Eingabe löschen

Kopfbereich

Schnellnavigation

Hauptnavigation

CAS Arbeiten mit psychisch kranken Kindern und Jugendlichen

Info­veran­staltungen

Professionelle Unterstützung bieten.
Belastende familiäre Lebensumstände, traumatisierende Erfahrungen wie Gewalt oder Flucht sowie eine genetische Vulnerabilität können dazu führen, dass Kinder und Jugendliche psychisch beeinträchtigt werden und ihre Entwicklungsaufgaben nicht mehr altersgemäss bewältigen können. Sie brauchen dann oft ein hohes Mass an professioneller Unterstützung und müssen manchmal auch stationär betreut oder behandelt werden. Die Gestaltung eines adäquaten pädagogischen Settings im interdisziplinären Kontext sowie die Zusammenarbeit mit den betroffenen Heranwachsenden und deren Eltern stellen Fachpersonen vor grosse Herausforderungen.

Fachlich versierte Dozierende mit viel Praxiserfahrung.
Für eine professionelle Unterstützung von psychisch belasteten Kindern und Jugendlichen braucht es Wissen zu psychischen Störungsbildern sowie Konzepte für die Zusammenarbeit mit Eltern und Fachpersonen anderer Disziplinen. Der CAS legt den Fokus auf eine lösungs- und ressourcenorientierte Haltung, das transdisziplinäre Fallverstehen und den gelingenden (sozial)pädagogischen Umgang. Die Dozierenden verfügen über theoretisch fundiertes Wissen und eine breite Praxiserfahrung. Sie unterstützen die Teilnehmenden in der Anwendung und Reflexion der vermittelten Inhalte sowie im Austausch untereinander.

Herausforderungen gemeinsam meistern.
Der CAS richtet sich an Fachpersonen in stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, der Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie des Bildungswesens. Sie lernen, psychisch kranke Kinder und Jugendliche sowie deren Eltern wirkungsvoll im pädagogischen Alltag zu unterstützen. Zudem wird der reflektierte Umgang mit den eigenen Möglichkeiten und Grenzen sowie die Auseinandersetzung mit professionellen Haltungen gefördert, damit die Teilnehmenden die fachlichen Herausforderungen langfristig gut meistern können.

Auf einen Blick

Abschluss: Certificate of Advanced Studies in Arbeiten mit psychisch kranken Kindern und Jugendlichen (15 ECTS)

Start: 29.08.2022

Dauer: 29.08.2022 bis 03.04.2023, 21 Unterrichtstage (168 Kontaktstunden)

Kosten: CHF 6'900.00

Durchführungsort: 

ZHAW Soziale Arbeit, Hochschulcampus Toni-Areal, Pfingstweidstrasse 96, 8005 Zürich und Campus Zentrum, Lagerstrasse 41, 8004 Zürich

Blended Learning: Der CAS ist nach dem Blended-Learning-Ansatz gestaltet. Der Unterricht findet mehrheitlich vor Ort in Zürich statt. Damit bieten wir den bestmöglichen Rahmen für den persönlichen Austausch, das Netzwerken und für gruppendynamische Prozesse. Ergänzend werden digitale Elemente zur Wissensvermittlung und zur Unterstützung des begleiteten Selbststudiums eingebunden – teilweise auch zeit- und ortsunabhängig.

Unterrichtssprache: Deutsch

Unterrichtszeiten/-unterlagen: 

Unterrichtszeiten sind von 08.45 bis 16.45 Uhr. Aus Gründen der Nachhaltigkeit werden die Unterrichtsunterlagen in der Regel nicht ausgedruckt, sondern auf der E-Learning-Plattform Moodle zugänglich gemacht.

«Kinder und Jugendliche mit psychischen Störungen brauchen ein stabilisierendes Umfeld und tragfähige Beziehungen.»

Mariano Desole, Studienleiter

Ziele und Inhalt

Zielpublikum

Angesprochen sind Fachleute der Sozialen Arbeit sowie des Gesundheits- und Bildungswesens, die in folgenden Bereichen tätig sind:

  • Stationäre und teilstationäre kinder- und jugendpsychiatrische Einrichtungen
  • Stationäre und teilstationäre sozialpädagogische Einrichtungen
  • Andere Handlungsfelder, in denen psychisch belastete Kinder und Jugendliche oder deren Bezugspersonen betreut, begleitet, beraten oder unterrichtet werden.

Zugelassen sind ferner Fachpersonen der Sozialen Arbeit, des Gesundheits- und Bildungswesens oder verwandter Disziplinen, die sich für eine Arbeit mit psychisch kranken Kindern und Jugendlichen qualifizieren möchten.

Ziele

  • Die Teilnehmenden kennen wichtige Störungsbilder und Entwicklungsproblematiken von Kindern und Jugendlichen und können deren Symptome und psychopathologischen Phänomene benennen sowie deren Bedeutung für den Alltag erkennen.
  • Sie kennen Vorgehensweisen und Instrumente einer psychosozialen Diagnostik und können diese einer psychiatrischen Diagnostik und Terminologie gegenüberstellen.
  • Sie haben Themen der interdisziplinären Zusammenarbeit reflektiert und kennen relevante Vorgehensweisen, die sie in ihrer Praxis umsetzen können.
  • Sie kennen wichtige Haltungen, Ansätze und Methoden der Zusammenarbeit mit Eltern und haben deren Umsetzungsmöglichkeiten in ihrer Praxis reflektiert.
  • Sie haben sich mit professionellen Haltungen auseinandergesetzt und deren Anwendung in ihrer Praxis analysiert.
  • Sie kennen wichtige Aspekte der Gestaltung von pädagogischen Settings sowie im Umgang mit herausfordernden Situationen und können sie in ihrer Praxis umsetzen.
  • Sie haben einen Fall aus ihrer Praxis im Sinne eines Fallverstehens analysiert, können daraus relevante Interventionen ableiten und deren Umsetzung planen.
  • Sie haben sich mit den eigenen professionellen Möglichkeiten, Grenzen und Haltungen auseinandergesetzt und kennen Strategien der Selbstfürsorge.

Inhalt

Modul 1: Psychische Störungen im Kindes- und Jugendalter (5 ECTS)

  • Einführung ins Thema psychische Störungen im Kindes- und Jugendalter
  • Einführung in die Kinder- und Jugendpsychiatrie
  • Psychiatrische Diagnostik und Entstehungsmodelle psychischer Störungen
  • Autismus-Spektrum-Störung, Asperger-Syndrom und Interventionen im Alltag / ADHS
  • Bindungsstörungen und posttraumatische Belastungsstörungen bzw. Traumafolgestörungen
  • Angst- und Zwangsstörungen / Depression, Suizidalität und Selbstverletzungen
  • Verhaltenssüchte und stoffgebundene Abhängigkeiten bei Kindern und Jugendlichen
  • Psychotische Störungen / Persönlichkeitsentwicklungsstörungen
  • Störungen des Sozialverhaltens / Essstörungen

Modul 2: Diagnostik, Fallverstehen und Zusammenarbeit (5 ECTS)

  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit
  • Fallverstehen als professionelle Haltung
  • Interaktions- und Beziehungsgestaltung
  • Mentalisieren mit Eltern
  • Zusammenarbeit mit Eltern und Bezugspersonen
  • Fallanalysen

Modul 3: (Sozial)pädagogischer Umgang (5 ECTS)

  • Selbstreflexion
  • Milieu- und Settinggestaltung
  • Lösungs- und ressourcenorientiertes Handeln
  • Psychohygiene und Selbstfürsorge
  • Umgang mit aggressiv dissozialem Verhalten
  • Beziehungsgestaltung im Zwangskontext
  • Präsentation der Abschlussarbeiten
«Kinder, Jugendliche und ihre Bezugssysteme profitieren, wenn sich die Fachleute um eine gute interdisziplinäre Kooperation bemühen.»

Ukaegbu Okere, Studienleiter

Beratung und Kontakt

Veranstalter

Infoveranstaltungen

Anmeldung

Startdaten und Anmeldung

Start Anmeldeschluss Anmeldelink
29.08.2022 17.06.2022 Anmeldung

Downloads und Broschüre

Downloads

Broschüre