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LGBTIQ+ an der ZHAW

Die ZHAW anerkennt und fördert die Vielfalt der Mitarbeitenden und Studierenden und berücksichtigt deren Bedürfnisse.

LGBTIQ+ beschreibt ein Identitäts- oder Persönlichkeitsspektrum, zu dem sich lesbische, schwule, bisexuelle, trans, intergeschlechtliche und queere Personen zugehörig fühlen. Ihre Präsenz und Partizipation bereichert das Hochschulleben, macht es diverser und bringt queere kreative und innovative Ressourcen ein. Ein Bewusstsein für LGBTIQ+ ist daher ein wichtiger Bestandteil der Attraktivität einer Hochschule. Die ZHAW setzt sich selbstkritisch mit diesem Bewusstsein auseinander und hat sich zum Ziel gesetzt, ihre LGBTIQ+ Community aktiv zu unterstützen, vor Diskriminierung zu schützen, und eine inklusive Sprache zu fördern.

An der Stabstelle Diversity bildet LGBTIQ+ daher einen Themenschwerpunkt mit einer dafür zuständigen Fachperson, neben den Schwerpunkten Studieren/Arbeiten mit Behinderung, Vereinbarkeit von Beruf/Studium und Privatleben und Gender Equality.

Pride Month an der ZHAW

Im Juni 2022 widmet die ZHAW das erste Mal spezifische Aktivitäten und Veranstaltungen dem sogenannten Pride Month. Mit der Beteiligung der ZHAW am Pride-Monat nimmt die Hochschule Haltung in der Öffentlichkeit ein und solidarisiert sich mit der eigenen LGBTIQ+ Community unter den Studierenden und Mitarbeitenden. Neben der Anbringung von Pride-Flaggen an und vor ZHAW-Gebäuden finden weitere kommunikative Aktivitäten und Veranstaltungen statt.

Als offizielles Sujet für den Pride Month hat sich die ZHAW, in Zusammenarbeit mit der ZHAW-internen LGBTIQ+ Community, für die Progress Flag entschieden. Die Progress Flag entspricht dem aktuellen Stand der Pride-Flagge und steht, im Gegensatz zur klassischen Regenbogenfahne, für mehr Inklusion und bildet explizit die trans Community und BIPoC (Black, Indigenous, People of Color) ab.

Was ist Pride?

In Zürich und vielen anderen Städten weltweit wird der jährliche Pride-Monat im Juni mit einer Strassenparade und weiteren Veranstaltungen für und mit Menschen aus der LGBTIQ+ Community gefeiert. Die Pride geht auf die Befreiungs- und Protestbewegungen der queeren Community ab den 1960er Jahre und den Christopher Street Day zurück. Mit dem Begriff Pride (Stolz) signalisieren die Teilnehmer:innen der Parade, dass sich LGBTIQ+-Personen nicht (mehr) schämen müssen für ihre sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität, und sie protestieren gleichzeitig gegen die Heteronormativität der Gesellschaft.

Veranstaltungen

4. Mai 2022: Filmscreening und Podiumsdiskussion “LGBTIQ+ in the context of higher education institutions and transnational solidarity”

Kontakte

Peer-to-Peer Gruppe (P2P-Gruppe)

In der P2P-Gruppe sind Angehörige aller Funktionen der ZHAW vertreten: Studierende, Dozierende, Professor:innen, wissenschaftliche Mitarbeitende, ein Mitglied der Hochschulleitung und Verwaltungsmitarbeitende. Die Stabsstelle Diversity hat diese Initiative von Hochschulangehörigen, die sich selbst unter dem oben genannten Spektrum verorten, von Anfang an unterstützt. Die P2P-Gruppe gilt ihr als wichtige Kollaborationspartnerin.

Die Gruppe ist offen für alle, die sich für das Thema LGBTIQ+ engagieren wollen und/oder Expertise zu diesem Thema haben und bietet Unterstützung und Austausch für neue ZHAW-Angehörige. Sie trifft sich ein- bis zweimal pro Semester.

Peer-to-Peer Kerngruppe

Manifest zur Lage

Mitte 2020 hat die P2P-Gruppe ein Manifest zur Lage verfasst. Es zeigt auf, wie in den Bereichen Lehre, Kommunikation, Administration, Facility Management und ganz allgemein im Hochschulalltag LGBTIQ+ Diversity integriert und Diskriminierungen abgebaut werden können.

Als Folge hat die Hochschulleitung die Stabstelle Diversity beauftragt, die vorgeschlagenen Aktionsfelder zu priorisieren und Massnahmen zu konkretisieren.

Unterstützung und Beratung

Die Stabstelle Diversity informiert und berät zum Thema LGBTIQ+. Je nach Thema zieht sie Expert:innen der P2P-Gruppe zu Rate oder vermittelt externe Fachstellen.