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Abschlusskonferenz GebStart-Studie
Freitag, 22. März 2024

Wir laden die Hebammen und weitere Fachkräfte der Partnerspitäler sowie weitere Interessierte ein, die Ergebnisse der GebStart-Studie und das entwickelte Tool für die Beratung von Erstgebärenden in der Latenzphase kennenzulernen.

Die Betreuung von Erstgebärenden in der Latenzphase ist eine Herausforderung für die Fachpersonen. Aber auch für die werdenden Eltern ist diese Geburtsphase häufig schwierig. Sie sind ungenügend vorbereitet und wissen nicht, wann sie das Spital kontaktieren sollen. Teilweise haben sie Mühe, zuhause mit den Wehen umzugehen und fühlen sich im Spital nicht willkommen.
Mit der GebStart-Studie beabsichtigten wir, einen Beitrag zur Bewältigung dieser Schwierigkeiten zu leisten, indem wir eine evidenzbasierte Entscheidungshilfe für oder gegen den Spitaleintritt entwickelten. Dabei unterstützten uns über drei Jahre hinweg die Fachpersonen aus sechs Partner­spitälern.

Präsentation GebStart-Tool und Einblicke in die internationale Forschung

In der Abschlusskonferenz stellen wir Ihnen die Forschungsergebnisse und das entwickelte Tool vor. Im Verlauf des Forschungsprojekts arbeiteten wir mit internationalen Forscherinnen zusammen, die sich ebenfalls mit diesem Thema befassten. Auch sie tragen anlässlich der Abschlusskonferenz Kurzpräsentationen zu ihren Projekten bei: diese reichen von der Vorbereitung auf die Latenzphase bis zum Umgang mit den Gebärenden in einem grossen Universitätsspital.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme

Referentinnen

Dr. Karin Ängeby

Karin Ängeby graduated as a nurse in 1989 and as a midwife in 1998. In 2006 she achieved her MSc and in 2018 her PhD at Karlstad University. Her PhD thesis was entitled: ”Prolonged latent phase of labour. Prevalence, labour outcomes, quality of care, women’s experiences and preferences, and psychometric properties of a questionnaire”. Since 1999 she works as a midwife in the Women's Health Division, Region Värmland. and as a clinical lecturer with a joint affiliation between Region Värmland and Karlstad University.

Prof. Hanna Gehling

Hanna Gehling ist Professorin für Hebammenwissenschaft an der Hochschule Fulda und PhD cand. an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Sie arbeitete über 10 Jahre als Hebamme in verschiedenen Ländern, wo sie theoretische und praktische Erfahrungen in hebammengeleiteten und geburtenstarken Settings sammelte. 2012 erwarb sie den B.Sc. Midwifery an der Glasgow Caledonian University und 2015 den European M.Sc. Midwifery an der MHH. Zurzeit promoviert sie zum Geburtsbeginn bei Erstgebärenden.

Prof Dr. Susanne Grylka

Susanne Grylka, MSc Midwifery, PhD Epidemiologie leitet die Hebammenforschung an der ZHAW. Sie hat mehrjährige Berufserfahrung in diversen Schweizer Geburtenabteilungen sowie als freiberufliche Hebamme. Seit 2013 ist sie hauptsächlich wissenschaftlich tätig, seit 2016 an der ZHAW, wo sie diverse Forschungsprojekte leitet, darunter die GebStart-Studie. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die peripartale Betreuung, der Geburtsbeginn, die hohen Interventions- und Kaiserschnittraten, postpartale Lebensqualität und Stillen.

Prof. Vanora Hundley

Vanora Hundley is Professor of Midwifery at Bournemouth University, England. She is an internationally recognised midwifery researcher and has led a range of studies in reproductive health in the UK and internationally. She conducted one of the first randomised controlled trials of midwife-led care. Additionally, she serves on a number of international research groups, including the International Early Labour Research Group, and is an adviser to the World Health Organization.

Antonia Müller, MSc

Antonia Müller begleitet seit ihrem BSc-Abschluss als Hebamme Familien im klinischen und ausserklinischen Setting. Seit ihrem Master 2019 arbeitet sie hauptsächlich als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der ZHAW für die GebStart-Studie. Im Herbst 2022 hat sie ihr PhD begonnen, welches sich mit der hebammengeleiteten Betreuung und deren Zusammenhang mit Interventionen in der Latenzphase der Geburt beschäftigt.

 

Dr. Dominique Mylod

Dominique Mylod is a midwifery lecturer and early career researcher at Bournemouth University in the UK. She completed her doctoral research in 2019 with the Ball Assisted Latent Labour (BALL) trial which examined the effect using a birth ball in the latent phase of labour on pain perception. Her spare time activities include running a breastfeeding support group and trying to master French grammar.



 

Mie de Wolff, RM, MSc, Ph.d.

Mie de Wolff has a BSc in Midwifery and a MSc and a PhD in Health Science. She is a clinical midwifery specialist and a postdoc at Copenhagen University Hospital–Hvidovre. Additionally, she is affiliated with the University of Southern Denmark, Section of Public Health, Esbjerg. In her postdoc “Who and what defines latent phase of labour”, she explores clinical aspects of early labour care. In her specialist role, she works with research implementation, clinical education and midwifery development in the department.

Andrea Zimmermann, MSc

Andrea Zimmermann absolvierte zuerst eine Ausbildung als Fachfrau Gesundheit und ist seit 2015 als Hebamme BSc in verschiedenen Geburtenabteilungen in Schweizer Spitälern tätig. Im Herbst 2022 schloss sie den MSc Hebamme an der ZHAW ab. Sie ist seit Sommer 2022 als Fachexpertin in einer Geburtenabteilung tätig. Sie ist Mutter einer Tochter.

Dank

Wir danken allen, die zum Gelingen der GebStart-Studie beigetragen haben. Insbesondere dem Schweizerischen Nationalfonds, der diese Forschungsarbeit überhaupt ermöglicht hat.