zur Interprofessionalität im Gesundheitswesen. Im Besonderen untersucht das Team, welche Kompetenzen zur interprofessionellen Zusammenarbeit in der Ausbildung und Praxis erforderlich sind, diese gefördert werden können und wie Effektivität und Effizienz des Gesundheitswesens durch eine Stärkung der Interprofessionalität optimiert und gesteigert werden kann. Interprofessionalität in Lehre und Praxis ist einer von insgesamt fünf Forschungsschwerpunkten der Forschungsstelle Gesundheitswissenschaften unter Leitung von Prof. Dr. Julia Dratva.

Team

Fachstelle Interprofessionelle Lehre und Praxis

Person Funktion
Emanuel Feusi Leiter Fachstelle Interprofessionelle Lehre und Praxis
Marion Huber Stv. Leiterin Fachstelle Interprofessionelle Lehre und Praxis
Dana Briegel Dozentin
Andrea Citrini-Hunger Dozentin und Modulverantwortliche
Andrea Glässel Dozentin und Modulverantwortliche
Ilona Hippold Dozentin
Matthew J. Kerry Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Stephanie Rösner Dozentin
Patricia Schwärzler Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Brigitta Spiegel-Steinmann Dozentin und Modulverantwortliche