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Schutz von Apfelwälderökosystemen in Zentralasien vor dem bakteriellen Pathogen Erwinia amylovora (Feuerbrand)

Blühende Malus niedzwetzkyana, eine gefährdete in Zentralasien einheimische Apfelspezies (Foto: J. Samanchina, Fauna & Flora International)

Auf einen Blick

Beschreibung

Feuerbrand ist eine schwerwiegende bakterielle Krankheit von Apfel- und Birnbäumen, die innerhalb kürzester Zeit eine Anlage zerstören kann. In den letzten Jahren hat die Krankheit Zentralasien erreicht, wo Kernobstbäume die dominante Spezies in Mittelgebirgswäldern darstellen und somit die Grundlage ganzer Ökosysteme bilden. Feuerbrand stellt daher nicht nur für die vorhandene genetische Diversität der einheimischen Apfelbäume eine Gefahr dar (Zentralasien ist der Ursprungsort aller domestizierten Apfelspezies), sondern bedroht auch die davon abhängigen pflanzlichen und tierischen Arten sowie die lokalen bäuerlichen Wirtschaften. Ziel dieses R4D-Projektes ist, die Auswirkungen von Feuerbrand auf Wälder in Zentralasien zu verstehen und ihnen entgegenzuwirken, indem wir feldtaugliche diagnostische Prozeduren entwickeln, das Verbreitungsmuster der Krankheit im Wald untersuchen und angepasste Pflanzenschutzmassnahmen und Konservierungsstrategien fördern. Das Projekt läuft über vier Jahre in Zusammenarbeit zwischen der Forschungsgruppe Umweltgenomik und Systembiologie des IUNR an der ZHAW, der Kyrgyz-Turkish Manas University von Bishkek (Kyrgyzstan) und der Tethys Scientific Society in Almaty (Kasachstan).

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