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Präventionskampagne Respekt

Code of Conduct

Die ZHAW ist eine der führenden Schweizer Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. Wir bieten ein breit gefächertes Ausbildungsangebot, das Expertinnen und Experten unterschiedlichster Fachrichtungen vereint. An der ZHAW sind etwas mehr als 3'400 Mitarbeitende tätig, die lehren, forschen, Dienstleistungen erbringen und über 14'700 Studierende ausbilden. Menschen mit unterschiedlichen soziokulturellen Hintergründen und unterschiedlichen Erfahrungen kommen an unserer Hochschule zusammen, um gemeinsam zu lernen und zu arbeiten. Dies führt zu einer Vielfalt von Erfahrungshintergründen und Perspektiven, die uns als Einzelpersonen und Organisation bereichern und uns innovativer sowie inklusiver machen.

«Wir pflegen eine Hochschulkultur, die auf Dialog sowie Reflexions- und Konfliktfähigkeit setzt. Es ist uns wichtig, allen Hochschulangehörigen ein gutes Lern- und Arbeitsklima zu bieten. Deshalb stehen Respekt und Achtsamkeit im Mittelpunkt unseres Handelns. An der ZHAW gilt Nulltoleranz gegenüber unangemessenem Verhalten wie Diskriminierung, Gewalt, Mobbing und sexuelle Belästigung.»

Jean-Marc Piveteau, Rektor

Unsere Haltung

Gibt es Konflikte, ist es wichtig, diese frühzeitig anzusprechen und konstruktive Lösungen zu finden. An der ZHAW gilt Nulltoleranz gegenüber unangemessenem Verhalten. Zum unangemessenen Verhalten zählen Diskriminierung, Bedrohung und Gewalt, Mobbing sowie sexuelle Belästigung. Dies ist im «Reglement zum Schutz vor Diskriminierung, sexueller Belästigung und Mobbing» der ZHAW geregelt. Wer gegen dieses Reglement verstösst, muss mit personalrechtlichen beziehungsweise disziplinarischen Konsequenzen rechnen. Um in Konfliktfällen zu helfen und unangemessenem Verhalten entgegenzuwirken sowie frühzeitig Grenzen zu ziehen, verfügt die ZHAW über ein breites Beratungsangebot: Beratungsadressen und das «Reglement zum Schutz vor Diskriminierung, sexueller Belästigung und Mobbing» finden Sie hier.

Unsere Kultur – achtsam, respektvoll und vielfältig.

«Mit dieser Präventionskampagne wollen wir sensibilisieren, enttabuisieren, und unsere vielfältigen Beratungsangebote noch besser bekannt machen. Übergriffiges und herabsetzendes Verhalten löst bei Betroffenen und Involvierten oftmals Überforderung, Wut und Ohnmacht aus. Es lohnt sich, rasch Hilfe zu suchen. Mit unseren internen und externen Beratungsstellen sorgen wir für professionelle Unterstützung - vertraulich und kostenlos. »

Svenja Witzig, Leiterin Stabsstelle Diversity

Was kann jede einzelne Person tun?

Für ein gutes Miteinander an der ZHAW sind alle gefordert. Das gilt für Professor*innen, Dozierende, Lehrbeauftragte, wissenschaftliche Mitarbeitende und Assistierende, das administrativ-technische Personal genauso wie für Studierende. Alle Hochschulangehörigen sind ein Teil des Ganzen und tragen zu einem guten Arbeitsklima bei. Es gilt hinzuschauen und anderen zu helfen.

Ist es der betroffenen oder beobachtenden Person möglich, sollte diese die belästigende Person sofort und unmissverständlich auf ihr Verhalten hinweisen. Wenn dies nicht möglich ist oder sich nach dem Hinweis keine Besserung einstellt, sollte das Gespräch mit einer geeigneten Person im direkten Umfeld gesucht oder Hilfe bei der entsprechenden Beratungsstelle eingeholt werden.

Konflikte lösen, Hilfe leisten, Grenzen ziehen.

«Die ZHAW wünscht sich von allen Mitarbeitenden und Studierenden den erforderlichen sozialen Mut, um auf respektlose Verhaltensweisen aufmerksam zu machen. Insbesondere Führungspersonen und Dozierende sind in Ihrer Vorbildfunktion besonders gefordert, um unangemessene Situationen jeglicher Art zu vermeiden und notfalls zu korrigieren.»

Armin Dittli, Leiter Human Resources

Nutzen Sie die Beratungsangebote und melden Sie sich frühzeitig.

«Das breite Beratungsangebot ermöglicht uns die Studierenden und Mitarbeitenden frühzeitig zu unterstützen und differenzierte Hilfe anzubieten. Bei beruflichen und privaten Krisenfällen empfehlen wir unsere psychologische Beratung, die individuelle Unterstützung leisten kann. Bei Konflikten im Arbeitsumfeld bietet die externe unabhängige Ansprechstelle fachkundige Hilfe, die auf Wunsch der Betroffenen auch die Möglichkeit vorsieht, Konflikte mit allen Beteiligten zu bearbeiten. Bei Fragen zu Diskriminierung, Mobbing und sexueller Belästigung hilft die Stabsstelle Diversity vertraulich weiter.»

Imke Knafla, Leiterin Psychologische Beratungsstelle

Was ist unangemessenes Verhalten?

Diskriminierung

Diskriminierung ist die Herabsetzung oder Benachteiligung von Studierenden oder Mitarbeitenden aufgrund ihres Geschlechts, einer physischen oder psychischen Beeinträchtigung, ihrer Herkunft, Hautfarbe, Religion, aufgrund ihrer politischen Anschauung, sexuellen Orientierung, Geschlechtsidentität oder familiären Situation, aufgrund ihres Alters, Zivilstandes oder aufgrund weiterer zentraler Persönlichkeitsmerkmale.

Gewalt / Bedrohung

Gewalt und Bedrohung sind Aktivitäten, durch die andere Personen während des Studiums oder der Arbeit angegriffen, bedroht beziehungsweise psychisch oder physisch verletzt werden. Dazu zählen etwa verbale und nonverbale Kränkungen, Erniedrigungen, Beschimpfungen, Drohungen, soziale Ausgrenzung oder das willentliche und beharrliche Verfolgen oder Belästigen einer Person.

Mobbing

Mobbing ist ein gegenüber anderen Personen systematisch diskriminierendes, feindliches und über einen längeren Zeitraum anhaltendes Verhalten, mit welchem eine Person schikaniert, ausgegrenzt oder bedrängt werden soll. Beispiele sind gezielte Herabsetzung, Informationsverweigerung, Zuteilung von kränkenden Arbeitsaufgaben oder ungerechtfertigte Kritik.

Sexuelle Belästigung

Sexuelle Belästigung äussert sich in einem einseitigen Verhalten mit sexuellem Bezug, das von der betroffenen Person unerwünscht ist und als bedrohlich empfunden wird. Belästigungen können mit Worten, Gesten oder Taten ausgeübt werden. Sie können mit Versprechen von Vorteilen oder Androhen von Nachteilen einhergehen. Sexuelle Belästigung ist ein Verhalten, das die Würde von Personen im Studium oder am Arbeitsplatz beeinträchtigt. Ausschlaggebend ist nicht die Absicht der belästigenden Person, sondern wie ihr Verhalten bei der betroffenen Person ankommt.

Folgende Beratungsstellen unterstützen Sie, wenn Sie mit unangemessenem Verhalten konfrontiert wurden oder davon erfahren haben. Zögern Sie nicht, frühzeitig Hilfe zu holen.

Beratungsstellen ZHAW

Diskriminierung, Mobbing und sexuelle Belästigung
Stabsstelle Diversity
beratung@zhaw.ch
+41 58 934 75 66

Konflikte am Arbeitsplatz
Externe Unabhängige Ansprechstelle
konfliktloesung@zhaw.ch

Psychologische Beratung
Psychologische Beratungsstelle
psychologischeberatung@zhaw.ch
+41 58 934 83 30

Gewalt / Bedrohung
Fachstelle Sicherheit
info-sicherheit@zhaw.ch
Beratung: +41 58 934 65 50
Soforthilfe (24h-Notfalltelefon ZHAW): +41 58 934 70 70