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Psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen stärken

Psychische Krankheiten sind bei Kindern und Jugendlichen oft schwer zu erkennen. Um Kinder, Jugendliche und Eltern, aber auch Fachpersonen für die psychische Gesundheit zu sensibilisieren, haben das Psychologische Institut und das Institut für Gesundheitswissenschaften der ZHAW Informationsmittel für die Prävention erarbeitet.

Take Care

Viele psychische Störungen entstehen bereits im Kindes- und Jugendalter. Wenn diese unerkannt bleiben oder nicht frühzeitig behandelt werden, können diese bis ins Erwachsenenalter persistieren.

Oft werden psychische Störungen in den Kinder- und Hausarztpraxen nicht oder erst spät erkannt. Erschwert wird die frühzeitige Diagnose zusätzlich dadurch, dass in vielen Fällen eine psychosomatische Komorbidität besteht. Deshalb ist es zentral, bei Eltern und Fachpersonen ein Bewusstsein für psychische Beeinträchtigungen bei vordergründig körperlichen Leiden zu schaffen. Das Psychologische Institut und das Institut für Gesundheitswissenschaften der ZHAW haben für diesen Zweck verschiedene Informationsmittel erstellt. Entstanden sind Broschüren für Eltern von 6- bis 12-jährigen Kindern und Jugendliche sowie Fachinformationen zur Sensibilisierung von Kinder- und Hausärztinnen und -ärzte.

Heb der Sorg!

Ein Werkzeugkasten für Jugendliche, die aktiv mit Herausforderungen umgehen wollen

Sich selbst Sorge tragen, heisst gut auf sich zu hören. Je nach Lebenssituation geht es uns manchmal besser oder schlechter. Stress, Probleme in Beziehungen mit Freunden, die Trennung der Eltern oder Zukunftsängste etc. können das Gleichgewicht zwischen Gefühlswelt und Körper ausser Kontrolle bringen. Dabei kann es vorkommen, dass Jugendliche sich körperlich krank fühlen oder nicht im Einklang mit den Gefühlen und dem Denken sind, die Umwelt und sich selbst anders wahrnehmen und darunter leiden. Der Werkzeugzeugkasten gibt Jugendlichen Tipps und Infos, wie sie aktiv mit Herausforderungen und schwierigen Situationen umgehen können.

Agnes von Wyl

«Der Werkzeugkasten beinhaltet einerseits Tipps zum Umgang mit Stress, Liebeskummer, der Trennung der Eltern oder dem Tod eines geliebten Menschen. Andererseits sind auch Fakten zur psychischen Gesundheit, ein Onlinesucht-Kurztest und hilfreiche Anlaufstellen enthalten.»

Prof. Dr. Agnes von Wyl

Forschungsprojekt «Take Care»

Zwei Fachrichtungen – ein Forschungsziel

Das Forschungsprojekt «Take Care» wird zusammen von den beiden Departementen Gesundheit und Angewandte Psychologie durchgeführt.

Projektleitung