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Life Sciences und
Facility Management

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Räume und Orte als wirkungsvolles Instrument

Arbeits-, Lern- und Lebenswelten beeinflussen direkt Wohlbefinden, Produktivität und Nachhaltigkeit. Wir erforschen und lehren, wie Organisationen diese Räume nutzer- und nutzungsorientiert sowie evidenzbasiert gestalten.

Vom Raum zum Ort zur Wirkung

Arbeits-, Lern- und Lebenswelten wandeln sich fundamental. Autonomie, Flexibilität und wirtschaftlicher Druck prägen die moderne Arbeitswelt. Daraus entstehen veränderte Arbeitsweisen, neue Kommunikationswege und komplexe Fragen: Wie gestaltet man Orte für diese Realität?

Viele Organisationen stehen unter Kostendruck, während Erwartungen an Qualität, Wellbeing und Nutzerzufriedenheit steigen. Der gesellschaftliche Anspruch an gesundheitsförderliche und inklusive Arbeitsumgebungen wächst. Ein daten- und evidenzbasiertes Workplace Management löst diesen scheinbaren Widerspruch auf: Es schafft Transparenz über Nutzungseffizienz und Einsparpotenziale, ohne die Qualität für Mitarbeitende zu gefährden.

 

«Wie arbeiten wir morgen? Mein Team und ich verbinden Forschung und Praxis, um Arbeitsumgebungen zu entwickeln, die flexibel, nachhaltig und auf die Bedürfnisse der Menschen ausgerichtet sind. Arbeitswelten entstehen nicht zufällig. Sie werden bewusst gestaltet.»

Prof. Dr. Lukas Windlinger, Leiter Workplace Management

Was wir unter Workplace Management verstehen

Workspaces sind strategische Faktoren: nutzer- und nutzungsorientierte Konzeption, Planung, Gestaltung, Bewirtschaftung und Optimierung funktionaler physischer Arbeitsumgebungen auf strategischer, taktischer und operativer Ebene. Diese Logik gilt branchenübergreifend, überall dort, wo Menschen Räume nutzen: in Büros, in Lehr- und Lernräumen, in Arbeitsorten des Gesundheitswesens.

Die drei Betrachtungsebenen

Weil Räume vieles gleichzeitig berühren, schafft Workplace Management Nutzen für unterschiedliche Rollen:

Unser Ansatz

Als Institut für Facility Management der ZHAW forschen, lehren und begleiten wir nutzer- und nutzungsorientiert, wissenschaftlich fundiert und direkt anwendbar. Wir schliessen die Lücke zwischen akademischer Erkenntnis und praktischer Gestaltung.

Das ist unser Beitrag: Workplace Management, das Kosten, Raum, Nutzer, Kultur und Nachhaltigkeit wirkungsvoll ineinander verwebt.

 

Angebote zur Zusammenarbeit

Ihre Herausforderungen im Workplace/-space Management sind unsere Ausgangspunkte. Wir begleiten Sie partnerschaftlich bei der Entwicklung von Lösungen.

 

Im Workplace Management unterstützen wir Sie bei:

  • Strategieentwicklung und Bestellerkompetenz
  • Raumoptimierung
  • Transformationsprozesse
  • Performance-Analysen
  • ESG-Beratung
  • Lehr- und Lernumgebungen

Unsere Leistungsformen:

  • Auftragsforschung und Entwicklung
  • Analysen, Messungen, Evaluationen und Gutachten
  • Beratungen und Coachings
  • Workplace Round Table für Verantwortliche Workplace Management in Organisationen

Ihre Anforderung ist nicht gelistet? Sprechen Sie uns an: stefanie.lange@zhaw.ch

Veranstaltungen

Forschung & Entwicklung: Anwendungsorientierte Forschung in zentralen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen.
Lehre: Studierende erarbeiten in Praktika und studentischen Arbeiten konkrete Lösungsvorschläge für Ihre Aufgabenstellungen.
Weiterbildung: CAS Workplace Management und Weiterbildungsangebote für Fach- und Führungskräfte.

 

Internationale Forschungskonferenz

Transdisciplinary Workplace Research Conference 2026 (5. TWR)

Shape the Future of Work: Join the TWR2026 Conference in Zurich!

We are delighted to be hosting the fifth Transdisciplinary Workplace Research (TWR) Conference, from 2-5 September 2026 in Zurich, Switzerland. There will be a mix of keynotes, short paper presentations, and abstract-only presentations as well as a conference dinner. All academics, researchers, students and professionals interested in workplace matters are welcome. 

Projekte

Workplace Optimierung für einen Finanzdienstleister

Das Ziel: Mitarbeitende finden räumliche Angebote vor, die ihre tatsächlichen Tätigkeiten und Mobilitätsanforderungen unterstützen. Die entwickelten Grundlage waren arbeitsbedingte und organisationale Anforderungen. Wir erhoben zukunftsorientierte Mobilitäts- und Tätigkeitsprofile. Damit machten wir sichtbar, wie Menschen wirklich arbeiten. Die betroffenen Anspruchsgruppen gestalteten parallel in einem vordefinierten Handlungsspielraum die künftige Nutzung und Veränderung der Räumlichkeiten mit. So wurden die Betroffenen zu Mitgestaltenden.

Nach Bezug der Flächen evaluierten wir wissenschaftlich (Post-Occupancy Evaluation), wie die Lösung die Ziele tatsächlich erreichte. Das Wissen floss unmittelbar zurück: räumliche Detailanpassungen, neue Nutzungsweisen, kontinuierliche Optimierung. Der Betrieb und die Workplace Governance wurden neu ausgerichtet.

«Arbeitswelten sind ein kontinuierlicher Entwicklungsprozess. Das bedeutet, Nutzererfahrung, Organisation und Strategie transdisziplinär zu verstehen und Arbeitswelten so als System weiterzuentwickeln.»

Stefanie Lange, Expertin für Workplace Entwicklung, Betrieb und Services

Sensorisch inklusive Büroumgebungen für neurodivergente Arbeitnehmende

Das Ziel: Neurodivergente Arbeitnehmende finden Büroumgebungen vor, die ihre sensorischen Bedürfnisse unterstützen. Sensorische Herausforderungen wie Lärm, fehlende Abgeschlossenheit und Temperatur treten in verschiedenen Bürotypen auf. Ein interdisziplinäres Team erhob zusammen mit dem Centre for Neurodiversity Research at Work (Birkbeck, University of London) und Roche, wie wirksam gestalterische, betriebliche und persönliche Anpassungen sind.

Zentrale Erkenntnis: Wirksame Anpassungen hängen vom individuellen Sensorikprofil ab und führen zu höherer Zufriedenheit, höherem Wohlbefinden und stärker empfundener Unterstützung am Arbeitsplatz.

«Ein wissenschaftlich fundierter und kontextspezifischer Ansatz verbessert die Berücksichtigung unterschiedlicher sensorischer Bedürfnisse.»

Dr. Clara Weber, Expertin für Inklusive Arbeitsumgebungen
Mehr zum Thema Inklusives Workplace Design

Neue Lehr-Lern-Räume an der ZHAW

Das Ziel: Lehr-Lern-Räume, die Wandel unterstützen und didaktischen Anforderungen gerecht werden. Inhalte aus drei Perspektiven wurden erarbeitet: Erfahrungen an anderen Hochschulen, Vision zur Lehre der Zukunft aus Sicht von Führungspersonen und Vorstellungen aus Sicht von Nutzenden. Diese bildeten die Grundlage für einen hochschulübergreifenden Raumtypenkatalog.

Eine zentrale Herausforderung lag in der Übersetzung didaktischer in räumliche Konzepte. Ein Bereich, der durch digitale Transformation und veränderte Lernformate neu geprägt wird und neue, innovative Lösungsansätze erfordert.

«Lehr-Lern-Räume sind Ausdruck von Lehrkultur, ermöglichen prägende Lernerlebnisse und sind gleichzeitig eine Ressource, mit der wir effizient umgehen dürfen. Ein spannendes Ermöglichungsfeld.»

Mirjam Pfenninger, Expertin für Lehr-Lernräume sowie Campusentwicklung

Team

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