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Soziale Arbeit

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CAS Forensisches Bedrohungsmanagement

Die Teilnehmenden werden mit praktischen Übungen und Theorie dazu befähigt, typische Hoch-Risiko-Konstellationen zu erkennen. Sie lernen und üben Methoden, um den Interventionsbedarf bei Bedrohungssituationen zu beurteilen und entsprechend zu handeln. Der CAS richtet sich an Fachpersonen, die beruflich mit Bedrohungen konfrontiert sind.


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Auf einen Blick

Abschluss:

Certificate of Advanced Studies in Forensisches Bedrohungsmanagement (15 ECTS)

Start:

01.03.2028

Dauer:

März 2028 - Oktober 2028, 16 Unterrichtstage (128 Kontaktstunden)

Kosten:

CHF 7'300.00

Durchführungsort: 

ZHAW, Campus Toni-Areal, Pfingstweidstrasse 96, 8005 Zürich  (Auf Google Maps anzeigen)

Unterrichtssprache:

Deutsch

Unterrichtszeiten: 

08.45 bis 16.45 Uhr

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«Interdisziplinäre Zusammenarbeit ist bei bedrohlichen Personen und Situationen essenziell.»

Catherine Graber, Studienleiterin

Ziele und Inhalt

Zielpublikum

Der CAS richtet sich an Mitarbeitende und Verantwortliche aus Organisationen verschiedener Bereiche der Sozialen Arbeit, die mit Bedrohung konfrontiert sind. Dazu gehören beispielsweise kantonale Einrichtungen (Gemeindeämter, Gerichte etc.), Sozialdienste, Kliniken, Schulen, Heime, Einrichtungen des Justizvollzugs oder Frauenhäuser, ebenso Mitarbeitende bei der Polizei und den Strafverfolgungsbehörden, Sicherheitsverantwortliche in Unternehmen, Anwältinnen und Anwälte sowie medizinisches und psychologisches Personal.

Ziele

  • Die Absolvent:innen der Weiterbildung erkennen typische Hochrisiko-Konstellationen von Bedrohungen.
  • Sie verfügen über Methodenwissen zur Beurteilung des Interventionsbedarfs bei Bedrohungssituationen und können dieses in der Praxis anwenden.
  • Sie wissen, welches die häufigen Fehler in der Beurteilung bedrohlicher Personen und Konstellationen sind, und kennen Strategien zur Vermeidung der Fehler.
  • Sie erlangen Handlungssicherheit im Umgang mit Bedrohungen und bedrohlichen Personen.

Inhalt

Modul 1: Einführung und Grundlagen (4 ECTS)

  • Bedrohungsmanagement als neues interdisziplinäres Fachgebiet
  • Rechtliche Einordnung
  • Psychopathologie
  • Relevante psychische Störungen

Modul 2: Methoden des Bedrohungsmanagements (4 ECTS)

  • Einführung in das Risk-Assessment
  • Bedrohungsmanagement – von der Einschätzung zur Intervention
  • Einzelfallorientierte forensische Diagnostik

Modul 3: Spezifische Phänomenbereiche (4 ECTS)

  • Psychiatrische Patient:innen
  • Häusliche Gewalt und Stalking
  • Gewalt im Ausbildungs- und Arbeitskontext
  • Ideologisch motivierte Gewalt

Modul 4: Risikokommunikation und Praxisfälle (3 ECTS)

  • Risikokommunikation und Gesprächsführung
  • Fallmanagement und Deeskalation
  • Polizeiliches Bedrohungs- und Risikomanagement
  • Staatsanwaltschaft
  • Jugendanwaltschaft
  • Praxisfälle

Methodik

Inputreferate und Diskussionen vermitteln Grundlagenwissen, das in praktischen Übungen vertieft wird. Fallbeispiele aus dem Alltag der Teilnehmenden und themenbezogene Übungsfälle stärken den Praxisbezug. Erfahrungsaustausch und Kleingruppenarbeiten fördern aktives gegenseitiges Lernen. Ein umfangreiches E-Didaktik-Angebot unterstützt die selbständige Vor- und Nachbereitung des Kontaktunterrichts.

Der CAS ist nach dem Blended-Learning-Ansatz gestaltet. Der Unterricht findet mehrheitlich im Toni-Areal in Zürich statt. Damit bieten wir den bestmöglichen Rahmen für den persönlichen Austausch und das Netzwerken. Ergänzend werden digitale Elemente zur Wissensvermittlung und zur Unterstützung des begleiteten Selbststudiums eingebunden – teilweise auch zeit- und ortsunabhängig. Aus Gründen der Nachhaltigkeit werden die Unterrichtsunterlagen in der Regel nicht ausgedruckt, sondern auf Moodle zugänglich gemacht.

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«Fundiertes Wissen. Umfassende Kompetenzentwicklung. Konsequente Praxisorientierung.»

Pawel Pomes, Studienleiter

Beratung und Kontakt

Veranstalter

Kooperationspartner

  • Justizvollzug und Wiedereingliederung Kanton Zürich
  • Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel

Anmeldung

Zulassungskriterien

Voraussetzungen zur Zulassung zu unseren CAS

Nachweis über die Fähigkeit zu wissenschaftsbasiertem Arbeiten

Für diesen CAS ist von Teilnehmenden ohne Hochschulabschluss ein Nachweis über die Fähigkeit zu wissenschaftsbasiertem Arbeiten erforderlich. Dieser kann durch eine Kursbestätigung im Bereich wissenschaftlichem Arbeiten oder durch einen wissenschaftlichen Bericht erbracht werden. Liegt ein solcher Nachweis nicht vor, muss der WBK Wissenschaftliches Arbeiten bis zum Abschluss des CAS absolviert werden. Dieser WBK findet online statt, hat einen Umfang von rund 30 Stunden und ist nicht in den CAS-Kosten enthalten; weitere Details finden Sie hier: WBK Wissenschaftliches Arbeiten.

Anmeldeinformationen

Es gelten die ZHAW-weiten Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Das Departement Soziale Arbeit erhebt bei einer Abmeldung mehr als 60 Tage vor Start der Weiterbildung eine Bearbeitungsgebühr: 

  • CHF 150.- für Weiterbildungskurse (WBK) und Microcredentials
  • CHF 250.- für CAS, DAS und MAS

Bei einer Abmeldung weniger als 60 Tage vor Start der Weiterbildung gelten die AGB.

Die nächste Durchführung dieses CAS startet im März 2028. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung werden ca. im Dezember 2026 auf dieser Seite aufgeschaltet.

Startdaten und Anmeldung

Start Anmeldeschluss Anmeldelink
01.03.2028