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Gaming Skills – Verborgene Kompetenzen für die Berufswelt

Auf einen Blick

  • Projektleiter/in : Prof. Hansjörg Künzli
  • Stellv. Projektleiter/in : Marc Bodmer
  • Projektteam : Sandra Hinzmann
  • Projektstatus : laufend
  • Drittmittelgeber : Öffentliche Hand (ohne Bund) (Schweizerisches Dienstleistungszentrum für Berufsbildung, Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung SDBB)
  • Kontaktperson : Hansjörg Künzli

Beschreibung

Betrachtet man die Anforderungen, die heutige Computerspiele an Gamer stellen, vor dem Hintergrund der «Seven Survival Skills», die der Bildungswissenschaftler Tony Wagner definiert hat – dazu zählen kritisches Denken, Teamwork, Kommunikation und Anpassungsfähigkeit – ergibt sich eine hohe Deckung (Wagner & Dintersmith, 2015). Um in den Games erfolgreich zu sein, müssen die Spieler verschiedene Kompetenzen erwerben wie die blitzschnelle Analyse einer Situation, Flexibilität im Umgang mit spielerischen Strategien, Führung von virtuellen Teams, erhöhte Auge-Hand-Koordination, um nur einige zu nennen (Beck & Wade, 2004; Lorber & Schutz, 2016). Unterdessen liegen aus der Forschung schon Befunde vor, dass sich einzelne dieser Kompetenzen wie kognitive Fähigkeiten durch Gamen verbessern (Bediou et al., 2018). Über 90 Prozent der männlichen Jugendlichen in der Schweiz spielen regelmässig Games. Dieser Prozentsatz ist seit zehn Jahren stabil. Bei den Mädchen ist es rund die Hälfte der Befragten, die sich als Gamerinnen identifizieren. Der Median der Spielzeit männlicher Jugendlicher liegt bei 11 Stunden pro Woche, der Mittelwert ist deutlich höher (ZHAW James, 2020). Das Projekt «Gaming Skills – Verborgene Kompetenzen für die Berufswelt» soll ungenutzte Ressourcen des Spielens von Computergames freilegen und für den beruflichen Alltag sicht- und nutzbar machen. Zielgruppe des Projektes sind Berufslaufbahnberatende. Sie sollen in der Lage sein, in einem Beratungsgespräch Zusammenhänge zwischen einem Spielgenre und den damit verbundenen Vorlieben (Neigungen/Interessen) und Fähigkeiten zu erkennen.