Service Camp 2026: Lernen als gemeinsamer Prozess – High Tech und High Touch erleben
Im Service Camp 2026 erlebten rund 50 Studierende des 4. Semesters BSc FM zwei Wochen lang, wie praxisnahes Arbeiten, Teamprozesse und innovative Methoden miteinander verschmelzen. Im Auftrag von Roche Site Experience entwickelten sie digitale Lösungen für einen komplexen Site Experience Hub – und lernten dabei gleichzeitig, wie fachliches und persönliches Wachstum Hand in Hand gehen.
Am Anfang standen Unsicherheit, viele Fragen und ein Problem ohne klare Lösung. Genau in diesem Spannungsfeld startete das Service Camp 2026.
Die Aufgabe war herausfordernd und komplex: ein Wicked Problem – die Entwicklung eines Site Ex-perience Hub für 18’000 Mitarbeitende und mehrere Service Provider am Roche Campus Basel und Kaiseraugst.
Was das Camp besonders machte, war der Ansatz, Lernen als gemeinsames Erlebnis zu gestalten. Nicht nur das Endprodukt zählte, sondern der gesamte Prozess. Theorie und Praxis wurden eng ver-zahnt, Ko-Kreation, gemeinsames Arbeiten, Experimentieren und konstruktives Feedback standen im Zentrum. Durch die Kombination von High Tech und High Touch lernten die Teilnehmenden, Stake-holder-Perspektiven praktisch einzubeziehen, Probleme strukturiert anzugehen und gleichzeitig kreativ zu arbeiten.
Der didaktische Aufbau bot Orientierung, ohne Lösungen vorzugeben:
- Wicked Problem als Ausgangspunkt aus der Praxis von Roche
- Framework aus dem Design Thinking zur Strukturierung des Arbeitsprozesses
- Drei Coaches als kontinuierliche Lernbegleitung: Mirjam Pfenninger, Anja Fuchs und Christian Coenen
- KI Coaches als zusätzliche Perspektiven und Sparringpartner
In diesem Rahmen wurde viel ausprobiert, diskutiert, verworfen und neu gedacht. Fachliches Lernen im Innovationsmanagement im Facility Management ging Hand in Hand mit der Entwicklung von Future Skills: Teamarbeit, Kreativität, Co-Kreation, konstruktive Feedbackkultur und die Fähigkeit, Spannun-gen im Prozess zu begleiten.
Ein Moment steht besonders sinnbildlich für das Camp: Zu Beginn konnte nur eine Person programmieren. Am Ende hatten alle Teams digitale Prototypen gebaut. Dieser Fortschritt zeigt, wie stark fachliches und persönliches Wachstum in einem erfahrungsorientierten Lernraum sein kann.
Für die Coaches war es eine grosse Freude, die Entwicklung mitzuerleben. Das Service Camp 2026 macht deutlich, wie Lernen in der Praxis, kombiniert mit innovativen Methoden und unterstützender Technologie, Studierende befähigt, aktiv an der Gestaltung einer zukunftsfähigen Gesellschaft mitzu-wirken.
Ein grosser Dank geht an die Coaches Mirjam Pfenninger, Anja Fuchs und Christian Coenen sowie an das Roche Site Experience Team für Vertrauen, Offenheit und den herausfordernden Auftrag. Und an alle Studierenden für ihr grosses Engagement – die Ergebnisse sprechen für sich.