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Pflegekinder – next generation: Vergleich von kantonalen Strukturen

Beschreibung

Das Projekt untersucht vergleichend die Pflegekindersysteme der Schweizer Kantone. Zunächst werden zu jedem Kanton die Rechtsgrundlagen, Zuständigkeiten für Bewilligung und Aufsicht von Pflegeverhältnissen, Finanzierungsmodelle und Angebote zur Unterstützung von Pflegekindern, Pflegeeltern und Herkunftseltern beschrieben. Zum ersten Mal entsteht so eine Gesamtschau über die Pflegekindersysteme aller 26 Schweizer Kantone.
In einem weiteren Schritt untersucht das Projekt anhand ausgewählter Kantone, wie Merkmale kantonaler Pflegekindersysteme die Gelingensbedingungen von Pflegeverhältnissen beeinflussen. Dazu werden Fokusgruppen (Gruppeninterviews) mit Pflegekindern, Pflegeeltern, Herkunftseltern und Fachpersonen durchgeführt sowie Dokumente und Fallakten analysiert. Dieser zweite Teil interessiert sich für Fragen der Umsetzung und für die Erfahrungen der Beteiligten.
Ziel ist es, die relevanten inhaltlichen Qualitätsmerkmale herauszuarbeiten, die für den Erfolg von Pflegeverhältnissen entscheidend sind. Welche Strukturmerkmale, Organisationsmodelle und Vorgehensweisen bewähren sich und können für eine nachhaltige Weiterentwicklung und Verbesserung der kantonalen Pflegekindersysteme herangezogen werden? Die Erfahrungen und Optimierungserwartungen von Pflegekindern, Pflegeeltern, Herkunftseltern und Fachpersonen fliessen in die abschliessenden Empfehlungen und Vorschläge ein.
Die Palatin Stiftung finanziert das Projekt, das zwei andere Vorhaben zur «Partizipation von Pflegekindern» und zur «Guten Begleitung von Pflegeverhältnissen» ergänzt.
Projektleitung: Annamaria Colombo, Béatrice Lambert (HETS-FR), Angela Rein, Stefan Schnurr (FHNW)
Forschungsteam: Sara Galle, Aline Schoch (FHNW), Chantal Guex, Sara Galle, Frédérique Leresche (HTES-FR), Ida Ofelia Brink, Nadja Ramsauer (ZHAW), Gisela Kilde (Uni Fribourg)

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