Karrieretracking

Seit mehr als vierzehn Jahren erstellt das IAM als Qualitätskontrolle ein Karriere­tracking. In dieser Langzeituntersuchung werden Studierende – und später AbsolventInnen – an fünf Zeitpunkten ihrer beruflichen Entwicklung befragt.

Beim Studienbeginn interessieren vor allem die Vorbildung der Studierenden, ihre Motivation fürs Studium und Persönlichkeitsmerkmale wie Analyse-, Kritik- und Empathiefähigkeit. Bei Studienabschluss stehen die Lebenssituation während des Studiums und die Zufriedenheit mit dem Studiengang im Zentrum. Gefragt wird auch, ob und wo die Studierenden unmittelbar nach dem Abschluss eine Arbeitsstelle haben und wie zufrieden sie damit sind. Die Befragung ein Jahr nach Studienabschluss fokussiert auf die Stellensituation. Hier interessiert besonders, welchen Einfluss das Studium am IAM auf den Zugang zu einer Stelle hat, wie hilfreich das erworbene Wissen und die gelernten Fertigkeiten im Berufsalltag sind – und wie zufrieden die AbsolventInnen mit ihrer Arbeitssituation sind. Die Stellensituation, Karriereverläufe und Zufriedenheit sowie die Anforderungen im Berufsfeld interessieren auch in der Befragung fünf und zehn Jahre nach Abschluss. Das Karrieretracking vereint Daten aus fünf Befragungen:

Befragung ab N Rücklaufquote
Bei Studienbeginn 2006 1402 98 %
Bei Studienabschluss 2004 1149 95 %
Ein Jahr nach Studienabschluss 2004 1006 87 %
Fünf Jahre im Berufsfeld 2008 617 77 %
Zehn Jahre im Berufsfeld 2013 221 70 %

Diese Paneldaten ermöglichen Aussagen zu langfristigen Entwicklungen. Dank der hohen Rücklaufquote erfasst das Karrieretracking eine Vielzahl von Karriereverläufen.

Im Folgenden sehen Sie zwei Befunde des Karrieretrackings, weiter unten finden Sie die Broschüre als PDF.

Ein Jahr nach Studienabschluss: Haben Sie zurzeit eine Arbeitsstelle?

Die Studierenden der Abschlussklassen von 2003 bis 2015 hatten ein Jahr nach Studienabschluss eine Stelle.

Ein Jahr nach Studienabschluss: In welchem Bereich haben Sie eine Stelle?

Durchschnittlich arbeiten 37 Prozent der AbsolventInnen ein Jahr nach dem Studium im Journalismus, 43 Prozent in der Organisationskommunikation und 20 Prozent in einem anderen Bereich.