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DeMo. Entwurf und Modellierung städtischer Ökosysteme: Ein räumlich basierter Ansatz zur Integration von Lebensräumen in gebauten Ökosystemen

Strategisches Themenfeld Environment@N CampusLivingLab - Urban Ecosystems DeMo IUNR

DeMo - Übersichtsposter

Auf einen Blick

Beschreibung

Themenfeld Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer Methode, die eine Brücke zwischen Design und Ökologie schlägt, um naturnahe Lebensräume in die gebaute Umwelt (gebaute Ökosysteme) zu integrieren. Wir versuchen, diese Methode mit Hilfe von Rechenwerkzeugen umzusetzen, die in der Lage sind, biotische und abiotische komplexe Datensätze in Form von 2D- und 3D-Karten zu verwalten, um Einschränkungen zu generieren oder Vorschläge für eine ökologisch fundierte Gestaltung zu liefern. Das Werkzeug muss mit räumlichen Daten (Karten) umgehen können, die 1) biotische Informationen wie Vegetationsmuster, Vorkommen und Verbreitung von Tierarten sowie die Funktionsweise des ökologischen Netzwerks und 2) abiotische Informationen wie Landmorphologie, Landnutzung und Bodentyp, aber auch Windrichtung, Sonneneinstrahlung, Temperatur und Niederschlagsregime enthalten. Das Werkzeug sollte in der Lage sein, editierbare 3D-Modelle auf der Grundlage der erwähnten räumlichen Daten und anderer funktioneller Parameter wie Gebäudevolumen und -höhe zu erzeugen; dies soll die Planer in die Lage versetzen, ökologisch begründete Entscheidungen zu treffen, während sie das Modell verändern. Schließlich sollte das Werkzeug in der Lage sein, den gesamten (positiven) Einfluss des gebauten Ökosystems auf die Umwelt zu simulieren, mit einem besonderen Schwerpunkt auf ökologischen Korridoren. In einem feineren Detaillierungsgrad sollte das Werkzeug in eine BIM-Bibliothek mit elementaren Formen integriert werden, die die Lebensbedürfnisse der Hauptarten erfüllen, die die angestrebten Lebensräume charakterisieren (andere Arten werden sich schließlich spontan ansiedeln). Die beschriebene Methode wird als Studienfall auf eines der Gebäude auf dem Campus Grüental angewendet, wobei die Eignung auch für die Gebäudesanierung beurteilt wird. Die verschiedenen gewonnenen Szenarien werden durch eine Augmented-Reality-Brille visualisiert, während die BIM-Bibliothek für weitere Projekte genutzt und so um neue elementare Formen bereichert werden könnte: Je mehr die Methode angewendet wird, desto mehr wird die BIM-Datenbank aufgewertet.

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