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Nächtliche Erholungsaktivitäten im Stadtwald

Auf einen Blick

Beschreibung

Die ursprüngliche Bedeutung der Nacht wurde u.a. durch die Möglichkeit von Strassenbeleuchtungen stark verändert, sodass wir es soziologisch gesprochen mit einer 24-Stunden-Gesellschaft zu tun haben, die stets und überall aktiv ist - so auch in urbanen Wäldern, letzten Orten der Dunkelheit und des Rückzugs für Wildtiere. Beleuchtungen in städtischen Grünräumen erzeugen immer wieder ein Spannungsfeld zwischen Sicherheitsbedürfnissen der Nutzenden und dem ökologischen Wert der nächtlichen Dunkelheit zur Ruhe für Tiere und Pflanzen. Es wird davon ausgegangen, dass in den letzten Jahren auch die Erholungsaktivitäten bei Nacht zugenommen haben und es ist anzunehmen, dass die Besucherzahlen in stadtnahen Wäldern weiter ansteigen werden. Zahlen gibt es allerdings zu dieser These kaum.
Mit Experteninterviews in einer Stadt im Kanton Aargau werden die Voraussetzungen für die Durchführungsphase evaluiert. Im evaluierten Projektgebiet werden die Besucher mit automatischen Kameras und mit Kombigeräten für Mountainbiker und Fussgänger gezählt. Zudem sollen akustische Besucher-Erfassungstechniken getestet werden, welche allenfalls auch eine Erfassung von Erholungsuchenden abseits von Wegen ermöglichen würde. Zusätzlich werden mit Testinterviews vertiefende Informationen der lokalen Besucher erhoben.