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Klimaduell – das Klima gewinnt

Klimaduell - das Klima gewinnt

Auf einen Blick

Beschreibung

Es ist unbestritten, dass jeder Mensch seinen Beitrag leisten muss, wenn die Klimaerwärmung auf unter 1.5 Grad beschränkt werden soll. Doch bei welchen Verhaltensweisen jede/r Einzelne am besten ansetzen soll, darüber herrscht weder in der Forschung noch in der Praxis Klarheit. Auch ist ungeklärt, wie letztendlich erreicht werden soll, dass sich Menschen engagieren.

Das Projekt Klimaduell leistet einen Beitrag zur Beantwortung dieser offenen Fragen, indem IUNR und IFM gemeinsam die ökologischen Auswirkungen unterschiedlicher Verhaltensweisen auf dem Campus N quantifizieren und basierend darauf ein Klimaduell mit der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde stattfinden kann. Dabei können sich Studierenden- und Mitarbeitenden-Teams beider Hochschulen gegenseitig zu konkreten Challenges in verschiedenen Verhaltensbereichen herausfordern. Mit Hilfe von Lebenszyklusanalysen wird evaluiert, welche Hochschule in einem bestimmten Verhaltensbereich während eines Jahres einen grösseren Beitrag zur Erreichung der Sustainable Development Goals erzielt, insbesondere des SDG 13 «Climate Action». Über den aktuellen Stand der Massnahmen und den eingesparten Ressourcen und Treibhausgasemissionen wird live informiert. Dazu werden interaktive Kommunikationsinstallationen, so genannte «Klimaduell-Screens», Social Media und weitere Kanäle genutzt. Aus Sicht der Verhaltensänderung und Umweltpsychologie kann das Klimaduell als eine Kombination verschiedener Interventionstechniken eingeordnet werden. Durch das gemeinschaftliche Umsetzen bestimmter Mass-nahmen werden Selbstwirksamkeitserfahrungen ermöglicht und so Fähigkeiten gefördert, sich umweltschützend verhalten zu können.
Das Projekt macht Nachhaltigkeit am Campus N sicht- und gestaltbar, verkleinert den ökologischen Fussabdruck des Campus-Lebens, klärt offene Forschungsfragen, fördert die interdisziplinäre, internationale, hochschulübergreifende Zusammenarbeit und leistet einen Beitrag zur Beantragung der angestrebten Mitgliedschaft beim International Sustainability Campus Network. Zudem können die erstellten Ökobilanzen vom Departement als erste Grundlage für ein Nachhaltigkeitsmonitoring genutzt werden.

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