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Werkstückhalle

Beton, Kunststein und Hybridkonstruktionen in der Anwendung

Die Dauerausstellung Werkstückhalle zeigt spezielle Anwendungen von Beton, Kunststein und hybriden Betonkonstruktionen anhand von Mockups, Handmustern und Rohstoffen.

Auf einen Blick

Beschreibung

Ausgangslage

Das Institut Konstruktives Entwerfen (IKE) setzt sich für ein generalistisches Berufsbild von Architekten und Bauingenieuren ein und bearbeitet unter dem Titel «Baukunst heute» verschiedene thematische Schwerpunkte und Forschungsfragen, die den wesentlichen Herausforderungen unserer Zeit begegnen. Im Bereich Beton und Kunststein blickt das Institut auf eine mehr als 15-jährige Forschungsaktivität zurück und will diese im Austausch mit der Lehre auch in Zukunft festigen und ausbauen. Unter der Leitung von Astrid Staufer verschreibt sich das IKE seit 2015 vor allem auch der Suche nach komponierten Betonhybriden, die den komplexen Anforderungen an das heutige Bauen auf intelligente Weise Rechnung tragen können. Das IKE ist seit 2012 Mitglied des interdisziplinären Netzwerks Material-Archiv, das mittlerweile aus schweizweit 9 Mitgliedern der Bereiche Kunst, Design und Architektur besteht. Jede Institution besitzt eine eigene Materialsammlung mit thematischem Schwerpunkt. Die gemeinsame Onlinedatenbank vermittelt frei zugänglich Grundlagen und Beispiele zu vielfältigen Material-Anwendungen. Sonderausstellungen, Workshops und Fachvorträge bieten inspirierende Einblicke in die Welt des Materials und ergänzen die Wissensvermittlung. Die Materialsammlung des Departements A zeigt die gebräuchlichsten Baustoffe, Halbfabrikate sowie Fundstücke aus der Praxis, um Materialwissen auch haptisch greifbar in der Lehre einbinden zu können. Die Mustersammlung Werkstückhalle ergänzt die bestehende Sammlung und vertieft ihren Schwerpunkt der zementgebundenen Werkstoffe.


Zielsetzung

Mit dem Forschungsprojekt werden Prototypen zu Materialentwicklungen, Fügeprinzipien und spezielle Anwendungen von Beton, Kunststein und Hybridkonstruktionen aus der Praxis gesammelt und in Form einer Dauerausstellung den Studierenden und einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Diese Prototypen werden im Bauprozess einzelner Gebäude hergestellt, um Abmessungen, Fügungen, aber auch neue Anwendungen und deren technische Umsetzung zu testen. Sie sind ein sehr wichtiges Element im Bauprozess, da sie eindeutig sind und keine Interpretation mehr zulassen. Oft führen Sie zu neuen Erkenntnissen, die wir mit der Ausstellung festhalten und weitergeben. Der Herstellungsprozess der einzelnen Muster wird dabei mittels Bildserien und Filme in der Ausstellung dokumentiert. Begleitet durch Fachveranstaltungen und -gespräche soll die Dauerausstellung die forschende Experimentierfreude von angehenden und praktizierenden Architekten und Bauingenieuren wecken. Die Veranstaltungen vernetzen Lehre, Forschung, Industrie und Praxis, fördern den Dialog und tragen dazu bei, Wissen über Material, Konstruktion und innovative Verfahren zu teilen.