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Deutsch als Fremd-/Zweitsprache

«Durch Sprache teilen wir nicht nur mit, durch Sprache nehmen wir teil – an einer Kultur, an einer Gemeinschaft, am Geschehen überhaupt. Sprachförderung in diesem Sinne dient nicht nur dem blossen Kommunizieren von Bedürfnissen oder der Bewältigung des Alltags. Sprachförderung ermöglicht das Mitwirken.»

Prof. Dr. Triantafyllia Liana Konstantinidou, Leiterin Forschungs- und Arbeitsbereich Deutsch als Fremd-/Zweitsprache

«Sprache ist nicht nur ein Werkzeug, um sprachhandelnd Ziele zu erreichen. Wir denken auch in der Sprache. Aber nicht so, dass wir fertige Gedanken zur Welt bringen. Gedanken entwickeln sich entlang der Sprache, wenn wir sie zum Ausdruck bringen. So haben wir durch die Sprache an einer kulturellen Gedanken-, Erlebnis- und Erfahrungswelt teil, die uns miteinander verbindet und aus der wir handeln.»

Prof. Dr. Joachim Hoefele, ehem. Leiter Forschungs- und Arbeitsbereich Deutsch als Fremd-/Zweitsprache

Im Forschungs- und Arbeitsbereich Deutsch als Fremd-/Zweitsprache befassen wir uns mit Fragen zur Förderung sprachlich-kommunikativer und sozio-kultureller Kompetenzen, die im Kontext zunehmender Mobilität und Migration sowohl an Bedeutung für den einzelnen Menschen als auch für die Gesellschaft gewinnen.

Wir möchten es Menschen ermöglichen, in vielfältiger Weise am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben und selbstverantwortlich zu handeln. Kenntnisse der Landessprache tragen unter anderem dazu bei, die individuellen Handlungsmöglichkeiten im privaten, öffentlichen und beruflichen Bereich zu erweitern; sie eröffnen ausserdem Zugang zu Bildung und Weiterbildung. Dafür ist Forschung auf dem Gebiet der Fremd- und Zweitsprachendidaktik von grosser Bedeutung. Theorien der angewandten Linguistik werden von uns aufgegriffen, Ergebnisse empirischer Forschung erarbeitet und für die Entwicklung und Evaluation neuer, differenzierter Konzepte der Sprachförderung genutzt.

Forschung

Die Schwerpunkte der Forschung liegen in der Entwicklung und Evaluation zweitsprachendidaktischer Konzepte zur Förderung der Literalität in der Erwachsenen-/Berufsbildung. Damit verbunden sind die Entwicklung und Erforschung bedarfsspezifischer Konzepte in DaF/DaZ, die der Auseinandersetzung mit integrations- und gesellschaftsrelevanten Inhalten wie Gesundheit, Umwelt usw. dienen. Ein weiterer Schwerpunkt besteht in der Erforschung und Konzipierung einer interkulturell sensiblen, einfachen (Behörden-)Sprache für Migrantinnen und Migranten.

Publikationen

Unsere Forschungsresultate veröffentlichen wir in wissenschaftlichen Publikationen und Präsentationen, die Sie in unserer Publikationsliste finden.

Lehre

Im Sinne einer forschungsgeleiteten Lehre fliessen die Ergebnisse des Forschungs- und Arbeitsbereichs DaF/DaZ in den Sprach- und Kommunikationsunterricht an anderen Departementen wie auch in den Bachelorstudiengang Angewandte Sprachen ein. Darüber hinaus besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem DaF-Zentrum des LCC.

Schwerpunkte bilden dabei folgende Veranstaltungen:

  • Sprachkompetenz Deutsch für Incoming Students (Bachelor Angewandte Sprachen)
  • Sprachdidaktik: Einführung in Deutsch als Fremdsprache (Bachelor Angewandte Sprachen)
  • Schreibkurs für Fortgeschrittene DaF/Daz (DaF-Zentrum)
  • Sprachkompetenzen Fremdsprache l für fremdsprachige Studierende (Bachelor Angewandte Sprachen)
  • Textproduktion l und ll Grundsprache Deutsch (Bachelor Angewandte Sprachen)

Weiterbildung

Der Forschungs- und Arbeitsbereich DaF/DaZ ist für die Konzipierung, Durchführung und Evaluation dieser Weiterbildungslehrgänge und -workshops verantwortlich:

Wir organisieren bereits zum dritten Mal das DaZ-ExpertInnen-Forum Schweiz. Ziel ist es, dem Fach- und Erfahrungsaustausch im Bereich DaZ in der Deutschschweiz einen institutionellen Rahmen zu geben. Das nächste Forum vom 17. März 2017 widmet sich dem Thema «Jenseits der Gegensätze: der DaZ Unterricht in der postmethodischen Ära».

Alle Infos zum DaZ-ExpertInnen-Forum

Dienstleistung

Der Forschungs- und Arbeitsbereich DaF/DaZ arbeitet mit diversen Behörden und Institutionen zusammen und stellt ihnen seine Expertise zur Verfügung:

  • Schweizerischer Verband für Erwachsenenbildung SVEB: Projekt Aus- und Weiterbildung von Sprachkursleitenden im Integrationsbereich
  • Geschäftsstelle fide: Teilnahme am fide-ExpertInnenpool
  • Schweizerischer Verband für Erwachsenenbildung SVEB: Projekt Nationales Rahmenkonzept für die Aus- und Weiterbildung von Kursleitenden im Bereich Grundkompetenzen
  • Eidgenössisches Hochschulinstitut für Berufsbildung EHB: Weiterbildung für ABU-Lehrpersonen
  • diverse Berufsfachschulen: Weiterbildungen für ABU-Lehrpersonen
  • städtische und kantonale Integrationsstellen: Expertise zu Submissionsverfahren.

Team