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Gesundheit

Vielfältige Thesispräsentationen im Europäischen Master of Science in Ergotherapie

Am 12. März 2026 präsentierten fünf Absolventinnen des Europäischen MSc in Ergotherapie ihre Abschlussarbeiten am Departement Gesundheit – vor Ort sowie online. In ihren Forschungsprojekten beschäftigten sie sich unter anderem mit alleinlebenden Frauen in einer Schweizer Bergregion, «Drag Performance» als Betätigung sowie mit der Behandlung von Sturzangst nach einem Schlaganfall.

Saskia den Boer, Zélie Gex, Renia Hehli, Diana Jeddi, Gaëlle van Liefferinge, Nadia Tschimben und Tim Schiwek stehen am Ende ihrer «Masterjourney». Diese begann vor rund zwei Jahren an der University of Brighton und führte sie in vier weiteren Modulen an die Amsterdam University of Applied Sciences, die ZHAW in Winterthur, die Universidade da Coruña in Galicien sowie ans Karolinska Institutet in Stockholm. Im letzten Modul verfassten sie ihre Masterarbeiten und wandten dabei Fach- und Forschungswissen an, das sie im Studienprogramm erworben hatten.

Von Burnout bis Tabletop-Rollenspiel

Mit ihren Masterarbeiten setzten die Studierenden Schlaglichter auf Themen, die ihnen beruflich oder persönlich am Herzen liegen. Entsprechend breit ist die thematische Vielfalt:

  • Saskia den Boer führte in ihrer Arbeit «Exploring Freedom through Empowerment, Transformation, and Community. A Qualitative Photo Elicitation Study Using a Socio-Constructivist Approach» fotogestützte Interviews mit französischen Drag-Performenden durch und zeigte, wie bedeutsam diese Betätigung für sie ist.
  • Zélie Gex untersuchte in «Older Women Living Alone in a Rural Territory: A Critical Occupational Perspective» den Zusammenhang zwischen Umwelt, sozialer Situation und Betätigung von Frauen in einem Schweizer Bergtal.
  • Renia Hehli beleuchtet in «Stay with it!’ Programme in Practice: Experiences of Older Adults (65+) in the Outpatient Occupational Therapy Setting. A Qualitative Descriptive Study», wie ältere Erwachsene das Bewegungsprogramm «Bliib dra!» im Rahmen der ambulanten Ergotherapie erleben.
  • Diana Jeddi zeigt in «Burnout Among Swiss Occupational Therapists: A Survey on Prevalence and Associated Demographic and Work-Related Factors», dass ein beträchtlicher Anteil der Schweizer Ergotherapeut:innen moderate oder beginnende Burnout-Symptome aufweist, und verweist auf mögliche Massnahmen.
  • Gaëlle van Liefferinge untersuchte in «Fear of Falling Post-Stroke: Exploring the Feasibility of Immersive Technology in Occupational Therapy» den Einsatz von Virtual und Mixed Reality in der Rehabilitation von Patient:innen mit Sturzangst nach einem Schlaganfall.
  • Tim Schiwek analysierte in «Let Us Fight Dragons Together! An Interpretative Phenomenological Analysis of Adults’ Experiences of Community in Tabletop Role-Playing Games» die Bedeutung von Tabletop-Rollenspielen für das Gemeinschaftserleben von Erwachsenen.
  • Nadia Tschimben zeigte in ihrer Thesis «Exploring the Relationship Between Participation in Health-Promoting Activities and Resilience: A Scoping Review» den positiven Einfluss gesundheitsfördernder Aktivitäten auf die Resilienz auf.

Ein feierlicher Abschluss mit persönlichen Worten

Am 12. März 2026 stellten die Absolvent:innen ihre Arbeiten im Rahmen des Thesis Presentation Seminars am ZHAW-Departement Gesundheit vor. Im Anschluss an die Präsentationen mit Diskussionsrunden eröffnete Prof. Dr. Andreas Gerber-Grote, Leiter des Departements Gesundheit, die «Graduation Ceremony». Er betonte die neuen Chancen, die sich den Absolvent:innen mit dem Mastertitel eröffnen. Wertschätzende Worte richteten auch Margarita Mondaca, Vorsitzende des Examination Boards des «OT-EuroMasters», sowie die beiden Masterdirektorinnen Debbie Kramer-Roy und Claudia Galli an die Absolvent:innen. Vor der Diplomübergabe wandten sich zudem die Supervisor:innen mit persönlichen und berührenden Reden an die Neu-Graduierten.

Anmeldefrist bis 1. Mai 2026

Nach dem Master ist auch vor dem Master: Die nächste Gelegenheit steht bereits vor der Tür. Die Anmeldefrist für den Studienstart im Herbst 2026 noch bis zum 1. Mai.