Förderung der interprofessionellen Zusammenarbeit im Praxisalltag

Interprofessionelle Zusammenarbeit als Antwort auf den Fachkräftemangel.

Ausgangslage

Interprofessionelle Zusammenarbeit ist eine mögliche Antwort auf den Fachkräftemangel. Neben besseren Patientenoutcomes konnten positive Effekte interprofessioneller Zusammenarbeit in Bezug auf die Arbeitszufriedenheit gezeigt werden. Es ist davon auszugehen, dass mit steigender Arbeitszufriedenheit auch ein verlängerter Verbleib im Beruf erzielt werden kann. So gilt es, Mitarbeitende zu interprofessioneller Zusammenarbeit zu befähigen. Dies soll im Rahmen von individualisierten Teamtrainings stattfinden. Als Basis diesbezüglich dient eine Teamdiagnostik zur Identifizierung des Unterstützungs- und Beratungsbedarfes in Bezug auf die interprofessionelle Zusammenarbeit.

Dieses Projekt ist Teil einer Kooperation der Hochschulen Gesundheit in der Schweiz zur Entwicklung eines Kompetenzzentrums für den Fachkräftemangel in den Gesundheitsberufen. Verschiedene Standortprojekte erarbeiten dazu Grundlagenwissen und Massnahmen. Im sechsteiligen Standortprojekt des ZHAW-Departements Gesundheit «Fachkräftemangel erforschen: Berufskarrieren und Berufsverweildauer Gesundheitsberufe» werden die Datengrundlage verbessert und Massnahmen für den längeren Verbleib in den Gesundheitsberufen entwickelt.

Das Projekt ist Teil einer Kooperation der Hochschulen Gesundheit in der Schweiz zur Entwicklung eines Kompetenzzentrums für den Fachkräftemangel in den Gesundheitsberufen (CNHW). Verschiedene Standortprojekte erarbeiten dazu Grundlagenwissen und Massnahmen. Im sechsteiligen Standortprojekt des ZHAW-Departements Gesundheit «Fachkräftemangel erforschen: Berufskarrieren und Berufsverweildauer Gesundheitsberufe» werden die Datengrundlage verbessert und Massnahmen für den längeren Verbleib in den Gesundheitsberufen entwickelt.

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Zielsetzung

Erstellung eines Konzeptes zur Teamdiagnostik und eines darauf basierenden individualisierbaren Trainingskonzepts zur Förderung interprofessioneller Zusammenarbeit. Zudem soll ein interprofessionelles Netzwerk mit Beteiligten aus den unterschiedlichen Versorgungs- und Ausbildungssettings entwickelt werden.

 

Methode und Vorgehen

Mittels systematischer Literaturrecherche wird eine Wissensbasis bezüglich «best practice» Konzepten zu Teamdiagnostik und Teamtraining erstellt. Darauf aufbauend wird ein auf die Schweiz zugeschnittenes Konzept erarbeitet. Dieses wird mit im Rahmen eines Pilotprojekts mit mindestens einem Team im akuten Setting überprüft. Für die Netzwerkbildung werden zunächst bestehende Kontakte angefragt und zu einem Treffen eingeladen.

 

Praxispartner

Im Kantonsspital Winterthur und in der REHAB Basel werden jeweils ein Teamtraining und evaluiert.

 

Projektorganisation

  • Projektleitung
    Prof. Dr. Marion Huber
  • Projektdauer
    2017 - 2020
  • Projektteam
    Anita Manser
  • Praxispartner
    KSW, REHAB Basel
  • Finanzierung
    SBFI, Projektgebundene Beiträge
  • Projektstatus
    laufend