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Bachelor Gesundheits­förderung und Prävention

«Ziel der Gesundheitsförderung und Prävention ist es, gesunde Verhaltensweisen zu stärken und entsprechende Rahmenbedingungen dafür zu schaffen.»

Julie Page, Studiengangleiterin BSc Gesundheitsförderung und Prävention

Der Bachelorstudiengang in Gesundheitsförderung und Prävention ist neu und in der Schweiz einmalig.

Drei Gründe für ein Studium in Gesundheitsförderung und Prävention an der ZHAW

  • Das Interesse und der Bedarf an Gesundheitsförderung und Prävention sind stark gestiegen. Unser Studiengang ist eine Antwort darauf. Im Fokus stehen zentrale Gesellschaftsfragen wie: Welche Rahmenbedingungen sind für die Gesundheit förderlich? Oder: Wie können wir Menschen zu einem gesunden Lebensstil motivieren.
  • Wir bieten ein einzigartiges Studium in Voll- oder Teilzeit an. Die Zusammenarbeit mit der Praxis ist ein elementarer Bestandteil des Bachelorstudiengangs und erleichtert damit den Einstieg in die Arbeitswelt. Absolventinnen und Absolventen verfügen über ein breites praktisches, theoretisches und wissenschaftliches Fachwissen.
  • Wir bieten ein Studium für Personen an, die sich für Gesundheitsthemen sowie gesellschaftlichen Entwicklungen und Herausforderungen interessieren. Die Gesundheitsförderung und Prävention setzt bei gesunden oder gefährdeten Menschen an, mit dem Ziel, Krankheiten und Unfälle zu verhindern oder zu vermindern. 

Bachelor in Gesundheitsförderung und Prävention

Gesundheitsförderinnen und -förderer sorgen dafür, dass Menschen gesund bleiben. Sie entwickeln Projekte und Programme mit dem Ziel, gesunde Verhaltensweisen sowie gesundheitserhaltende Rahmenbedingungen zu stärken. Sie unterstützen einen ausgeglichenen Lebensstil, indem sie sich beispielsweise für mehr Bewegung, eine ausgewogene Ernährung oder Stressbewältigung einsetzen. Es werden gesundheitliche Risiken angegangen, bevor sie zum Problem werden. Gearbeitet wird mit Bevölkerungsgruppen von Jung bis Alt, z.B. in Kindergärten, in Sportvereinen, aber auch am Arbeitsplatz sowie im Familien- oder Jugendbereich.

Zulassungsbedingungen BSc Gesundheitsförderung und Prävention

  • Gymnasiale Maturität inkl. Zusatzmodul
  • Fachmaturität inkl. Zusatzmodul
  • Berufsmaturität inkl. Zusatzmodul

Weitere Informationen zu den Zulassungsbedingungen

Aufbau des Studiums

Das Vollzeitstudium dauert drei, das Teilzeitstudium fünf Jahre. Im Teilzeitstudium beschränkt sich der Unterricht in der Regel auf zwei bis drei Tage pro Woche.

Modulübersicht BSc Gesundheitsförderung und Prävention (Vollzeit)

Mit dem Abschluss erhalten Sie ein «Doppelticket» für Ihre weitere Laufbahn:

  • die Berufsbefähigung als Gesundheitsförderin/Gesundheitsförderer
  • den Hochschulabschluss Bachelor of Science ZFH in Gesundheitsförderung und Prävention

Alle Studienleistungen werden mit ECTS-Punkten (European Credit Transfer and Accumulation System) bewertet. Damit ist Ihr Abschluss europaweit vergleichbar. Das Studium umfasst 180 ECTS-Punkte. Ein Punkt entspricht etwa 30 Arbeitsstunden.

Der Aufbau des Bachelorstudiengangs Gesundheitsförderung und Prävention entspricht nationalen und internationalen Standards und didaktischen Anforderungen. Das Studium besteht zu 40 Prozent aus Präsenzveranstaltungen und zu rund 60 Prozent aus Selbstlernanteilen. Neben der referatsgestützten Lehre werden Methoden eingesetzt, die selbständiges und handlungsorientiertes Lernen begünstigen (Übungen, Fallarbeit, Projektarbeit, Werkstattunterricht, Rollenspiele).

Berufsspezifische Module

Theorien und Modelle: Vermittelt werden fundierte Kenntnisse in den Grundlagen von Gesundheitsförderung und Prävention aus den Disziplinen wie Soziologie, Psychologie und Epidemiologie. Sie lernen, wie individuelle, gesellschaftliche, ökonomische und kulturelle Aspekte Gesundheit und Krankheit beeinflussen. Zudem reflektieren sie, wie Gesundheitschancen für gefährdete Bevölkerungsgruppen erhöht werden können und welche Rollen Gesundheitspolitik und Gesundheitsrecht dabei spielen.

Fach- und Forschungsmethoden: Sie erlernen verschiedene Praxismethoden der öffentlichen Kommunikation und der Gesprächsführung, des Projekt- und Qualitätsmanagements sowie qualitative und quantitative Forschungsmethoden.

Interprofessionelle Module

Das Departement Gesundheit vereinigt die Bachelorstudiengänge Ergotherapie, Gesundheitsförderung und Prävention, Hebamme, Pflege und Physiotherapie unter einem Dach. Im gemeinsamen Unterricht befassen sie sich mit Themen, die für alle fünf Berufsfelder wichtig sind. Im Fokus der interprofessionellen Module stehen Themen wie Gesundheitsökonomie, Management im Gesundheitswesen, Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Recht. Dabei lernen sie mit-, von- und übereinander und schulen so das Denken über die eigenen Berufsgrenzen hinaus: eine wichtige Voraussetzung für die spätere Tätigkeit.

Praktika

Bereits im 1. Semester findet eine Praxisfelderkundung statt. Die Studierenden besuchen verschiedene Institutionen und Organisationen, die in der Gesundheitsförderung und Prävention in der Schweiz tätig sind.

Im letzten Teil der Ausbildung absolvieren die Studierenden ein halbjähriges Praktikum (Vollzeitstudium) in einer Institution oder Organisation, die in der Gesundheitsförderung und Prävention tätig ist. Für die Teilzeitstudierende verlängert sich das Praktikum.

Bachelorarbeit

In der Bachelorarbeit wird ein berufsrelevantes Thema mit den im Unterricht gelernten wissenschaftlichen Methoden bearbeitet.

Teilzeitstudium in zehn statt sechs Semestern

  • Mit der Teilzeitvariante verlängert sich das Studium von sechs auf zehn Semester.
  • Der Unterricht beschränkt sich in der Regel auf zwei Tage pro Woche und ermöglicht damit nebenbei eine berufliche Tätigkeit oder Familienarbeit.
  • Die Teilzeitvariante wird nicht als neuer Studiengang geführt. Die Teilzeit-Studierenden besuchen die Unterrichtsmodule gemeinsam mit den Vollzeit-Studierenden.
  • Der Anmeldetermin und Studienbeginn, das Eignungsabklärungsverfahren sowie die Semestergebühren sind gleich wie beim Vollzeitstudium.
«Als Gesundheitsförderin/-er schlägt man Brücken zwischen Anspruchsgruppen und Akteuren. Es geht darum, sich für die Gesundheit der Bevölkerung einzusetzen. Gesundheit ist das wichtigste Gut und so erachte ich es als sinnstiftend, sich genau dafür einzusetzen.»

Esther Helfenstein, Bachelorstudentin Gesundheitsförderung und Prävention

Berufsbild und Ausbildungsziele

Gesundheitsförderinnen und Gesundheitsförderer arbeiten bei Stiftungen, Verbänden, Non-Profit-Organisationen, bei Bundesämtern , bei Beratungsstellen (wie der Beratungsstelle für Unfallverhütung oder der Krebsliga), bei Präventionsfachstellen oder im betrieblichen Gesundheitsmanagement. Darüber hinaus finden sie auch Anstellungen in Sport-, Wellness- und Freizeiteinrichtungen.

Mit entsprechender Berufserfahrung können sie ein Team oder eine Abteilung leiten. Auch Tätigkeiten in der Lehre sowie Forschung sind möglich.

Kompetenzen in sieben Rollen

Während Ihres Studiums erwerben Sie Kompetenzen in sieben Rollen:

  • Als Experte/-in übernehmen Sie die fachliche Führung für die Planung, Umsetzung und Qualitätssicherung von bevölkerungsbezogenen Interventionen.
  • Als Kommunikator/-in sprechen Sie mit verschiedenen Bezugsgruppen über Gesundheitsförderung und Prävention.
  • Als Teamworker/-in arbeiten Sie aktiv in einem interprofessionellen Team mit.
  • Als Manager/-in setzen Sie Public-Health-Interventionen wissenschaftsbasiert um und evaluieren deren Wirksamkeit.
  • Als Gesundheitsanwalt/-anwältin setzen Sie geeignete Strategien ein, um gesundheitliche Chancengleichheit zu fördern.
  • Als Lernende/-r und Lehrende/-r engagieren Sie sich für lebenslanges Lernen und für die Entwicklung, Weitergabe und Anwendung von Wissen.
  • Als Professionsangehörige/-r reflektieren Sie die Praxis laufend und fördern so die Professionalisierung Ihres Berufsfelds.
«Die Gesundheitsrisiken in der Arbeitswelt ändern sich laufend. Die Herausforderung heutzutage ist die Förderung guter Präventionsansätze. Wir brauchen Personen, die sehr kompetent in der Gestaltung und Durchführung von Gesundheitsförderungsprojekten sind.»

Maggie Graf, Ressortleiterin Grundlagen Arbeit und Gesundheit, Staatssekretariat für Wirtschaft SECO

Medienberichte

 

 

 

Broschüre Bachelorstudiengang Gesundheitsförderung und Prävention

Auf einen Blick

Abschluss: Bachelor of Science ZFH in Gesundheitsförderung und Prävention

Arbeitsaufwand: 180 ECTS-Credits

Dauer: 6 Semester (Vollzeit) / 10 Semester (Teilzeit)

Organisationsform: Vollzeit oder Teilzeit, Praxisintegriertes Bachelorstudium

Studienbeginn: Herbst

Anmeldeschluss: 15. Januar

Unterrichtsort: Winterthur

Unterrichtssprache: deutsch

Studiengebühr: CHF 720.- pro Semester + zusätzliche Aufwände rund ums Studium