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Forschungs­schwer­punkt Gesell­schaft­liche Integration

Die ZHAW leistet einen Beitrag zur verstärkten Integration von allen Menschen in unserer Gesellschaft. Dafür treibt sie soziale, organisatorische und technologische Innovationen voran.

Integriert zu sein bedeutet, an der Gesellschaft teilzuhaben – in der Bildung, auf dem Arbeitsmarkt, in der Freizeit, in der Politik und sprachlich. Es bedeutet, das gesellschaftliche Leben mitzugestalten. Der gesellschaftliche und technologische Wandel, den die Globalisierung mit sich bringt, stellt für die Integration vieler Menschen Chancen, aber auch neue Herausforderungen dar. Die ZHAW begegnet dieser Thematik durch ihren interdisziplinären Forschungsansatz.

Erkenntnisse aus den angewandten Sozial- und Geisteswissenschaften sowie aus der Kultur-, Wirtschafts- und Umweltforschung werden in den geförderten Projekten gebündelt und entwickeln durch deren Vernetzung im Schwerpunkt und in Verbindung mit den aktuellen Informations- und Kommunikationstechnologien innovative Kraft. Die ZHAW ermöglicht damit neue Ansätze für die gesellschaftliche Integration: als gemeinsamen Prozess von Partizipation, in dem Möglichkeiten und Gefährdungen durch Migration, Alterung und wachsender Urbanisierung, Industrie 4.0 und Big Data ausgelotet werden.

Was wir für die Gesellschaftliche Integration tun

Der Forschungsschwerpunkt «Gesellschaftliche Integration» entwickelt innovative integrative Modelle und Lösungen, um gesellschaftliche Integration zu fördern und Exklusion zu verringern. Ziel ist die Vertiefung der Forschungsexpertisen im Bereich Arbeit, Diversität, Lebensraum und soziale Sicherung. Die Perspektive richtet sich speziell auf gesellschaftliche Prozesse der Integration und Partizipation sowie des Ausschlusses.
Mittel- und langfristig baut der Schwerpunkt tragfähige Netzwerke für erfolgreiche EU-Eingaben auf. Er etabliert die ZHAW als Expertenorganisation für das Agenda-Setting in der nationalen und in der EU-Forschung.
Um neue Erkenntnisse generieren zu können und ein fundiertes Verständnis über zusammenwirkende Prozesse zu erhalten, wird die komplexe Thematik «Gesellschaftliche Integration» auf vier zentrale gesellschaftliche Entwicklungsbereiche hin betrachtet:

Vier zentrale gesellschaftliche Entwicklungsbereiche

Arbeit

  • Erwerbsarbeit als Grundlage für eine integrierte Gesellschaft im Zusammenhang mit globalen Entwicklungen des Arbeitsmarktes und der Arbeitsbedingungen
  • Stellenwert der unbezahlten Arbeit, der Freiwilligenarbeit und des lebenslangen Lernens
  • Auswirkungen des technologischen Fortschritts und der Automatisierung auf die Arbeitsmarktsituation
  • Integration von Migrantinnen und Migranten sowie Menschen mit physischen und psychischen Beeinträchtigungen in den Arbeitsmarkt

Diversität

  • Pluralisierung von Lebensstilen und Integration von unterschiedlichen ethnischen, kulturellen und religiösen Gemeinschaften einerseits, verschiedenen Bildungsvoraussetzungen, Rollenverständnissen Ausbildungen und technologischen Zugängen andererseits
  • Verstehen und Bearbeiten der gegenwärtig zu beobachtenden radikalisierten Abkehr von einigen demokratischen gesellschaftlichen Werten
  • Analyse der Bedürfnisse nach Pluralisierung einerseits und der partizipativen und demokratischen Erfordernisse unserer Gesellschaft andererseits; davon ausgehend Entwicklung von erforderten Lösungen

Lebensraum

  • Veränderung der Art und Weise, wie wir Raum gestalten und nutzen, in dem wir wohnen, arbeiten, leben und kommunizieren
  • Wie können trotz begrenztem physischem Raum die Lebensqualität aufrechterhalten und Ressourcen geschont werden?
  • Technische und gesellschaftliche Infrastrukturen sowie die kommunikative Vernetzung spielen für den Raum und für die Konzipierung integrativer Räume eine zentrale Rolle

Soziale Sicherung

  • Schutz vor den Folgen verschiedener Ereignisse («soziale Risiken») durch Zugang zur medizinischen Versorgung, zu grundsätzlichen Ressourcen, zum Erwerbsersatz oder zur sozialen und beruflichen Wiedereingliederung
  • Sicherung von Humankapital, natürlichem Kapital und ökonomischem Kapital sowie Verteilungsgerechtigkeit für bedürftige Menschen
  • Herausforderung des Generationenvertrags infolge des demografischen Wandels

Organisation des Forschungsschwerpunkts

Die nachfolgende interaktive Grafik zeigt die Organisation des Forschungsschwerpunkts inklusive beteiligter Personen. Sie gelangen zu weiteren Informationen, indem Sie mit der Maus über die Elemente fahren und diese anklicken.

Laufende Projekte

Kontakte der Schwerpunktleitung

Haben Sie Fragen oder Anregungen zum Forschungsschwerpunkt «Gesellschaftliche Integration» an der ZHAW? Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme per E-Mail gesellschaftliche-integration@zhaw.ch