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Evaluation Projekt Guter Start ins Familienleben (GUSTAF)

Auf einen Blick

Beschreibung

Das Projekt Guter Start ins Familienleben (GUSTAF) der Gesundheits- und Sozialdirektion Nidwalden fördert die interprofessionelle Zusammenarbeit zwischen Fachpersonen der frühen Kindheit. Das Vorhaben ist Teil des Projektes "Psychische Gesundheit von Kleinkindern belasteter Eltern stärken" und wird von Gesundheitsförderung Schweiz unterstützt.

Hauptzielstellung des Projekts GUSTAF ist die gelingende Koordination und Zusammenarbeit zwischen Fachstellen und Fachpersonen bei der Früherkennung und Unterstützung von psychosozial mehrfach belasteten Familien mit Kleinkindern.

Die Evaluation des Projekts GUSTAF umfasst folgende Zielstellungen:

  • Monitoring der Einführung und Umsetzung des neuen Systems der koordinierten Zusammenarbeit unter Fachpersonen, um Chancen und Hürden in der Umsetzung frühzeitig zu erfassen. Die Rückspiegelung der Ergebnisse bieten für die Mitglieder des Netzwerkes eine Grundlage, um lösungsorientierte Veränderungsprozesse zu initiieren.
  • Evaluation der Wirkung des neuen Systems im Sinne der Koordination und Zusammenarbeit zwischen Fachpersonen bei der Früherkennung und Unterstützung von belasteten Familien.

Methodische Umsetzung
Die Umsetzung erfolgt im Rahmen von drei Aufgabenpaketen:
Leistungen der gelingenden Zusammenarbeit werden erfasst, so dass ein prozessorientiertes Monitoring der Projektziele möglich ist (Aufgabenpaket 1). Diese Ergebnisse werden durch Daten ergänzt, indem die beteiligten Netzwerkpartner ihre Sichtweisen zum Nutzen der Instrumente, Prozesse und Strukturen bzw. zu Hürden und Schwierigkeiten in der Umsetzung darlegen können (Aufgabenpaket 2). Darüber hinaus werden Wirkungen auf Ebene der Fachpersonen im Sinne einer koordinierten, vertrauensvollen und strukturierten Zusammenarbeit erfasst (Aufgabenpaket 3).

Aufgabenpaket 1
Die Art und Anzahl der Leistungen, wie z.B. die Anzahl der erfassten Fälle, fallführenden Institutionen, Coaching Gespräche, Übergaben, Fallführungen, runde Tische, Schulungen und verteilte Broschüren werden erfasst.

Aufgabenpaket 2
Die Sichtweisen der beteiligten Fachpersonen werden im Rahmen der jährlich stattfindenden Netzwerktreffen erhoben. Im Rahmen eines dialogisch orientierten Verfahrens werden Sichtweisen der Teilnehmenden zum Nutzen der Instrumente, Prozesse und Strukturen bzw. zu potenziellen Hürden und Schwierigkeiten in der Umsetzung erfasst.

Aufgabenpaket 3
Die interprofessionelle Zusammenarbeit wird anhand des validierten Fragebogen zur Arbeit im Team (Kauffeld & Frieling, 2001) erhoben, welcher die Zusammenarbeit in unterschiedlichen Formen von Teams misst. Die Datenerhebung erfolgt online zu vier Zeitpunkten, d.h. zu Beginn, Mitte und Ende der Projektlaufzeit. Die Daten werden deskriptiv und mit Messwiederholungsmethoden analysiert.