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Zirkulär Bauen

Ein interdisziplinäres Lehr- und Forschungsprojekt zur Wiederverwendung von Bauteilen des ZHAW Instituts Konstruktives Entwerfen in Kooperation mit Baubüro in situ

Auf einen Blick

Beschreibung

Die Auseinandersetzung mit dem Bestand hat in der Entwurfslehre des ZHAW Instituts Konstruktives Entwerfen (IKE) ihren festen Platz. Seit 2018 wird in einer Serie von Lehrveranstaltungen auch das architektonische und konstruktive Potential der Wiederverwendung von Bauteilen eingehend untersucht: Inwieweit taugt diese Praxis als Strategie urbaner Erneuerung? Kann die Identität eines Ortes durch Wiederverwendung von Teilen seiner Bauten auch bei tiefgreifenden Transformationen ein Stück weit in die Zukunft überführt werden? Welche räumlichen Möglichkeiten eröffnen Bauteile, die einst für andere Gebäudetypen konzipiert wurden? Welchen spezifischen konstruktiven Ausdruck entwickeln Häuser, die Materialien und Bauteile in unterschiedlichen Stadien ihres Nutzungszyklus sinnfällig und reparaturfähig in sich vereinen? Erste Ergebnisse wurden bereits mit einem Sonderpreis des Schweizerischen Architektur- und Ingenieurverbands sia sowie mit einem Beitrag zur Ausstellung „Transform“ des Schweizerischen Architekturmuseums gewürdigt.

Die Untersuchungen in der Lehre sind eingebettet in das interdisziplinäre Forschungsprojekt Zirkulär Bauen des ZHAW Instituts Konstruktives Entwerfen in Kooperation mit dem Architekturbüro Baubüro in situ. Letzteres realisiert derzeit am Winterthurer Lagerplatz, in unmittelbarer Nachbarschaft unserer Hochschule, mit dem Projekt K.118 den derzeit grössten Neubau der Schweiz, der zu grossen Teilen aus wiederverwendeten Bauteilen konzipiert ist. Anhand dieser einmaligen Fallstudie untersuchen wir die Wiederverwendung von Bauteilen in ihrer kulturellen, architektonisch-konstruktiven, energetischen und ökonomischen Relevanz. Neben der Auswertung und Dokumentation der Erfahrungen aus Planung und Bau des Pilotprojektes K.118 führen wir vor dem Hintergrund einer historisch-theoretischen Einordnung einen breiten Diskurs zur Bedeutung des Themas für die Architekturlehre und die Entwicklung unserer Berufspraxis als Architektinnen und Architekten. Die Ergebnisse dieses Projektes werden im Sommer 2021 als Buch veröffentlicht.

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