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Master Research Unit Ecological Engineering im MSc Umwelt und Natürliche Ressourcen

Faszinieren Sie komplexe ökologische Fragestellungen? Interessiert Sie das Zusammenspiel von Technik und Ökologie? Im Schwerpunkt Ecological Engineering eignen Sie sich das Wissen an, ganzheitliche Lösungen zu entwickeln.

Ecological Engineering verbindet die Ingenieurwissenschaften mit Ökologie und ganzheitlichem Denken. Als Werkzeuge werden natürliche Stoffe, Prozesse und Organismen sowie ökologische Prinzipien eingesetzt und in technischen Systemen betrieben. Die Vision ist, dass die Entwicklungsziele für eine nachhaltige Gesellschaft nicht ausschliesslich mit technischen Mitteln erreicht werden können, sondern Ökologie, Technik und sozioökonomische Faktoren geschickt kombiniert werden müssen.

Kompetenzen

Als Master of Science ZFH in Environment and Natural Resources mit Schwerpunkt  Ecological Engineering ...

«Die Strombranche steht durch die bevorstehende Dekarbonisierung des Energiesystems vor grossen Herausforderungen. Dazu benötigen wir Spezialisten mit fundierten technischen und ökologischen Kenntnissen, wie sie im Masterstudiengang Umwelt und natürliche Ressourcen vermittelt werden.»

Thomas Hiltbrunner, Geschäftsführer EW Lachen

Master Thesis

Im Rahmen der Master Thesis entwickeln Sie eigene Ideen und Konzepte zur Lösung wissenschaftlicher Herausforderungen. Das befähigt Sie, in Ihrer späteren beruflichen Tätigkeit komplexe Fragestellungen selbständig anzupacken. Sie können wissenschaftliche Methoden anwenden und weiterentwickeln, auch in neuen oder fachübergreifenden Kontexten.

Ihre Master Thesis erarbeiten Sie innerhalb der von Ihnen gewählten Forschungsgruppe. Die Inhalte der Arbeiten können Ihren Interessen und dem aktuellen Projektstand angepasst werden. Untenstehende Auswahl in Deutsch und Englisch geben Einblicke in mögliche Arbeiten der Forschungsgruppen.

Forschungsgruppen am Institut für Umwelt und Natürliche Ressourcen

Die Hälfte Ihrer Studienzeit verbringen Sie in der von Ihnen gewählten Forschungsgruppe. Das ermöglicht eine individuelle Spezialisierung und gibt Ihnen vertiefte Einblicke in die Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Bereits während dem Studium bauen Sie ein berufliches Netzwerk zu unseren Partnern aus Wirtschaft und Forschung auf. In der gewählten Forschungsgruppe absolvieren Sie Ihr Master Studio (Project Work 1 und 2 sowie Master Thesis).

«Wir erforschen, entwickeln und verbessern Produktionssysteme im wässrigen Milieu, sowohl für Fische als auch für Algen. Wir begleiten Fischproduzenten mit unserem Knowhow, testen neue Futterrezepturen, verbessern Haltungsbedingungen, entwickeln Lösungen für die anfallenden Nebenprodukte und produzieren ressourcenschonend Rohstoffe. Wir arbeiten mit unseren eigenen Anlagen im Grossmassstab, verwenden neueste Mess- und Analysetechnologien und stossen Innovationen an, die für Mensch, Tier und Umwelt spürbare Verbesserungen bringen.» Dominik Refardt, Forschungsgruppenleiter

 

Themenbereiche:

  • Betrieb von Aquakultur-Anlagen einschliesslich des Abfallmanagements
  • Ernährung, Gesundheit und Wohlbefinden von Fischen
  • Nachhaltige Kultivierung von Mikroalgen (Abwasserreinigung und Produktion hochwertiger Inhaltsstoffe)

«Mit dem Fokus auf erneuerbare Energien und Energieeffizienz konzipieren, simulieren und optimieren wir Energiesysteme nach verschiedenen Kriterien. Dabei berücksichtigen wir nicht nur technische, sondern auch ökologische, wirtschaftliche und soziale Aspekte. In interdisziplinären Projekten befassen wir uns zudem mit der Akzeptanz von erneuerbaren Energien und Energie sparen.» Jürg Rohrer, Forschungsgruppenleiter

 

Themenbereiche:

  • Strom- und Wärmeproduktion mit Solarenergie, insbesondere in den Wintermonaten
  • Integrierte Gebäude-Energiesysteme
  • Sektorenkopplung (Strom, Elektromobilität, Wärme, Kälte, Speicher, synthetische Treibstoffe)

«Um eine nachhaltige Entwicklung erreichen zu können, reichen ökologische und technische Lösungen alleine nicht aus. Unsere Forschungsgruppe untersucht, welche Hindernisse und Treiber das Handeln der Menschen beeinflussen und wie die Menschen für ein nachhaltiges Handeln gewonnen werden können. Dabei kombinieren wir Techniken der Verhaltenspsychologie, der Bildung, Kommunikation und der Kunst.» Urs Müller, Forschungsgruppenleiter

 

Themenbereiche:

  • Methoden und Techniken der Verhaltensänderung
  • Wirkungsorientierte Kommunikation, Storytelling
  • Umweltbildung und Bildung für Nachhaltige Entwicklung

«Wir beurteilen die ökologische Nachhaltigkeit von Energiesystemen, Technologien und industriellen Prozessen. Hierfür setzten wir gezielt die Methode der Ökobilanzierung (Life Cycle Assessment) ein, die den ganzen Lebenszyklus betrachtet. Unser Engagement in Forschung und Bildung trägt dazu bei, die Methode der Ökobilanzierung weiterzuentwickeln und Life Cycle Thinking als Grundlage für ökologische Entscheide in Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zu integrieren.» Matthias Stucki, Forschungsgruppenleiter

 

Themenbereiche:

  • Ökologische Hotspots in Wertschöpfungsketten und Energiesystemen
  • Ökologischer Fussabdruck von neuen Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien
  • Strategien zur Umweltoptimierung und Steigerung der Ressourceneffizienz

«In zukünftigen «Kreislauf-Städten» werden Wasser, Nährstoffe und Biomasse rezykliert. Aus biologischen und technischen Elementen entwickeln wir die kreislauffähigen Lösungen dafür - nach den Prinzipien des Ecological Engineering. Schadstoffe werden dabei entfernt oder vermieden. Wir erforschen, wie das geht und betreiben dazu mehrere eigene Versuchsanlagen. Lust auf kreative Lösungen, Erfindergeist und Businessnähe sind bei uns sehr gefragt.» Andreas Schönborn, Forschungsgruppenleiter

 

Themenbereiche:

  • Reinigung und Wiederverwendung von Wasser (zB Grau- und Badewasser) in Kreislaufsystemen
  • Biokohle, Nährstoffkreisläufe und «ecological sanitation»
  • Bodenunabhängige Nahrungsmittelproduktion in Kreislaufsystemen

«Wir untersuchen in Zusammenarbeit mit weiteren Forschungsgruppen ökotechnologisch relevante mikrobiologische Prozesse. Dabei stehen die molekularbiologischen Methoden im Mittelpunkt. Die Ergebnisse werden mit Umweltparametern verglichen, um auf biologische Prozesse rückzuschliessen.» Theo Smits, Forschungsgruppenleiter

 

Themenbereiche:

  • Molekulare Ökologie mittels populationsgenetischer Methoden inklusive Metagenomik
  • Identifizierung von (mikrobiellen) Prozessen in Biogas-, Aquakultur- oder Aquaponic-Anlagen
  • Biologische Kontrolle von Pflanzen- und Fischpathogenen in Aquaponic-Anlagen

«Biomasse, Hofdünger, Abfälle und Abwässer sind für uns Wertstoffe. Mit Hilfe mikrobiologischer, chemischer und physikalischer Verfahren lassen sie sich energetisch und stofflich nutzen. Dies bietet uns Möglichkeiten, Nährstoff- und Kohlenstoffkreisläufe zu schliessen, erneuerbare Bioenergie zu produzieren und Wertstoffe für eine höherwertige Nutzung zu extrahieren. In diesen Bereichen bieten wir Raum für kreative Köpfe und anpackende Hände - im Feld, im Labor und am Schreibtisch.» Urs Baier, Fachstellenleiter

 

Themenbereiche:

  • Biomasse und organische Abfälle, Food Waste, Biokunststoffe
  • Bioenergie, spez. Biogas, Biomethan und Methanisierung
  • Abwasser- und Schlammbehandlung
  • Abluft und Abgas

«Das interdisziplinär zusammengesetzte Institut für Nachhaltige Entwicklung (INE) fokussiert auf Fragen rund um die Transformation soziotechnischer Energie- und Transportsysteme. Dazu gehören die Beeinflussung des individuellen Verhaltens, die Identifizierung neuer Geschäftsmodelle sowie die Gestaltung von Smart Cities & Regions.» Armin Eberle, Institutsleiter

 

Themenbereiche:

  • Transformation von Städten und Gemeinden zu Smart Sustainable Cities und Communities
  • Förderung von suffizientem Verhalten in Living Labs mit Unterstützung von digitalen Community-Plattformen
  • Zukunftsentwicklungen und Resilience Engineering in Energie- und Transportsystemen