Zulassung und Termine

Alle administrativen Informationen für ein Bachelorstudium in Gesundheitsförderung und Prävention auf einen Blick.

Zulassungsbedingungen

Studienanwärterinnen und -anwärter werden zum Studium zugelassen, wenn sie die Zulassungsvoraussetzungen des Bundesrechts und des kantonalen Rechts erfüllen.

Zusätzlich zu Berufsmaturität, Fachmaturität oder gymnasialer Maturität muss eine mindestens einjährige Arbeitswelterfahrung in einem dem Fachbereich verwandten Beruf nachgewiesen werden. Dies beinhaltet für den Bachelorstudiengang Gesundheitsförderung und Prävention Zusatzmodule von insgesamt 12 Monaten, die vor (Zusatzmodul A – mindestens 2 Monate), während (Zusatzmodul B) oder im Anschluss (Zusatzmodul C) an das Regelstudium stattfinden.

Detaillierte Informationen zu den Zusatzmodulen finden Sie auf dem Merkblatt Informationen Zusatzmodule BSc Gesundheitsförderung und Prävention.

Absolvierte Ausbildung Nachweis Arbeitswelterfahrung
Fachmaturität Gesundheit
Fachmaturität Gesundheit-Naturwissenschaften
Fachmaturität Soziale Arbeit
Fachmaturität Pädagogik
Fachmaturität Kommunikation und Informatik
Fachmaturität Angewandte Psychologie
Zusatzmodule A/B/C
– erfüllt
Andere Fachmaturität Zusatzmodul A
– 2 Monate im erweiterten Gesundheitsbereich müssen
nachgewiesen werden
 
Zusatzmodule B/C
– angerechnet wird das Praktikum innerhalb der Fachmaturität
als 4 Monate an die übrige Arbeitswelt
– 6 Monate im erweiterten Gesundheitsbereich müssen
nachgewiesen werden
Berufsmaturität +
eidg. Fähigkeitsausweis im Gesundheitswesen
Zusatzmodul A
– angerechnet wird die Berufslehre als 2 Monate
im erweiterten Gesundheitsbereich
 
Zusatzmodule B/C
– angerechnet wird die Berufslehre als 6 Monate
im erweiterten Gesundheitsbereich
– 4 Monate wahlweise im erweiterten Gesundheitsbereich
(ausserhalb Berufslehre) oder in der übrigen Arbeitswelt
müssen nachgewiesen werden
Berufsmaturität +
SRK-Diplome/ HF-Abschlüsse im Gesundheitswesen
Zusatzmodul A
– angerechnet wird das SRK-Diplom/der HF-Abschluss im
Gesundheitswesen als 2 Monate im erweiterten
Gesundheitsbereich
 
Zusatzmodule B/C
– angerechnet wird das SRK-Diplom/der HF-Abschluss
im Gesundheitswesen als 6 Monate im erweiterten
Gesundheitsbereich
– 4 Monate wahlweise im erweiterten Gesundheitsbereich
(ausserhalb SRK-Diplom/FH-Abschluss) oder in der übrigen
Arbeitswelt müssen nachgewiesen werden
Berufsmaturität +
anderer eidg. Fähigkeitsausweis
Zusatzmodul A
– 2 Monate im erweiterten Gesundheitsbereich müssen
nachgewiesen werden
 
Zusatzmodule B/C
– angerechnet wird die Berufslehre als 4 Monate an die
übrige Arbeitswelt
– 6 Monate im erweiterten Gesundheitsbereich müssen
nachgewiesen werden
Gymnasiale Maturität Zusatzmodule A
– 2 Monate im erweiterten Gesundheitsbereich müssen
nachgewiesen werden
 
Zusatzmodule B/C
– 6 Monate im erweiterten Gesundheitsbereich sowie
weitere 4 Monate wahlweise im erweiterten
Gesundheitsbereich oder in der übrigen Arbeitswelt
müssen nachgewiesen werden

Berufslehren ohne Maturität sowie Abschlüsse einer Höheren Fachschule (HF) erfüllen die schulische Zulassung nicht. In diesem Fall muss vorgängig eine Maturität / Berufsmaturität absolviert werden (Informationen erhalten Sie von der Berufsschule in Ihrer Umgebung oder bei einer Berufsberatung).

Beachten Sie in diesem Zusammenhang, dass der Nachweis/die Nachweise der Arbeitswelterfahrung zum Zeitpunkt des Studienbeginns nicht mehr als 5 Jahre zurückliegen darf/dürfen. Ansonsten gilt/gelten diese als verjährt - über Ausnahmefälle entscheidet die Studiengangleitung. Fähigkeitsausweise verjähren nicht.

Englischkenntnisse

Beim Eintritt ins Studium benötigen die Studierenden gute Englischkenntnisse mit Level B2-C1 europäischer Referenzrahmen (GER). Dies entspricht einem sehr gut abgeschlossenen First-Certificate (Bewertung A) oder einem Certificate of Advanced English (Bewertung C).

Es wird erwartet, dass Studierende englischsprachige wissenschaftliche Texte (abstracts, reports, studies) lesen und englischsprachigem Unterricht folgen können.

Erfüllen Studierende die oben aufgeführten Grundanforderungen nicht, so empfehlen wir dringend den Besuch eines Sprachkurses vor dem Studium und/oder parallel dazu.

Anmeldung BSc Gesundheitsförderung und Prävention

Im Anmeldeportal können Sie sich online für den Bachelor in Gesundheitsförderung und Prävention anmelden. Sie werden dabei durch den Anmelde-, Zulassungs- und Immatrikulationsprozess begleitet.

Weitere Informationen zur Online-Anmeldung

Aufnahmeverfahren

Der Bachelorstudiengang Gesundheitsförderung und Prävention hat eine Zulassungsbeschränkung von jährlich 66 Studienplätzen. Alle Studieninteressierten nehmen an einer kostenpflichtigen Eignungsabklärung teil. Diese entscheidet über die definitive Zulassung zum Studium.

Eignungsabklärung und Interview

Nach der Prüfung der formalen Zulassungsvoraussetzungen durch das Studiengangsekretariat folgt eine kostenpflichtige Eignungsabklärung. Diese verläuft zweistufig:

  • Der erste Teil umfasst einen schriftlichen kognitiven Test.
  • Der zweite Teil beinhaltet mündliche und schriftliche Tests zu sozialen Kompetenzen. 

Aufgrund der im Eignungsabklärungsverfahren erzielten Ergebnisse entscheiden die Verantwortlichen über die definitive Zulassung der Bewerberinnen zum Studium. Bei Nichtbestehen der Eignungsabklärung kann diese einmal wiederholt werden.

Immatrikulation

Nach einer erfolgreich durchlaufenen Eignungsabklärung erhalten Sie vom Studiengangsekretariat per Post die Unterlagen für die Immatrikulation an der ZHAW.

«Die Semester sind gut strukturiert und alles ist aufeinander aufbauend. Das Studium wird im Verlauf der Semester immer praxisorientierter: Zuerst werden Grundlagen vermittelt und später lernen wir, wie das Wissen in der Praxis angewendet werden kann.»

Alexander Curle, Bachelorstudent Gesundheitsförderung und Prävention

Gebühren / Kosten / Entlöhnung

Beschreibung Häufigkeit Kosten
Gebühr für Einschreibung zum Aufnahmeverfahren einmalig CHF 100.–
Gebühr für die Einschreibung in die Bachelor- und Masterstudiengänge [1] einmalig CHF 100.–
Studiengebühr für das Bachelor- und Masterstudium [2] pro Semester CHF 720.–
Semesterpauschale für beurlaubte Studierende [3] pro Semester CHF 300.–
Zusätzliche Studiengebühr für alle Studierenden ohne Schweizer Wohnsitz [4] pro Semester CHF 500.–
Mitgliederbeitrag Akademischer Sportverband Zürich (ASVZ) pro Semester CHF 30.–
Mitgliederbeitrag Verein Studierende (VSZHAW) pro Semester CHF 12.–
Gebühren für Auditorinnen und Auditoren (je nach Umfang besuchter Kurse) pro Semester CHF 100.– bis 600.–

[1] Wer sich nach einem erfolgreich absolvierten Aufnahmeverfahren auf den nächstmöglichen Termin für den Studiengang einschreibt, zahlt keine Gebühr für die Einschreibung.
[2] Gemäss §4 Verordnung über die Studiengebühren
[3] Beurlaubte Studierende sind gemäss § 25 Abs. 5 der Rahmenprüfungsordnung für Bachelor- und Masterstudiengänge an der ZHAW von der Studiengebühr befreit. Sie bezahlen für E-Mail-Account, Campuscard, Benützung Bibliothek und allg. Administration eine Semesterpauschale von CHF 300.– gemäss Reglement Gebühren und Kostenbeiträge. Diese Semesterpauschale wird auch bei Studierenden erhoben, die in den Bachelorstudiengängen des Departements Gesundheit das Zusatzmodul C besuchen, sowie bei Studierenden mit verzögertem Abschluss.
[4] Zusätzliche Studiengebühr für alle Studierenden, die sich zu Studienzwecken in die Schweiz begeben und im massgeblichen Zeitpunkt des Studienbeginns keinen zivilrechtlichen Wohnsitz in der Schweiz begründen. Gilt ausschliesslich gegenüber neu eintretenden Studierenden mit Wirkung ab HS 2012. Siehe Merkblatt für Bewerberinnen und Bewerber aus dem Ausland

Zusätzliche Kosten

Beschreibung Häufigkeit Kosten
Eignungsabklärung (1. Teil CHF 300.–, 2. Teil CHF 300.–) einmalig CHF 600.–
Skriptenpauschale pro Semester CHF 35.–

Lohn Praktika

Der Lohn während dem Praktikum liegt im Ermessen der einzelnen Betriebe und orientiert sich an den Vorgaben der jeweiligen Kantone. Er beträgt in der Regel +/- 1'500.-/Mt. bei 100% Anstellung (Lohnempfehlungen des Branchenverbands OdA G ZH).

Notebook

Für das Studium benötigen Sie ein persönliches Notebook. Dieses ist selbst zu finanzieren. Der vom Verein der Studierenden ZHAW (VSZHAW) betriebene Techshop bietet allen Studierenden Notebooks sowie weitere Artikel fürs Studium zu vergünstigten Konditionen.

Informationen und Anleitungen zum Arbeiten mit dem eigenen Notebook, insbesondere für den Zugriff auf die IT-Services der ZHAW, finden Sie auf der StudiPortal-Seite des IT-Support G.

«Als Leiter der Medizinischen Dienste Basel-Stadt, wo Public Health-Dienstleistungen von Gefängnismedizin bis zu Gesundheitsförderung in Schulen unter einem Dach planerisch zusammenkommen, zeigt die Vielfalt des Berufsbildes.»

Thomas Steffen, Kantonsarzt und Leiter der Abteilung Präventiv- und Sozialmedizin des Gesundheitsdepartements Basel-Stadt

Termine

Termine 2018/2019

  • Anmeldefrist für das Studienjahr 2018/19
    Montag, 15. Januar 2018
  • Datum Eignungsabklärung 1. Teil
    Freitag, 06. April 2018
  • Datum Eignungsabklärung 2. Teil
    Samstag, 07. April 2018
  • Nachreichefrist Zusatzmodule A
    Freitag, 31. August 2018 (ohne jegliche Ausnahme)
  • Studienbeginn
    Montag, 17. September 2018
    vor Studienbeginn findet ein obligatorischer Einführungstag (KW36/37) statt

Broschüre Bachelorstudiengang Gesundheitsförderung und Prävention