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Gesundheit

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Veranstaltung 2: Föderalismus unter Druck: Wie viel Bund, wie viel Kanton in der Spitalplanung?

«Jedem Täli sein Spitäli» bringt eine hartnäckige Eigenheit des föderalen Systems auf den Punkt: 26 Kantone, 26 Spitallisten, 26 Bedarfsplanungen. Die Spitalplanung liegt grundsätzlich in der Verantwortung der Kantone. Sie koordinieren ihre Planung untereinander; in der hochspezialisierten Medizin erfolgt sie gesamtschweizerisch.
Der Bund nimmt über gesetzliche Rahmenbedingungen zunehmend Einfluss, während die operative Planung föderal verankert bleibt.
Führt diese Kantonsautonomie zu massgeschneiderten, bedarfsgerechten Lösungen
oder zu teurer Überkapazität, ungleicher Versorgungsqualität und erschwerter Zusammenarbeit? Die Politik fordert zunehmend mehr Bundeskompetenz, während die Kantone ihre verfassungsmässige Kompetenz und Bürgernähe verteidigen.
Die Veranstaltung bringt die unterschiedlichen Perspektiven an einen Tisch. Gemeinsam wird diskutiert, wie viel Bund und wie viel Kanton es in der Spitalplanung von morgen braucht.

REFERATE
Lukas Engelberger
Patrick Hässig

PODIUMSDISKUSSION
Dino Cauzza, CEO Swiss Medical Network (SMN) 
Lukas Engelberger, Regierungsrat Basel-Stadt, Vorsteher Gesundheitsdepartement, Präsident der Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK)
Patrick Hässig, Nationalrat und Vizepräsident GLP, Dipl. Pflegefachmann

ZEIT
Beginn: 18.00 Uhr
Dauer: ca. 1½ Stunden, anschliessend Snacks und Getränke

ORT
ZHAW School of Management and Law
Gebäude SW (Volkartgebäude) Raum SW 101
St.-Georgen-Platz 2
8400 Winterthur
www.zhaw.ch/sml

Datum

Von: 19. Oktober 2026, 18.00 Uhr

Ort

ZHAW, Gebäude SW, Volkartgebäude, Winterthur
Sankt-Georgen-Platz 2
8400 Winterthur

Veranstalter

ZHAW Winterthurer Institut für Gesundheitsökonomie
Gertrudstrasse 8
8401 Winterthur