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Workshop 2: Game Design

Zu Beginn des Workshops stehen theoretische Grundlagen zu Spielen im Fokus. Um die Selbsterfahrung zu aktivieren, werden wir daraufhin verschiedene digitale Spiele ausprobieren und darüber diskutieren.

Grundlagen zu digitalen (und analogen) Spielen

Int@home

Digitale Spiele sind definitiv den Kinderschuhen entwachsen und Teil unserer Kultur geworden. Senioren trainieren via Games ihre Hirnplastizität, Tramfahrende vertreiben sich mit einem Mini-Game die Zeit oder Freunde versuchen in der Stadt Pokémon zu fangen usw. Die meisten von uns betreiben regelmässig spielerische Handlungen.

Im Workshop Game Design werden zuerst theoretische Grundlagen zu digitalen (und analogen) Spielen vermittelt: Wie funktionieren Spiele – als Narration und als Regelsystem, und wie kommunizieren sie Werte? Welche Arten von Games gibt es – von AAA, Indie Games, Art Games und Game Art –, und an welche Spielertypen wenden sie sich? Warum ist das Motivationsdesign von Games so wichtig?

Selbsterfahrung und Spielproduktion

Da es bei der Beschäftigung mit interaktiven Inhalten wie Games grundlegend ist, diese selber zu erfahren und selber zu spielen, haben die Workshop-Teilnehmende die Gelegenheit, an einem der Nachmittage verschiedene digitale Spiele auszuprobieren, sie zu evaluieren und darüber zu diskutieren, was ge- und was missfällt. In einem weiteren Teil geht es um die konkrete Spielproduktion: Mit welchen Tools kann man relativ einfach Spielkonzepte entwickeln?

Der Prozess der Game-Entwicklung wird gemeinsam angegangen, so dass bis Ende der Woche in Gruppenarbeiten kleine analoge Spiele (Brett-, Karten oder andere analoge Spiele) entstehen. Diese werden in der Schlusspräsentation kurz vorgestellt und in einer anschliessenden Spielrunde auch gleich von den anderen Mitstudierenden ausprobiert. 

Ziel

Via verschiedenen spielerischen Methoden die Grundlagen für die Analyse und die Entwicklung von digitalen/analogen Spielen kennenzulernen.

Dozierende

Dr. Mela Kocher

Dr. Mela Kocher ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der ZHdK in der Fachrichtung Game Design. Sie arbeitet im Bereich Forschung und Entwicklung (mit den Schwerpunkten Applied Games und Urban Games). Für das International Office entwickelte sie das Urban Game LucyZH, das internationalen Studierenden die Stadt Zürich näherbringt. In der Lehre ist sie in der Fachrichtung Game Design und im Master of Arts in Design tätig.

René Bauer

René Bauer ist Leiter der Fachrichtung Game Design an der ZHdK und unterrichtet mit Schwerpunkt auf Game Engine Development. Er ist in Projektentwicklungen in Studium und Forschung engagiert. Er betreibt die Auseinandersetzung mit Games im Bereich Gamestudies und Kulturwissenschaften. Als Game Designer und Applicationsentwickler betreibt er eigene Spielprojekte, experimentiert mit AND-OR an der Schnittstelle zwischen Game und Kunst und arbeitet an kollaborativen Schreibumgebungen wie nic-las oder textmachina (Web 2.0).