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Wissenschaftliche Begleitung des Förderprojekts «engagement-lokal»

Auf einen Blick

Beschreibung

Mit dem Projekt «engagement-lokal» möchte die Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft die Freiwilligenarbeit vor Ort unterstützen. Die ZHAW begleitet die beteiligten Städte, Gemeinden und Regionen und leitet daraus übertragbare Ansätze ab.

Ausgangslage
Mit dem Förderprojekt «engagement-lokal» bietet die Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft (SGG) zehn Städten, Gemeinden und Regionen die Gelegenheit, während drei Jahren eine Strategie zur nachhaltigen Förderung des freiwilligen Engagements vor Ort zu entwickeln. Speziell an diesem Projekt ist der sektoren-verbindende Ansatz. Organisationen der Zivilgesellschaft, staatliche Ämter wie auch wirtschaftliche Unternehmen entwickeln im Dialog und auf Augenhöhe Visionen und Konzepte, Strategien und Projekte zur Förderung des Engagements vor Ort. Die Teilnehmenden erhalten zudem die Möglichkeit, sich mit den anderen Gemeinden, Städten oder Regionen im Projekt zu vernetzen und auszutauschen und erhalten einen finanziellen Beitrag bis maximal Fr. 50'000 von der SGG. Die ZHAW (Institut für Vielfalt und gesellschaftliche Teilhabe) begleitet und unterstützt zum einen die lokalen Prozesse von der Konzepterstellung bis zur Umsetzung und führt zum anderen eine wissenschaftliche Begleitung des Förderprojekts «engagement-lokal» durch.

Ziele
Die Ziele des Projekts liegen auf zwei Ebenen: Zum einen sollen die lokalen Projekte und Prozesse zur Förderung der Freiwilligenarbeit bedarfsgerecht unterstützt werden. Zum anderen sollen aus der vergleichenden Analyse der lokalen Projekte und Prozesse, Erkenntnisse über Gelingensbedingungen einer gewinnbringenden Freiwilligenarbeit vor Ort gewonnen werden. Unterschiedliche, sich teilweise widersprechende, Perspektiven bilden die Grundlage für die Arbeit vor Ort und die Analyse: diejenige, der Freiwilligen selbst, der Nutzenden der freiwilligen Angebote, der Gemeinde aber auch der lokalen Gesellschaft insgesamt. Nach dem 3-jährigen Förderprojekt soll aus den weiteren geplanten Erfahrungsaustauschen ein landesweites Netzwerk mit Gemeinden, Städten und Regionen entstehen.

Methoden
Die lokalen Prozesse in den Gemeinden werden von der ZHAW fachlich fundiert begleitet (Baustein A). Diese Prozessbegleitung dient der individuellen, bedarfsgerechten Beratung und Unterstützung der Arbeit der Aktiven vor Ort. Das Ziel besteht darin, Gemeinden und ihren Kooperationspartnern Impulse zu geben, sie bei der Konzepterstellung, der Einbindung lokaler Akteurinnen und Akteure, der Umsetzung von Projektideen und der Verstetigung von Projekten und Prozessen zu unterstützen.
In der wissenschaftlichen Begleitung (Baustein B) stehen projektübergeordnet die Bestimmung von Erfolgsfaktoren, Stolpersteinen sowie entscheidenden Meilensteinen wie Gemeinden in Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Zivilgesellschaft kooperative Entwicklungsprojekte lanciert und umgesetzt haben im Zentrum. Hierzu werden neben Bestandesanalysen in den 10 beteiligten Gemeinden, Städten oder Regionen, die lokalen Konzepte, Umsetzungen und Projektfortschritte sowie die Installierung von nachhaltigen Strukturen systematisch analysiert und verglichen.

Für die Gewinnung von tragfähigen Aussagen über die Nachhaltigkeit der angestossenen Projekte und Prozesse führt die ZHAW eine wissenschaftliche Evaluation zwei Jahren nach Projektende durch, in denen die lokalen Akteurinnen und Akteure ohne Unterstützung von aussen, aber im gegenseitigen Austausch gearbeitet haben. Erst nach Abschluss der Sondersituation durch die Begleitung sind aus der wissenschaftlichen Perspektive Aussagen zur Übertragbarkeit gefundener Ansätze in den Normalbetrieb und damit zur Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit der lokalen Projekte und Prozesse möglich.

Weiterführende Informationen