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Wildstauden-Mischpflanzungen zur Förderung der Biodiversität (ober- und unterirdisch) und Humuserhalt im urbanen Raum

Monitoring anhand ausgewählter Indikatoren; Kreative Kommunikation zur Veranschaulichung der Wechselwirkungen

Auf einen Blick

Beschreibung

Im Forschungsprojekt werden einheimische, artenreiche, dynamische und pflegeextensive Staudenmischpflanzungen für nährstoffreiche Standorte im Siedlungsraum entwickelt, umgesetzt, wissenschaftlich nach ausgewählten Indikatoren erhoben und evaluiert. Diese Staudenmischpflanzungen dienen im Speziellen zur Förderung von Schwebfliegen, Tagfaltern, Regenwürmer, Humuserhalt, Bodenaktivität, Diversität von Bodenmikroorganismen im Siedlungsraum. Die Staudenmischpflanzungen verbinden ästhetische und ökologische Gesichtspunkte. Somit tragen sie zur Attraktivitätssteigerung des Siedlungsgrüns bei, fördern und sichern die Pflanzenartenvielfalt und werden nachhaltig gepflegt. Ziel ist eine kombinierte Förderung der Bodenfauna, der Vielfalt blütenbesuchender Insekten und der Pflanzendiversität. Ein mehrschichtiges System entsteht, das sich gegenseitig befruchtet und gewinnbringend für Biodiversität, Ökosystemleistung, Attraktivität und Ökonomie ist. Dieses System (Wechselwirkungen) wird einfach und kreativ kommuniziert, um Verhaltensänderungen zu erzielen. Die Menschen erleben ein anschauliches Umsetzungsbeispiel vor Ihrer Haustür. Wie lassen sich Vegetationsvorbilder (Hochstaudenfluren, Krautsäume) aus der Natur in den Siedlungsraum übertragen. Die Menschen werden für die Thematik sensibilisiert und motiviert eigene Handlungen anzustossen. Welche Wirkung die einheimischen Staudenmischpflanzungen auf die Menschen haben, wird mit verschiedenen Methoden evaluiert.