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«sozial»: Gegen Missstände in Pflegeheimen

Der Übertritt in eine stationäre Alterseinrichtung ist ein einschneidender Moment für Betroffene und ihre Angehörigen. Eine Studie der ZHAW Soziale Arbeit zeigt, wann es dabei zu Konflikten kommt – und wie man diese vermeiden könnte.

Das Leben im Heim macht älteren Menschen nicht immer Spass. (Bild: Getty Images)

Sei es eine degenerative Krankheit wie Demenz oder ein Unfall: Zahlreiche Menschen verlieren im hohen Alter ihre Unabhängigkeit. Benötigen sie eine stationäre Pflege, ist auf einmal die vertraute Umgebung weg, und sie müssen sich einem vorgegebenen Tagesablauf unterordnen. Das führt oft zu Auseinandersetzungen zwischen den alten Menschen, ihren Angehörigen und den Pflegefachkräften. Die Missstände und Konflikte haben in den letzten Jahren stark zugenommen. Und das Thema wird in den kommenden Jahrzehnten an Relevanz zunehmen, da die Zahl der pflegebedürftigen alten Menschen steigt. Im Magazin «sozial» (PDF 1,2 MB) berichten wir über eine Studie des Instituts für Vielfalt und gesellschaftliche Teilhabe, welche die Spannungsfelder analysiert und Ansätze zur Verbesserung aufzeigt.

Milder als die Mehrheit

Religiöse Studierende der Sozialen Arbeit sind eher strafhart eingestellt, ebenso politisch konservative. (Bild: Camilo Jimenez / Unsplash)

In einem weiteren Beitrag der neuen Ausgabe geht es um die Einstellung von zukünftigen Sozialarbeitenden zum Strafen. Ein Grossteil der Schweizer Bevölkerung befürwortet harte und scharfe Sanktionen, wenn ein schweres Verbrechen geschieht. Das mag erstaunen, denn die meisten Menschen kommen selten in direkten Kontakt mit Straftätern – Sozialarbeitende hingegen schon. In ihrer täglichen Arbeit sind manche von ihnen sogar selbst sanktionierend tätig, im Gefängnis oder in der Schule bis zur offenen Jugendarbeit. Welche Strafen halten sie wann für angemessen?

Darüber gibt es kaum wissenschaftliche Befunde. Um mehr über ihre Einstellungen zu erfahren, werden seit dem Frühlingssemester 2018 Studierende der Sozialen Arbeit an der ZHAW befragt. In der aktuellen Ausgabe des Magazins «sozial» lesen Sie die Ergebnisse.

Wirkung von Sozialer Arbeit interpretieren

In einem weiteren Beitrag der neuen Ausgabe geht es darum, wie sich die Wirkung von Sozialer Arbeit interpretieren lässt. Das ist eine zentrale Frage für soziale Organisationen. Denn diese müssen transparent ihren Nutzen für die Gesellschaft demonstrieren, um Geldgeber zu überzeugen – in wirtschaftlichen Krisenzeiten erst recht. Das Institut für Sozialmanagement untersucht in einem vom Schweizer Nationalfonds (SNF) unterstützen Projekt, wie Einrichtungen im Sozialbereich der Deutschschweiz ihre Wirkung interpretieren. Die Teilnahme ist kollaborativ und bietet damit eine kostenlose Beratung.

Diese und weitere aktuelle Berichte beleuchtet das Magazin «sozial». Es erscheint zweimal jährlich sowohl in gedruckter Form wie auch online.