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Gesundheit

Gesundheit und Klima kooperativ gestalten

Ein Community-Health-Konzept für die Klimawoche Winterthur

Gesundheit und Klima kooperativ gestalten (GeKo-Win)

Gesundheit und Klima kooperativ gestalten (GeKo-Win) zielt auf die co-kreative Entwicklung eines Umsetzungskonzeptes für die Klimawoche Winterthur 2027 mit dem Fokus auf Gesundheit und Klima ab. Im Zentrum steht die Frage, wie das Thema Gesundheit und Klima gemeinsam mit Stadt, Hochschule und Bevölkerung so gestaltet werden kann, dass daraus konkrete, alltagsnahe und übertragbare Ansätze für Winterthur entstehen.

Hintergrund

Der Klimawandel ist in der Schweiz bereits deutlich spürbar. Zunehmende Hitzetage, längere Hitzeperioden und tropische Nächte führen zu wachsenden gesundheitlichen Belastungen – insbesondere für ältere Menschen, Kinder und Jugendliche, chronisch kranke Personen und Menschen mit eingeschränktem Zugang zu kühlen Innenräumen. Auch für die Bevölkerung in Winterthur nehmen damit die gesundheitlichen Risiken im Sommer zu.

GeKo-Win greift diese Entwicklung auf und verknüpft sie mit dem Schwerpunkt Community Health. Die Klimawoche Winterthur bietet einen idealen Rahmen, um Klimaschutz, Klimaanpassung und Gesundheitsförderung im direkten Lebensumfeld der Bevölkerung sichtbar und erfahrbar zu machen. Zugleich ist das Projekt im konzeptionellen Rahmen der Planetaren Gesundheit verankert, der ökologische Stabilität, soziale Gerechtigkeit und menschliche Gesundheit zusammendenkt. 

Zielsetzung

Ziel des Projekts ist die co-kreative Entwicklung eines wissenschaftlich fundierten und praxisnahen Umsetzungskonzepts für die Klimawoche Winterthur 2027 mit dem Fokus Gesundheit und Klima, um Klima und Gesundheit mit dem persönlichen Lebensumfeld der Menschen in Winterthur zu verknüpfen. Gemeinsam mit den Projektpartnern und der Bevölkerung sollen Formate, Inhalte und Beteiligungsformen entwickelt werden, die Gesundheitskompetenz, Klimabewusstsein, Teilhabe und Resilienz im urbanen Raum stärken.

Co-kreativer Ansatz und Methode

GeKo-Win verfolgt einen co-kreativen, partizipativen und interdisziplinären Ansatz. Das Projekt wird gemeinsam mit der Fachstelle Klima der Stadt Winterthur, dem Living Lab Lokstadt ZHAW sowie einem interdisziplinären Projektteam des ZHAW Departements Gesundheit entwickelt. Eingebunden sind unterschiedliche Perspektiven aus Public Health, Gesundheitsförderung und Prävention, Pflege, Ergotherapie, Hebammen sowie weiteren gesundheitsbezogenen und teilweise umweltbezogenen Fachrichtungen. Nach der Idee: «Aus der Community für die Community in Zusammenarbeit mit der Hochschule und den Partner:innen».

Am ZHAW Departement Gesundheit ist das Projekt im Community-Health-Schwerpunkt verortet und über die Programmstruktur gefördert. Die wissenschaftliche Leitung liegt im Digital Health Design Living Lab (DHDLL), das als professionsübergreifendes Kompetenzzentrum Forschung, Lehre und Praxis miteinander verbindet. So entsteht ein Reallabor, in dem Bedarfe der Bevölkerung, kommunale Perspektiven und wissenschaftliche Expertise zusammengeführt werden, um tragfähige Lösungen an der Schnittstelle von Gesundheit und Klima zu entwickeln.

Erwartete Ergebnisse

Entstehen soll ein übertragbares Handlungskonzept für klimabewusste Gesundheitsförderung im urbanen Raum. Dazu gehören die Dokumentation der Co-Creation-Prozesse, konkrete Anwendungen für die Klimawoche Winterthur 2027 sowie eine praxisnahes Handlungskonzept, das auch für andere Gemeinden nutzbar gemacht werden kann. Erste konzeptionelle Ergebnisse werden im Verlauf der Projektlaufzeit bis Ende Januar 2027 erwartet; die praktische Umsetzung ist im Rahmen der Klimawoche Winterthur 2027 vorgesehen.

Projektorganisation