Internationales Blended Intensive Programme gestartet: Studierende entwickeln regenerative Ansätze für Real Estate und Facility Management
Wie kann die Immobilien- und FM-Branche so weiterentwickelt werden, dass Gebäude und Services nicht nur weniger Schaden anrichten, sondern aktiv positive Wirkungen für Umwelt und Gesellschaft erzeugen? Mit dieser Frage beschäftigen sich derzeit 46 Studierende aus fünf Ländern im ersten Blended Intensive Programme (BIP) zum Thema Regenerative Real Estate und Facility Management.
Programmstart in Den Haag
Zum Auftakt des Programms kamen Studierende und Lehrpersonen aus Litauen, Irland, Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz für eine gemeinsame Präsenzwoche in Den Haag zusammen. Die Woche bot einen praxisnahen Einstieg in ein Themenfeld, das in der Immobilien- und FM-Branche stark an Bedeutung gewinnt.
Ein Highlight war der Besuch des World Workplace Europe, wo die Studierenden mit internationalen Fachpersonen ins Gespräch kamen, Einblicke in aktuelle Entwicklungen erhielten und erste Ideen zum regenerativen Ansatz diskutierten.
Was bedeutet «regenerativ»?
Während Konzepte wie Cradle to Cradle, Netto-Null, Zirkularität oder Sustainability längst breit disku-tiert werden, geht ein regenerativer Ansatz einen entscheidenden Schritt weiter: Er fragt danach, wie Immobilien, Dienstleistungen und Systeme so gestaltet werden können, dass sie aktiv positive Beiträge leisten – sei es ökologisch, sozial oder ökonomisch.
Dieser Perspektivenwechsel eröffnet neue Denkansätze für die Gestaltung der gebauten Umwelt und das Facility Management der Zukunft.
ZHAW-Studierende engagiert dabei
Von der ZHAW nahmen 15 Studierende aus vier Studiengängen an der Präsenzwoche teil:
- BSc Facility Management (9 Studierende)
- BSc Food Systems (3 Studierende)
- MSc PREFS (2 Studierende)
- MSc REFM (1 Studierender)
Organisiert und begleitet wurde das Programm vom Team des Instituts für Facility Management: Anja Fuchs, Ilona Klama sowie Thorsten Merkle, Leiter der Kompetenzgruppe Hospitality & Service Management.
Ein besonderer Dank geht an die Inholland sowie an Anja in’TVelt und Marianne Wenneke für die her-vorragende Organisation und Betreuung vor Ort.
Start der Online-Phase: internationale Gruppenarbeit
Nach der Präsenzwoche beginnt nun die zehntägige Onlinephase. Die Studierenden arbeiten in neun internationalen Gruppen und vertiefen sich in:
- System Mapping
- Stakeholderanalysen
- Bewertung von Chancen, Potenzialen und Entwicklungsrichtungen
Ziel ist es, konkrete Ansätze zu identifizieren, wie sich die Real-Estate- und FM-Branche in Richtung eines regenerativen Verständnisses weiterentwickeln kann.
Ein wichtiger Schritt für die Zukunft des FM
Mit dem BIP setzt das IFM Immobilien- und Facility Management einen starken Impuls, um die Zukunft der Branche aktiv mitzugestalten. Das Programm bietet Raum, neue Perspektiven einzunehmen, kreative Lösungswege zu entwickeln und gemeinsam Rahmenkonzepte für ein regeneratives Real Estate und Facility Management zu erarbeiten.
Wir sind gespannt auf die Erkenntnisse der internationalen Studierendengruppen und darauf, wie sie die Zukunft der Branche mitgestalten.