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Fachstelle Interprofessionelle Lehre und Praxis

«In den Bachelorstudiengängen belegen alle Studierenden nebst den berufsspezifischen auch interprofessionelle Module. Einerseits sollen dadurch Kompetenzen gefördert werden, die alle diese Berufe erfordern, andererseits wollen wir bewusst ein Denken über die eigenen Berufsgrenzen hinweg und das ziel- und ergebnisorientierte Zusammenarbeiten fördern.»

Emanuel Feusi, Leiter Fachstelle Interprofessionelle Lehre und Praxis

Die Bachelorstudiengänge am Departement Gesundheit sind praxisnah, wissenschaftlich fundiert und interprofessionell.

Die Gesundheitsversorgung der Zukunft bringt grosse Herausforderungen mit sich: Mit dem demographischen Wandel steigen die chronischen Leiden und damit auch die Nachfrage nach Gesundheitsleistungen. Therapeutisch-technologische Innovationen entwickeln sich laufend weiter, die Ökonomisierung des Gesundheitswesens verstärkt sich, die Individualisierung der Gesellschaft nimmt zu und das Selbstverständnis der Leistungsnachfrager verändert sich. Gleichzeitig zeichnet sich ab, dass der Bedarf an qualifizierten Gesundheitsfachpersonen zukünftig schwer zu decken ist.

Eine wirkungsvolle, bedarfsorientierte und effiziente Gesundheitsversorgung trägt diesen Herausforderungen Rechnung und erfordert eine gelebte Interprofessionalität und Interdisziplinarität. Zudem sind die Aufgaben- und Kompetenzverteilung zwischen den Gesundheitsberufen zu optimieren.

Interprofessionelle Bildung

Die Fachstelle Interprofessionelle Lehre und Praxis widmet sich Fragen, die Transformationsprozesse in der Berufspraxis sowie in Aus-, Fort- und Weiterbildung betreffen. Sie ist verantwortlich dafür, dass Studierende der verschiedenen Bachelorstudiengänge am Departement Gesundheit von-, mit- und übereinander lernen sowie interprofessionelle Kompetenzen erwerben.

IPE Expert Network Zurich

Mitarbeitende verschiedener Zürcher Bildungsinstitutionen und Versorgungseinrichtungen mit Bildungsauftrag im Gesundheitswesen haben sich im Frühling 2017 zu einem interprofessionellen Netzwerk zusammengeschlossen, dem IPE Expert Network Zurich. Ziel des Think Tanks ist es, über Austausch und gemeinsame Projekte Brücken über Bildung und Versorgung zu bilden und die Interprofessionalität in der Aus-, Weiter- und Fortbildung zu fördern. 

Zu den Mitgliedern des neu gegründeten Netzwerks zählen Expertinnen und Experten für Interprofessionalität der Careum Stiftung, der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich, des UniversitätsSpitals Zürich sowie des ZHAW-Departements Gesundheit. Als Angehörige verschiedener Berufsgruppen im Gesundheitswesens ist es ihr Ziel, Brücken zu schlagen, den interprofessionellen Austausch zu pflegen und für die Anliegen der Interprofessional Education einzustehen.

Die Vision ist «Interprofessionalität im Rahmen von Aus-, Weiter- und Fortbildung in allen Settings sichtbar machen, fördern, weiterentwickeln und leben und damit zur Verbesserung des Gesundheitsversorgung beitragen». 

Das Netzwerk verfolgt drei strategische Ziele:

  • Interprofessionalität in den Curricula zu verankern und in der Praxis der Gesundheitsversorgung umzusetzen,
  • dazu beizutragen, dass Interprofessionalität als relevanter Aspekt in der Wertschöpfung wahrgenommen wird und
  • zu behandelnde und zu pflegende Personen mit ihrem sozialen Umfeld im interprofessionellen Team stärken.

Aktuelle Mitglieder des IPE Expert Network Zurich

Name Institution
Waltraud Georg Medizinische Fakultät der Universität Zürich
Emanuel Feusi Departement Gesundheit ZHAW
Dr. Sylvia Kaap-Fröhlich Careum Stiftung
Prof. Marion Huber Departement Gesundheit ZHAW
Dr. Eva-Maria Panfil UniversitätsSpital Zürich
PD Dr. Michaela Kolbe UniversitätsSpital Zürich
Gabriele Schroeder Careum
Dr. Beat Sottas formative works
Dr. Christian Schirlo Medizinische Fakultät der Universität Zürich
Dr. Gert Ulrich Careum
Prof. Claudia Witt (Koordination Network)
claudia.witt(a)uzh.ch
Medizinische Fakultät der Universität Zürich