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Haus Albert Frey - Halle 180+

Künftig trägt unser Hallenkomplex – bestehend aus der Halle 180 (Gebäude MA) und den angrenzenden Hallen 189 (Gebäude MC) und 191 (Gebäude MD) – offiziell den Namen des Schweizer Architekten Albert Frey.

Albert Frey

Albert Frey wurde am 18.10.1903 in Zürich geboren. Er studierte am damaligen Technikum Winterthur Architektur und schloss sein Studium 1924 ab. Danach arbeitete er unter anderem für Le Corbusier in Paris und wanderte 1930 in die USA aus, das Land seiner späteren Hauptwirkungsstätte Palm Springs.

Der Stil seiner Bauten wurde später als Desert Modernism bezeichnet. Albert Frey verstarb am 14.11.1998 in Palm Springs. Während seiner Schaffenszeit hat Albert Frey zahlreiche spannende Ideen zur Baukultur beigetragen. Mit seinem Pioniergeist und Tatendrang dient er unserem neuen Hallenkomplex als idealer Namenspatron.

Albert Frey on terrace of Aluminaire house, Syosset, New York, 1931
Albert Frey on terrace of Aluminaire House, Syosset, New York, 1931.
Foto: Unbekannt. © Architecture and Design Collection ADC/Art, Design & Architecture Museum/University of California, Santa Barbara.
Exterior view of completed Aluminaire house, Syosset, New York, circa 1931Exterior view of completed Aluminaire house, Syosset, New York, circa 1931.
Exterior view of completed Aluminaire House, Syosset, New York, circa 1931.
Foto: Albert Frey. © Architecture and Design Collection ADC/Art, Design & Architecture Museum/University of California, Santa Barbara.
Kocher-Samson office building and apartment- side view of building, Palm Springs, Calif., circa 1934-1935.
Kocher-Samson office building and apartment, side view of building, Palm Springs, California, circa 1934/1935.
Foto: Stephen Willard. © Architecture and Design Collection ADC/Art, Design & Architecture Museum/University of California, Santa Barbara.
Albert Frey arriving in the United States by boat, with Statue of Liberty in the background, 1930.
Albert Frey arriving in the United States by boat, with Statue of Liberty in the background, 1930.
Foto: Unbekannt. © Architecture and Design Collection ADC/Art, Design & Architecture Museum/University of California, Santa Barbara.
Group portrait of Le Corbusier, Albert Frey, Charlotte Perriand, and others, circa 1928.
Group portrait of Le Corbusier, Albert Frey, Charlotte Perriand and others, circa 1928.
Foto: Unbekannt. © Architecture and Design Collection ADC/Art, Design & Architecture Museum/University of California, Santa Barbara.
Albert Frey and Culver Nichols at the Tramway Gas Station, Palm Springs, Calif., after 1965.
Albert Frey and Culver Nichols at the Tramway Gas Station, Palm Springs, California, after 1965.
Foto: Anderson Photography. © Architecture and Design Collection ADC/Art, Design & Architecture Museum/University of California, Santa Barbara.
Albert Frey with car in front of Frey House 1, after addition, Palm Springs, Calif., circa 1950.
Albert Frey with car in front of Frey House 1, after addition, Palm Springs, California, circa 1950.
Foto: Julius Shulman. © J. Paul Getty Trust. Getty Research Institute, Los Angeles (2004.R.10).
Albert Frey in Frey House 2, leaning against the rock inside the house, Palm Springs, Calif., circa 1995.
Albert Frey in Frey House 2, leaning against the rock inside the house, Palm Springs, California, circa 1995.
Foto: Don Buckner. © Architecture and Design Collection ADC/Art, Design & Architecture Museum/University of California, Santa Barbara.

Halle 189 (Gebäude MC) und Halle 191 (Gebäude MD)

Die Umnutzung der Sulzer-Gebäude 189 und 191 dient der Erweiterung der Architekturabteilung der ZHAW, die seit den 1990er Jahren in der angrenzenden ehemaligen Kesselschmiede beheimatet ist. Sie entwickelte sich entlang von zwei Fragestellungen: Wie lassen sich die Industriebauten neuen, längerfristigen Nutzungen zuführen? Welche baulichen Massnahmen gewährleisten einen Ressourcenschonenden und kostenbewussten Umgang mit der vorhandenen Bausubstanz?

Bestand Erdgeschoss Halle 191.
Bestand Erdgeschoss Halle 191.
Bild: gadolaringli architekten.
Bestand 1. Obergeschoss Halle 189.
Bestand 1. Obergeschoss Halle 189.
Bild: gadolaringli architekten.
Bestand 2. Obergeschoss Halle 189.
Bestand 2. Obergeschoss Halle 189.
Bild: gadolaringli architekten.
Bestand 4. Obergeschoss Gebäude 189.
Bestand 4. Obergeschoss Gebäude 189.
Bild: gadolaringli architekten.

Die Eingriffstiefe wurde möglichst gering gehalten, Tragwerks- und Raumgefüge wurden erhalten und partiell ergänzt. Die Regelhaftigkeit des Bestandes blieb für die Formulierung neuer Raumteile verbindlich. Vorgefundene und ergänzte Strukturen wurden unspektakulär zu einem neuen Ganzen verwoben. Eingriffe erfolgten unter Wahrung räumlicher und atmosphärischer Qualitäten. Der Baustruktur folgend, wurden Nutzungen wie Vorlesungssäle, Cafeteria, Multifunktions- und Aufenthaltszonen in den bestehenden Hallenvolumen untergebracht. Kleinteiligere Einheiten wie Klassenzimmer finden in neu eingeführten Strukturen ihren Platz.

Nutzungsverteilung Umbau und Sanierung Halle 189/191 Lagerplatz Winterthur.
Nutzungsverteilung Umbau und Sanierung Halle 189/191 Lagerplatz Winterthur.

Abbruch Blauer Saal.
Abbruch Blauer Saal.
Bild: gadolaringli architekten.
Verstärkung Hallendach.
Verstärkung Hallendach.
Bild: gadolaringli architekten.
Deckenverstärkung über 1. Obergeschoss.
Deckenverstärkung über 1. Obergeschoss.
Bild: gadolaringli architekten.
Einbau neues Geschoss über 2. Obergeschoss.
Einbau neues Geschoss über 2. Obergeschoss.
Bild: gadolaringli architekten.

Das Turmvolumen zur Bahn wurde im Bereich des überhohen 2. Obergeschosses mit einem fensterlosen Lagergeschoss ergänzt, das das fehlende Untergeschoss ersetzt. Zur Vertikalerschliessung und Entfluchtung wurden zwei neue Treppenhäuser ausgebildet. Damit konnten die durchgehenden Räume auf allen Geschossen erhalten bleiben. Für die Liftanlage wurde auf den bestehenden Warenaufzug zurückgegriffen. Die bestehende Architekturschule und der Erweiterungsbau sind im Erdgeschoss und auf Ebene des neuen Zwischengeschosses miteinander verknüpft. Der vorherrschende industrielle Charakter der Innenräume blieb bestehen, die Veränderungen an den wärmetechnisch sanierten Gebäudehüllen zeigen sich in ihrem äusseren Ausdruck. Die Fassaden sind in ihrer Erscheinung bestimmt durch eine einfache, wirtschaftliche Bauweise. Im Inneren sind rohe oder partiell farbige Oberflächen bestimmend. Wände und Decken des Bestandes wurden gereinigt und teilweise gestrichen. Weiter verwendete und neue technische Installationen sind wo möglich sichtbar belassen. Konstruktion und Haustechnik blieben erkennbar und prägend für den Bau.

Neuer Blauer Saal.
Neuer Blauer Saal.
Bild: Martin Zeller.
Neue Galerie im Zwischengeschoss Gebäude 191.
Neue Galerie im Zwischengeschoss Gebäude 191.
Bild: Martin Zeller
Mehrplatzbüro Institute im Zwischengeschoss Gebäude 191.
Mehrplatzbüro Institute im Zwischengeschoss Gebäude 191.
Bild: Martin Zeller.
Cafeteria.
Cafeteria.
Bild: Martin Zeller.
Mehrplatzbüro im 4. Obergeschoss Gebäude 189.
Mehrplatzbüro im 4. Obergeschoss Gebäude 189.
Bild: Martin Zeller

Halle 180 (Gebäude MA)

Das Gebäude 180 der Sulzer Immobilien AG wurde 1924 erstellt. Es diente bis ca. 1990 als Kesselschmiede. Ab 1992 war es Ausbildungsstandort der Architekturabteilung des Technikums Winterthur und seit 1996, nach einigen Sanierungs- sowie Komfort­verbesserungs­massnahmen, ist es Basis des Departements Architektur, Gestaltung und Bauingenieurwesen der ZHAW (bis 2007 ZHW).

Virtueller Rundgang

Gebäude 141

Direkt neben den Hallen 189 und 191 entsteht das Gebäude 141. Dieser Neubau wird im Jahre 2020 bezogen. Darin erhält das Departement Architektur, Gestaltung und Bauingenieurwesen eine Laborhalle, Werkstätten sowie verschiedene Hörsäle, Unterrichts- und Arbeitsräume für den Studiengang Bauingenieurwesen.

Videos

Halle 180, Architekturschule in einer Industriehalle, Philipp Stäheli

Halle 180, Wahlfacharbeit, 3D-Visualisierung, Roman Müller & Team

Halle 180, «Ruhelos», Zeitraffer eines Jahres, Assessment, Philipp Stäheli

Halle 180, «Ruhelos», Projekt Zeitraffer, Assessment, Philipp Stäheli

50 Jahre Sulzer, Szenen aus dem Archiv des Winterthurer Unternehmens

Publikationen

Carte blanche Nr. 35: Halle 180, Snapshots, März 2015

Carte blanche Nr. 8: Halle 180, Architekturschule in einer Industriehalle, Oktober 2008

Carte blanche Nr. 3: Halle 180, Einbau Aquarium, Oktober 2007