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CAS Öffentliches Baurecht

Die Steuerung der räumlichen Entwicklung über die verschiedenen Schritte des Raumplanungsprozesses bis zur Bewilligung des konkreten Bauprojekts ist eine komplexe Aufgabe, deren Lösung eine interdisziplinäre Zusammenarbeit und die Kenntnis der rechtlichen Rahmenbedingungen voraussetzt.

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Auf einen Blick

Abschluss:

Certificate of Advanced Studies in Öffentliches Baurecht (12 ECTS)

Start:

01.02.2023

Dauer:

5 Monate / 22 Unterrichtstage, mehr Details zur Durchführung

Kosten:

CHF 7'500.00

Bemerkung zu den Kosten: 

Kurskosten inkl. Unterlagen und Exkursion, exkl. Anfahrt und Verpflegung.

Durchführungsort: 

ZHAW Architektur, Gestaltung und Bauingenieurwesen / Campus Stadt-Mitte, Tössfeldstrasse 11, 8401 Winterthur (Auf Google Maps anzeigen)

Unterrichtssprache:

Deutsch

Ziele und Inhalt

Zielpublikum

Der CAS richtet sich an alle in der Raumentwicklung tätigen Personen, insbesondere an Fachkräfte aus der Verwaltung und der Politik, an Mitarbeitende von Planungs-, Ingenieur-, Architektur- und Landschaftsarchitekturbüros oder auch im Hochschulbereich und an Berufsschulen, die diesen Prozess mitgestalten und sich zusätzliches Wissen im öffentlichen Baurecht aneignen wollen.

Ziele

Die im CAS Öffentliches Baurecht behandelten Themen orientieren sich an aktuellen Fragestellungen, die sich Bauverwaltungsfachkräften in Gemeinden und Kantonen ebenso stellen, wie den sie begleitenden Raumplaner:innen, Ingenieur.innen, Architekt:innen und Landschaftsarchitekt:innen. Das öffentliche Baurecht ist eine komplexe Materie, welche sich längst nicht mehr auf rein baupolizeiliche Vorschriften beschränkt, sondern auch im Baubewilligungsverfahren den Einbezug verschiedener Themenbereiche z.B. aus dem Umwelt-, Energie- oder Natur- und Heimatschutzrecht verlangt. Mit der geforderten und gewünschten Raumentwicklung nach innen stellen sich an alle am Planungsprozess beteiligten Fachkräfte neue Anforderungen. Die Entwicklungen sollen von der öffentlichen Hand mitgesteuert werden und damit sind vermehrt handlungsorientierte Kompetenzen an die Verwaltung gestellt. Der CAS Öffentliches Baurecht will das Wissen und die Kompetenzen der am Entwicklungsprozess Beteiligten stärken und deren Handlungsfähigkeiten fördern.

Der Lehrgang vermittelt eine solide Grundlage im öffentlichen Planungs-, Bau- und Umweltrecht. Die TeilnehmerInnen festigen ihre Kenntnisse in Bezug auf Planungs- und Bewilligungsverfahren. Dieses Wissen erleichtert die fachübergreifende Zusammenarbeit.

Als Teilnehmenden erwerben Sie praxisorientiertes Wissen und Fähigkeiten in folgenden Bereichen:

  • Sie verstehen Planungs- und Bauprozesse im rechtlichen Kontext.
  • Sie kennen relevante planungs-, bau- und umweltrechtliche Gesetzes- und Verordnungsbestimmungen und können sie situationsgerecht anwenden.
  • Sie verfügen über die rechtlichen Kenntnisse, die zur Planung und Projektierung von Bauvorhaben bzw. zur rechtlichen Beurteilung von Bauprojekten erforderlich sind.
  • Sie sind in der Lage, Raumplanungsprozesse in einer Gemeinde einzuleiten, zu planen, zu begleiten und zu steuern.

Inhalt

Der CAS Öffentliches Baurecht besteht aus vier thematischen Blöcken.

Grundlagen des Raumplanungsrechts und Umweltrechts

Block 1 setzt sich mit den Grundlagen des öffentlichen Baurechts auseinander und ordnet diese ins Rechtssystem ein. Das RPG als Rahmengesetz und die darauf gestützte Richtplanung werden thematisiert. Nach einem Überblick über das Umweltrecht werden einzelne Aspekte vertieft behandelt wie der Immissionsschutz und das Abfallrecht. Einen weiteren Schwerpunkt bildet sodann das Natur- und Heimatschutzrecht.

Planungsinstrumente und Planungsverfahren

Block 2 behandelt die formellen Instrumente der Nutzungsplanung und das Verfahren für deren Festsetzung. Beleuchtet werden sodann informelle Instrumente und Verfahren, die zur Erarbeitung von Perspektiven der Ortsentwicklungen eingesetzt werden. Die Sensibilisierung für räumliche Zielbilder und die Entwicklung von Qualitätskriterien stehen im Vordergrund.

Materielles Baurecht

Block 3 vertieft das materielle Baupolizeirecht und erörtert die vielseitigen Anforderungen, die an Bauten und Anlagen gestellt werden. Orientierungsrahmen bildet das PBG, das kantonale Planungs- und Baugesetz von Zürich. Von den Grundanforderungen an Bauten und Anlagen, über die zulässige Grundstücksnutzung bis hin zu technischen Anforderungen und den Anforderungen aus dem Umweltschutzrecht wird aufgezeigt, welche Parameter die Planung eines konkreten Objekts beeinflussen.

Baubewilligungsverfahren, Baukontrolle

Block 4 zeigt die unterschiedlichen Aspekte des Baubewilligungsverfahrens inkl. der Baukontrolle auf. Themen sind die Bewilligungspflicht sowie der Ablauf des Baubewilligungsverfahrens inkl. der Koordinationspflicht. Aufgezeigt werden der Umgang mit Ermessensspielräumen und der Rechtsschutz mit einem Ausblick auf alternative Konfliktlösungsmethoden. Den Abschluss bildet die Präsentation der Zertifikatsarbeiten.

Methodik

Das Ausbildungsprogramm umfasst verschiedene Lernformate wie Inputreferate, vertiefende Diskussionen mit Fachkräften und in der Gruppe, praxisorientierte Fallbeispiele, Präsentationen und Selbststudium (Vor- und Nachbearbeitung) sowie die Zertifikatsarbeit. Diese besteht aus einer vertieften Betrachtung, Analyse und Bewertung einer baurechtlichen Fragestellung, welche einzeln oder in kleinen Gruppen bearbeitet wird.

Mehr Details zur Durchführung

Der CAS umfasst 22 Tage mit 176 Kontaktlektionen. Der Unterricht wird berufsbegleitend durchgeführt und findet normalerweise an einem Tag pro Woche statt. Ein Unterrichtstag besteht aus acht Lektionen (eine Lektion entspricht 50 Minuten). Zusätzlich ist mit 160 Stunden Selbststudium zu rechnen. Im Selbststudium vertiefen die TeilnehmerInnen das Gelernte an Fallstudien und in der Zertifikatsarbeit.

Dauer: 1. Februar bis 12. Juli 2023

Beratung und Kontakt

Veranstalter

Dozierende

Das Team der Dozierenden besteht aus ausgewiesenen Fachpersonen des IUL mit Kompetenzen im praktischen und akademischen Bereich. Die Dozierenden sind Fachpersonen aus den Disziplinen Öffentliches Baurecht, Architektur, Städtebau, Landschaftsarchitektur, Denkmalpflege. Ergänzt wird das Team mit externen Referent:innen und Gästen.

Dozierende und Fachreferent:innen werden im Flyer(PDF 446,8 KB) aufgelistet.

Anmeldung

Zulassungskriterien

Vorausgesetzt wird grundsätzlich ein Hochschulabschluss (Fachhochschule, Uni, ETH). PraktikerInnen aus den Bauverwaltungen und dem Bauwesen ohne höhere Fachausbildung sind zugelassen, wenn die Gleichwertigkeit ihrer Vorbildung aufgrund ihrer beruflichen Erfahrung belegt werden kann. Alle TeilnehmerInnen verfügen über eine zweijährige Berufspraxis im Bau-, Planungs- bzw. Bauverwaltungsbereich. Über die definitive Zulassung entscheidet die Studienleitung.

Anmeldeinformationen

Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs fortlaufend geprüft. Sie erhalten in der Regel innerhalb zwei bis drei Wochen Bescheid, ob Sie aufgenommen wurden.

Der CAS wird definitiv durchgeführt.

Startdaten und Anmeldung

Start Anmeldeschluss Anmeldelink
01.02.2023 laufend Anmeldung

Downloads und Broschüre

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Broschüre